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Kiffen als Ausstiegsdroge ?

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Mango
Hallo erstmal
Kiffen wird ja oft als einstiegsdroge bezeichnet und es gibt viele pro und kontras zu dem thema gerade ich kann nicht behaupten das dem nicht so ist beim mir kam zu erst des kiffen dan die pillen trips usw.doch mittlerweile bin ich wieder beim kiffen angekommen das heißt keine chemie ich hab einfach kein bock mehr auf des zeugs. Ich Hab irgentwann eingesehen das Kiffen nach meiner meinung die beste Droge ist und was anderes werd ich auch nicht mehr konsumieren .Was meint ihr dazu ?

 [user:433]

 [user:4294]

 [user:147]

Dr. Becks
[quote]Ich habe, nachdem ich mit Kiffen angefangen habe, einige Drogen durchprobiert, aber nicht das Kiffen hat mich dazu gebracht, sondern meine Neugier, mein Interesse. und meine Weltanschauung. [/quote]


Aber vielleicht ist deine Weltanschauung erst durch das Kiffen aufgetreten. Und mit den Kiffen hast du eine Art "Grenze" aufgestoßen, da es sowieso illegal ist. (Ja... isses, ehrlich! *l ol*) und nun warst du empfangsbereiter für andere Drogen...

(grobe Theorie... )

MFG

SchnarchTüte
Ich denke es gibt fast niemanden der "direkt" harte Drogen genommen hat. Ein jeder fängt einmal klein an und arbeitet sich dann nach oben, wie dumm das auch klingen mag. Wenn jemand Drogenmissbrauch mit harten Drogen betreibt wird er sich wahrscheinlich auch nicht scheuen "weiche" Drogen zu konsumieren. Umgekehrt ist dies aber schon eher der Fall. Da es viele gibt die beispielsweise nur kiffen und keine anderen Drogen konsumieren würde ich das jetzt nicht als Einstiegsdroge bezeichnen. Was ich sagen will ist das wenn jemand harte Drogen konsumiert, scheut er sich höchstwarhscheinlich nicht gelegentlich weichere Drogen zu konsumieren. Wahrscheinlich hat er sogar zuerst die weichen Drogen ausprobiert, vor den harten. Daher meine viele wahrscheinlich kiffen sei eine einstiegsdroge. So kann man dem kiffen zb überhaupt nicht als einstiegsdroge bezeichnen da es von der Person abhängig ist was man zu sich nimmt. Die Person und sein Umfeld steuern meiner Meinung nach den Drogenkonsum, ob er nun mit dem kiffen anfängt oder nicht sei dahingestellt.

 [user:147]

Melonenmann
"ausstiegsdroge"? wenn ich das schon höre. sobald du eine droge absetzt und dafür eine andere konsumierst ist das suchtverlagerung.
was nicht heissen soll, dass ich deine idee schlecht finde *grins*

 [user:3184]

Pazifist ist Fowler
suchtverlagerung kann doch ganz sinnvoll sein, wenn man dann net von beidem süchtig wird...

wintux
Klar ... Kiffen ist eine Aussteigerdroge ...

Manche Kiffer steigen dann aus der Gesellschaft aus, weil sie auf die Sinnlosigkeit mancher Regeln und Gesetze nicht klarkommen ....

*ähm* mehr schreib ich später ... ist aber schon mal ein Gedankenansatz *äächz*

 [user:3184]

Shawn
es ist richtig, dass viele die nun härtere Drogen nehmen vorher gekifft haben, aber im Umkehrschluss ist es falsch zu sagen, dass viele Kiffer härtere Drogen nehmen!

 [user:867]

JohnnyCash
N Kopf rauchste schnell, Alkohol dauert etwas (bin kein Hardcore-Säufer, der 70%igen Rum in Litern trinkt, sondern eher Bier, Wein oder auch ma Mixgetränke) bis man was merkt und dann is einem meistens nicht ganz so gut, weil man zuviel flüssigkeit zu sich genommen hat... außerdem muss man immer aufs klo (unterwegs sehr nervig).

Und mit vollem Magen isst es sich net gerne.... Naja da hat das Kiffen schon vorteile. Bei meinem vorletzen Geburtstag (17.) hatte ich meinen letzten Filmriß und seitdem fehlen mir nur die Stunden in denen ich Schlafe (bei Weed schläft man halt vorm Filmriß ein.... *g*). Naja lange Pause gemacht. Nix getrunken. Nix geraucht. Nix gemacht. Irgendwann durch eine Wette wieder was getrunken, das erste mal gekifft (mich haben vorher immer die kleinen kinder genervt, die immer vor der schule da rumstehen und heimlich ihre zigaretten und manchmal auch tüten rauchen. mit denen wollte ich mich net vergleichen *g* naja hab auch gesehen, was mit einigen Kumpels passiert is, die mit 13 angefangen haben) und seitdem dabei geblieben. Alk trink ich immer weniger, weils mir einfach wenig gibt (Außer beim Oktoberfest oder so, wo es einfach zur Stimmung gehört. ich sag nur 3 abende hintereinander zwischen 2 und 3 Promille.... *g*). naja ich komm scho wieder durcheinander. bin ma weg.

Mitch
mit kiffen kann man sich leicht auf andere gedanken bringen in sofern kann man es bestimmt fuer psychische oda auch "gegen" physische suchtverhalten "eintauschen",oda...?!?!

filmriss kiffen naja bei mir hat sich sich der totalitaerste abstuerz in form von richtigen halos bemerkbar gemacht. >nich nachmachen auch wenns lustig war<
war ueber 24 h breit also ........ (vom kiffen!!!, ich glaubs selber nich wenn ich dran denke, aba ik weiss es war so)

Murph
ich hab eigentlich schon mit alkohol angefangen der realität zu entfliehen, mit 14 kam dann (3 jahre hab ich schon getrunken / 2 jahre zigaretten geraucht) der erste ofen, an die nächsten 10 kann ich mich nicht erinnern, dann is ein langes loch, in dem ich getrunken hab, dann mit 18 täglich monatelang. dann 1x speed genommen, 2x koks, verschiedene medikamente geschluckt/auf folie geraucht, 1x trips, alles irgendwie nett, aber alles irgendwie mit ganz ganz schlechten nebeneffekten oder zu problematisch oder nicht gesellschaftsfähig. jetzt, mit fast 20, rauch ich 1x woche für 2-3 tage, und trink nur noch cocktails, und das selten (kein bier, kein wein).
ich hab durch weed das gefunden was keine andere droge der welt hat: den minimalistischen konsum. man kann auch untertags so 0.5% stoned sein, und es macht trotzdem spass und man bleibt trotzdem am boden.

am abend teilt man sich das nach eigenverbrauch ein, ja / nein is da eine spontanentscheidung. aber ein nein nehm ich *immer* hin wenns sein muss.
ich würde dadurch nicht sagen dass ich süchtig bin, mir gefallen einfach nur beide seiten des lebens :)

Scorpion
@h milch
Da gabs auch ne Studie zu. Da wurde Zwillingspärchen genommen, von denen ein Part, vor dem 17 Lebensjahr mit Cannabis in Kontakt gekommen ist.
Und es konnte bestätigt werden, dass die, die in der Jugend mit Cannabis Kontakt hatte, später eher zu den harten Drogen greift.
Doch sie fanden auch heraus, dass es sich beim Alkohol genauso verhält.
Wer in der Jugend ordentlich bechert, greift auch bei anderen Dingen eher zu.
*grins*

Hille
Also ich benutze Kiffen recht erfolgreich als "Ausstiegsdroge" weil ich seit ich kiffe keinen Tropfen Alkohol mehr trinke
das ist etwas, dass ich in meinem Umkreis (siehe KOMA Comix) sehr deutlich beobachten konnte.

gekifft haben wir früher nur so zwischendurch, dafür haben wir gesoffen wie die Weltmeister. ich bin mir sicher, dass eher die bewusstseinsverändernde Wirkung von Alkohol bei uns "eine Tür aufgestoßen hat", was Drogenmissbrauch angeht, und nicht Cannabis.

irgendwann haben wir es dann nicht mehr nur nebenbei konsumiert, und sind dann auf den Geschmack gekommen. seitdem trinken alle weniger, einige kaum noch und ich persönlich hab dem Hart-Alk komplett abgeschworen, Schnaps trink ich nicht mehr. liegt natürlich auch an den gravierenden Nebenwirkungen des Alkohols.

ganz klare Aussage: Cannabis hat bei vielen Leuten in meinem Umkreis den Alkohol-Missbrauch reduziert, bei einigen sogar massiv. da ist ein zweifelsfreier Zusammenhang, ich habs ja bei mir selbst beobachten können.

insofern ist die Bezeichnung "Ausstiegsdroge" für mich lange nicht so sinnlos wie "Einstiegsdroge".

und zum Thema Suchtverlagerung:
ich hab schon fertige Kiffer gesehen, die jenseits der 50 echt nicht mehr alle beisammen hatten...
*grins*
aber ich hab schon viel fertigere Alkoholiker gesehen, die ihren 50. Geburtstag kaum mehr erleben werden...

 [user:3282]

 [user:4097]

Phineas Freak
Zum Thema, heute auf ARTE (20:45): "Einstiegsdroge Alkohol". Doku über Jugendliche im (Alkohol-) Rausch.
Wird Zeit, dass mal dieses Märchen von der Einstiegsdroge Cannabis verschwindet, oder gibts hier jemand, der noch nie Alkohol getrunken hat, bevor er zum ersten mal gekifft hat? In Bayern, wage ich mal zu behaupten, gibts das nicht. Da wird drüber gelacht, wenn 13,14jährige einen Vollrausch haben: "Ja hod er a bissl z'vui Bier dawischt?
Werd scho wieda!"

Jack S.
oder gibts hier jemand, der noch nie Alkohol getrunken hat, bevor er zum ersten mal gekifft hat?


*meld*

mit anfang 13 angefangen zu kiffen, gute 1 1/2 jahre später das erstemal getrunken.

 [user:147]

Phineas Freak
nicht dumm, höchstens vergesslich

 [user:4097]

Faulibaer
Hmmmmmmm....

Dass durch Kiffen weniger Alk konsumiert wird stimmt schon irgendwo.
Zumindest Zeitweise. Viele Leute die ich kennen haben mal ne Pause eingelegt und
dann wieder angefangen zu trinken, andere wechseln Saufne und Kiffen immer im Halbjahresrhytmus ab um der Gewöhnung vorzubeugen.

Aber ich würde jetzt mal behaupten dass man auch irgendwo...erwachsen wird
*graus*und es einfach eine "normale" Entwicklung ist...weg vom Vollrausch zu kommen.

Und ich muss sagen...ich hab seit ich kiffe , nciht mit alk aufgehört ich habe schon "immer" beides aufeinmal genommen *grins* lernt man auch mit umzugehen und die richtige Kombination aus Beiden Substanzen ist nochmal was geiler als eins allein.

Headache
Kiffen alk ist wirklich Antiproportional*zwinker* bei mir zu mindest. Seit dem ich Kiffe trinke ich weniger und um so mehr ich kiffe, dh. um so öffter um so seltener saufe ich.

RaveN
ich hab seit ich kiffe, nicht mit alk aufgehört ich habe schon "immer" beides aufeinmal genommen lernt man auch mit umzugehen und die richtige Kombination aus beiden Substanzen ist nochmal was geiler als eins allein.


dickes word!

*sauf* *schmök*

ich habe ein recht auf meinen rausch!

*grins*

 [user:2916]

Faulibaer
Naja..du sagst selbst dass du eine Ausnahme bist...eine Suchtpersönlichkeit.
Aber schön dass du es geschafft hast aufzuhören, Respekt !!!

Und Klar..alles mögliche kann süchtig machen...auch..Liebe, was meinst du wie viele Menschen schon an/wegen Liebe verreckt sind ? Mehr als an Cannabis.....:-/

 [user:3282]
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