Cannabis » Legalisierung » Argumente » verliert der Schwarzmarkt durch die Legalisierung an Bedeutung?
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| 170 Teilnehmer insgesamt, 57 User und 113 Gäste | ||
[user:4149] |
Mario |
definitiv wahr. ich begründe das auch mal ganz einfach: wenn ich mir ne pulle wodka holen möchte, fahre ich ja auch nicht zum nächsten schwarzbrenner, sondern kauf mir das in einem supermarkt. wenn cannabis legal ist, ist es mir auch wurscht ob ich da nur 5g kaufen kann. scheiß drauf, dann lauf ich eben ne woche später wieder in den laden und kauf mir neues gras. der schwarzmarkt wird sicherlich nicht vollkommen verschwinden, groß verringern wird er sich dennoch. liegt aber mehr daran, das ticker des öfteren ja auch noch mit anderen illegalen substanzen handeln. |
Kitty_Brent |
ich kann nicht für andere sprechen, aber ich für meinen teil würde auch gern bereit sein, ein bisserl mehr zu bezahlen, wenn damit das strafbarmachen wegfiele. d.h. wenn ich mein gras am schwarzmarkt um nen euro oder so günstiger bekäme würd ichs trotzdem legal kaufen. es belastet mich nämlich irgendwie, gegen ein gesetz zu verstoßen. nicht weil ich ein fan von gesetzen bin, sondern weil ich keinen ärger möchte. ich weiß nicht, ob ich da die einzige bin die so denkt, aber mich stresst ein bisserl mehr zahlen weniger als das risiko auf gericht/ wasweisichwieviele tagessätze zahlen und so scheiß.
und außerdem: genußgüter dürfen auch was kosten, man muss sich ja nicht cannabis wie ein lebensmittel reinhaun. das ist meine meinung, ich erhebe keinen anspruch darauf dass andere sie teilen. |
Granite |
Ich nehme an daß die Legalisierung den Schwarzmarkt stark verändern wird. Viele werden einfach im Laden kaufen, ist praktisch, bequem dafür kostet es ein bisschen mehr. Auch egal, 2 Cocktails sind teurer.
Die eco variante wäre natürlich selber anbauen was hoffentlich auch legalisiert würde. Das lohnt sich aber für einen allein nicht, billig wird das erst wenn man ein paar Pflanzen hat. Also bekommen die Freunde was ab, ohne direkt Geld dafür zu verlangen, die revanchieren sich schon irgendwie. Auch eine Art Schwarzmarkt aber nicht kriminell, sogar irgendwie nett. |
[user:4149] |
Löwenzahn-Faultier |
Der Staat könnte die Lizenzen an die Botanischen Gärten der Universitäten vergeben. Die haben sowohl das Equipment als auch die Möglichkeiten und nicht zuletzt das Personal.
Damit ließen sich z.B. die Studiengebühren verhindern. Nur so als Idee... Ich mache es mal lieber offtopic... |
[user:4149] |
Hille |
der Schwarzmarkt existiert nur, weil der Preis so hoch ist. überlegt doch mal was die Produktion in professionellen Gärtnerei- oder Landwirtschaftsbetrieben kosten würde. nicht viel, und daher könnte selbst saftigen Steuern zum Trotz der jetzige Preis unterboten werden.
ich würde dann alleine deshalb nicht mehr auf dem Schwarzmarkt kaufen wollen, weil dort die Qualität nicht gesichert ist. |
[user:14152] |
Hille |
bei einem Preis von 10,- Euro pro Gramm sind enorme Profite und Steuereinnahmen möglich. den Preis mit "Strafsteuern" über den Schwarzmarktpreis zu hiefen wäre kontraproduktiv. |
[user:4149] |
[user:14152] |
Hille |
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Zwürfel in Dosen (III. Wahl) |
Wenn die Produktion jetzt schon in den Niederlanden für medizinischen Hanf bei 5 Cent pro Gramm liegen, dann fallen "unterwegs" noch sehr viele Kosten an. Diese Kosten könnte man aber durch eine Legalisierung kontrollieren und durch den Verzicht auf die Einschränkung medizinishcer Hanf wäre eine größere Produktion gegeben, die dann wieder günstiger wäre... Meiner Meinung nach würde eine Legalisierung den Schwarzmarkt fast komplett verdrängen. Sicherlich, bei zu hohen Preisen gibt es immer wieder Versuche, diese zu umgehen, aber eine Legalisierung bringt dme Konsumenten eine Art <i>Reinheitsgebot"; man kennt also die Herkunft, den Wirkungsgehalt etc. Man erhält eine gewisse Sicherheit und dieser Sicherheit beraubt man sich nur sehr ungern. Dafür müssten die Preise schon erheblich höher liegen, als Schwarzmarktpreise und o dem so wäre, sehe ich nicht. |
marymary |
Ich sehe es so, wie Priapus und wie ich schon in dem anderen Fred schrieb.
Dazu sei erwähnt, dass die Politik mit einer Steuer die GEfahr bestärken wird wie bei Zigaretten und Alkopops(Unwort) ansonsten wäre das ganze Drama um die Gefahr und die Einstufung in Btm lächerlich gewesen, da sie sich somit kein Eigentor schießen wollen/können muss der steuerliche ANteil geltend gemacht werden in BEzug auf das sowie Transfer und Lagerung und Verwaltung(Papierkram wird entstehen da es keien Buchung ohne Beleg in Dland gibt) bezahlt werden müssen und das wird alles auf ein Gramm umgelegt.Selbst in VEnlo liegt ein gutes Gramm bei 7,50 und das überbietet den Marktpreis des Untergrundes, zumindest da wo ich herkomme! |
Prometheus |
Währe schon cool wens legal währe. |
[user:14152] |
MisterTHC |
Also ich bin auf jeden Fall der Meinung, das eine Legalisierung den illegalen Cannbishandel beinahe vollständig zerstören würde. Wie Zwürfel in Dosen (III. Wahl) schon sagt, es würde eine Art Reinheitsgebot entstehen und man würde Wissen welche Sorte man raucht, denn bei einem Dealer geht man immer das Risiko, besonders bei Hasch, diverse Streckmittelchen mitzurauchen, die keinesfalls bekömmlich sind.
Und dafür wäre ich gern bereit, ein paar Euro mehr zu investieren. |
marymary |
Ich nicht, da ich keinen Shit rauche. |
MisterTHC |
Ich rauch auch lieber Gras, aber hierzulande ist das ein eher seltenes Gut.
Dennoch bleibt die Möglichkeit, das man über den Tisch gezogen wird. |
Herbarius |
Es stimmt schon, das das Zeug fast umsonst wächst... Hanf ist eine relativ "genügsame" Pflanze und braucht nur wenig Platz... Das heißt, pro Gramm bleiben die Produktuonskosten sicherlich unter einem Euro! das heißt erst bei ca. 400% Steuern und aufwärts wäre es teurer als der Schwarzmarktpreis (wenn man von 5€/gramm ausgeht... klar, kann man billiger dran kommen, doch genauso gibts deutlich teurere "Händler", besonders wenn man mal nach Bayern etc. schaut...) |
[user:3697] |
[user:10086] |
charkamnil |
ähm 1t = 1000kg = 1000000g oder? un bei 1€/g = 1mioE /t
und auf 3,5t = 3,5 mio ... ändert zwar nix an der Rechnung fiel mir aber gard auf ;) |
[user:10086] |
charkamnil |
^^ no prblem ichhielt mich für doof.. musste 3 mal nachrechnen
So nun mal OT: Ich denke auch das ein erheblicher Teil des Schwarzmarkts verschwindet, denn wer will schon ohne Qualität kaufen.. nur wird es bestimmt nie billiger als Zigaretten...das kann der Staat nich bringen.. wobei wenn nun alle Raucher kiffen würden *denk*...... |
BerlinerHanfBär |
tia zum kiffen brauch man tabak .Oder besser gesagt die meisten kiffen machen mische mit tabak. Hey macht der staat da nicht sogar noch doppelt gewinn.
Mir würde schon legaliesierung vom anbau reichen. |
Hille |
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Zwürfel in Dosen (III. Wahl) |
Könnte man nicht hier auch ne Abstimmung mit einbauen? Die Auswahlmöglichkeiten stehen ja im Fredtitel und man könnte so ganz gut ein Meinungsbild einfangen, auch von denen, die hier nicht schreiben... |
[user:4149] |
Hille |
dafür finde ich die Frage im Fred-Titel ungeeignet. "zerstört" interpretiert jeder anders. ich würde es eher so formulieren: "verliert der Schwarzmarkt durch die Legalisierung an Bedeutung?"
wenn [user:4149] einverstanden ist, würde ich den Fred-Titel dann auch ändern, sonst ist es verwirrend und verfälscht das Ergebnis. |
[user:4149] |
Herbarius |
ähmm.... was ist der Unterschied zwischen "nein" und "ändert nix"?
würde eher "ja", "nein" und "kann man nicht wissen" als Antwortmöglichkeiten angeben... |
[user:13841] |
[user:13841] |
ef tu se elix |
Definiert mir mal Schwarzmarkt. Also wenn ich jetzt zu nem ticker geh, der mir neben gras und hasch, tips, polnischen zigaretten, pep, koka, sogar messer und schusswaffen (nicht nur gas) verkaufen würde, würde es wohl nach der legalisierung so aussehen das alle volljährigen kiffer nicht mehr da antanzen würden. Alle anderen schon. Ich denke in solchen fällen werden die Dealer einfach ihre Produktpalette ändern. Was natürlich nicht heißen soll das eine Legalisierung negative auswirkungen hat. Vielleicht lohnt es sich für Dealer dann nichtmal mehr an kiddies zu verkaufen. Wegen den Preisenund der Qualität. Und ich meine WIR haben doch alle vor unserem 16. gaburtstag alkohol, naja, zumindest probiert! Musste jemand dafür zum ticker? Nein, ich denke jeder kennt jmd....ihr wisst bescheid... |
teekessel |
ähm nee wie jetz ^^
auf jedenfall fände ich es gut, wenn gras entkriminalisiert würde... |
Herbarius |
ef tu se elix, Schwarzmarkt sind doch nicht nur Dealer, die im großen Stil verticken, sondern auch "jeder kennt jmd"... |
ef tu se elix |
Ja also lautet die Frage quasi (auch) ob die Leute von denen man das gras bekommt, durch die Legalisierung, an Bedeutung verlieren??? oder worauf will der Fragende hinaus?
Das der Cannabis-Schwarzmarkt, bei einer Legalisierung, an Bedeutung verliert ist doch klar, aber das der Schwarzmarkt niemals aussterben wird auch, denn wie soll der Polizeibeamte mir nachweisen woher ich mein Zeug habe, wenn es eh legal ist. (und wegen Hebarius' Einwand noch: Sagen wir ich bin ein 17 ähriger typ der Legal nichts bekommt. Ich frage erwachsene freunde ob sie mir was kaufen etc. das heißt dann auch Schwarzmarkt!?). Wobei es so oder so ja auch auf die art der Legalisierung ankommt, was bedeutet, dass die Frage weniger Sinn macht, wenn keine Laglisierungsdetails bekannt sind. [Ok, ich habe an den gesamten Schwarzmarkt gedacht, nicht nur an Cannabis [Cannabis » Legalisierung » Argumente » ] Die Frage lautet ja: "Verliert der Schwarzmarkt durch die Legalisierung an Bedeutung?" ] |
Hans Wurstsuppe |
ef tu se elix, langsam...
Hier geht es zwar eher um den Cannabis-Schwarzmarkt. Dieser ist aber ein Teil des gesamten Schwarzmarkts, und ein Bedeutungsverlust von Teilen führt auch zwangsläufig zu einem gewissen Bedeutungsverlust des großen Ganzen. Es stimmt auch, dass es bei Cannabis oft zu Überschneidungen mit anderen, ebenfalls fast ausschließlich im Schwarzmarkt zu erwerbenden Waren geben kann, aber genau darin liegt auch wieder ein Ziel der Legalisierungsbefürworter: viele von ihnen wollen mit den anderen Waren nichts zu tun haben und würden ihr Cannabis gerne kaufen, ohne dafür Wohnungen betreten zu müssen, in denen sich z. B. Kerzen, angeschwärzte Löffel und Spritzen häufen.
Egal ob man legal erworbenes Gras an Erwachsene oder an Minderjährige weiterverkauft, durch die Handlung an sich betritt man den Schwarzmarkt und handelt illegal. Lediglich die Schwere des Verstoßes wäre unterschiedlich zu bemessen, der Verkauf an Minderjährige ist natürlich viel heisseres Terrain. |
Arthur Dent |
Eine hypothetische Cannabisleglisierung wird sicherlich keinerlei (oder keine relevanten) Auswirkungen auf die Schwarzmärkte für Kunstgegenstände, Bundesliga- und Konzertkarten, gefälsche Markenartikel oder frisierte Simlock-Handys haben. (und was es noch so für Schwarzmärkte gibt) ![]() |
Hans Wurstsuppe |
Also mir wurden neben anderen Drogen schon Raubkopien, Waffen und so Zeugs angeboten. Wir würden sicher auch einen finden, der 2006 neben Gras ein WM-Ticket angeboten bekam. Der Schwarzmarkt ist doch an sich ein großer wabbeliger Brei, der unzählige verschiedene Farben hat, da sich die zählbaren Farben an ihren Randbereichen in allen Variationen durchgemischt haben. Zudem neigt er dazu, Inseln bzw. abgetrennte Enklaven zu bilden, andererseits ist er jederzeit dazu bereit, diese wieder in sich aufzunehmen.
Aber klar, dass der Bedeutungsverlust ingesamt kaum messbar wäre... Der Satz scheint daher überspitzt, stumpfen wir ihn etwas ab, in dem wir uns statt dem Wort "gewissen" ein "geringen" denken. |
[user:14078] |
Hans Wurstsuppe |
In den Niederlanden sind die Coffeeshops aber gezwungen, Schwarzmarktware mit zahlreichen Einschränkungen legal zu verkaufen, von Tolerierung zu Legalisierung ist es ein weiter Weg. Zwar existiert ein offizieller Anbau für Apotheken etc., dessen Bedeutung ist aber sehr gering.
Man müsste das hierzulande schon anders angehen, die Niederlande zu kopieren wäre eigentlich nicht wünschenswert. Selbst wenn es für uns immer noch eine Situationsverbesserung bedeuten würde, kontrollierter Anbau, wie in #8 angedacht, wäre die bessere Option. Wenn wir gerade bei den Niederlanden sind - weiss jemand, wie sehr oder ob überhaupt der Staat dort durch Steuern am Cannabisverkauf Gewinn macht? |
[user:14078] |
Hans Wurstsuppe |
Nachfolgend die erhaltenswerten Beiträge von deaktivierten Usern, für die ich durch das Zitieren die Verantwortung übernehme, in chronologischer Reihenfolge...
Leider klappt es mit den Quellen nicht richtig, die Zahl hinter der Raute steht jedenfalls für die Nr. des Beitrags im Fred, auch wenn sie in einem Subzitat steht...
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