Entkriminalisierung, tja nur wie |
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[user:628] |
bobmarleyfan |
"wenn es entkriminalisiert wäre, würde ein großer Teil der Leute growen , also wieder nix für den Staat "
Also wenn ich mir so überleg wie gern doch man einfach das konsumiert was man auch selbst machen könnte ( kleidung? nahrung? und all so sachen) warum sollte das nicht auch mit gras klappen? also meiner meinung nach ne promotionfrage(hey neudeutsch*fg).wo da wieder die sache mit werben für drogen wäre) aber naja für alk und zigaretten wird ja auch großflächig geworden*g also möglich scheint für mich trotzdem noch und ein bundeverfassungsgericht kann auch seine meinung noch ändern. also ma hoffnung behalten ;) |
Frithjof |
keine ahnugn wie das funktionieren soll. vielleicht guckt man mal in ländern wo es legal ist, wie das da funktioniert. man könnte eine "grassteuer" auf gras legen. dann hätte der staat auch was davon. vielleicht gibs dann gras am automaten. gibt es überhaupt länder wo kiffen erlaubt ist? also richtig erlaubt jetzt, nicht nur geduldet. glaub nich. egal. wenns das gibt, dann will ich dahin..
Frithjof |
eeugeen |
Ich glaub das is keine Promotionfrage, sondern eine der Bequemlichkeit. Selber anbauen is ein ziemlicher Stress und die Qualität kommt meistens auch nich so gut hin wie in einem Coffeeshop |
Hueschel |
ich denke dass das problem immernoch is, dass viele noch denken dass hasch(isch) ne einstigesdroge is, egal ob sie viel/wenig schaden anrichtet....quasi denken viele, dass es an sich nicht schlimm is, aber eben der "vorreiter des bösen"
wenn man logisch denkt, merkt man natürlich, dass man dies am besten verhindert, wenn man´s legalisier,da dann eben keine dealer mehr dope verkaufen werden und dann eben auch einem "Kiffer" kein anderes zeugs mehr verkaufen können.....aber dumm is wohl doch besser...... |
Kantakukuruz |
Also, wenn ich mal Holland und Deutschland vergleiche, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass das holländische Modell jemals in Deutschland übernommen wird. Das liegt an der grundsätzlich anderen Rechtskultur. Grundgedanke der holländischen Toleranz ist, dass man so ziemlich alles akzeptieren kann, was niemanden gefährdet oder belästigt. Das hat so z.B. funktioniert bei den Themen "Rechte Homosexueller", "Prostitution" und nicht zuletzt beim Thema "Cannabis".
In Deutschland gilt dagegen: Was verboten und strafbar ist, das muss auch bestraft werden. Das Äußerste, was hier anscheinend möglich ist, ist die Einstellung von Verfahren wegen fehlendem öffentlichen Interesse. Wenn man irgendwo mit der Entkriminalisierung ansetzen kann, dann hier. Eine völlige Legalisierung halte ich für utopisch (oder auch gar nicht wünschenswert), aber die Situation in Holland zeigt, dass der Normalkiffer auch ohne völlige Legalisierung ganz gut leben kann. Das größte Problem in Deutschland dürfte der Jugendschutz sein. Ich halte (anders als Andere) Frau Caspers-Merk, die Bundesdrogenbeauftragte, weder für dumm noch für bösartig. Ich kann sogar nachvollziehen, dass sie meint, man könne nicht durch eine Liberalisierung quasi Reklame für Cannabis machen, während man andererseits mit teuren (aber imo sinnvollen) Kampagnen versucht, Kinder und Jugendliche von Alkohol und Tabak fern zu halten. Und jetzt sind wir Hanffreunde gefragt - vorzugsweise die "reiferen" unter uns. Wir müssen versuchen, wo immer sich die Gelegenheit bietet, klarzustellen, dass eine Regelung, die auf den Schutz von Minderjährigen abzielt, in Wahrheit nur dazu führt, dass ansonsten sozial unauffällige Erwachsene, die statt (oder zu) einem Feierabendbier lieber ne Tüte rauchen, schikaniert werden. Und für solche Aufklärungsarbeit ist doch eigentlich das kiffer.net, nach Hilles Vision die Informationsbasis für Hanffreund und -feind schlechthin, die ideale Plattform. Ich denke schon, dass es eine Liberalisierung auf dem Hanfsektor geben wird. Wenn auch in kleinen Schritten. Ein realistisches Szenario wäre erstmal eine Herunterstufung von kiffbezogenen Bagatelldelikten zu einer Ordnungswidrigkeit. Die Polizei könnte es dann bei einer Ermahnung belassen, ohne gezwungen zu sein, ein Verfahren anzuleiern (das in den meisten Fällen eh eingestellt wird). Irgendwann wird es sicher auch eine Vereinheitlichung der "geringen Menge" geben. Ich könnte mir auch vorstellen, dass in dem Rahmen auch Anbau zum Eigenbedarf fallen könnte. Das wird nicht heute passieren und auch nicht morgen. Aber mit etwas Aktivität und vernünftigen Aktionen von unserer Seite her können wir zumindestens dafür sorgen, dass das Thema nicht in der Flut von Nachrichten aus aller Welt untergeht. |
[user:4097] |
Onkel Dauerkunde |
... WORD! Konzepte? Immer her damit! |
[user:471] |
Onkel Dauerkunde |
Das sehen wir hier wohl alle so. Was aber an Kantas Statement der springende Punkt ist, ist dass eine Liberalisierung einer bisher (wenn auch zu Unrecht) "verteufelten" Droge nicht Hand in Hand gehen kann mit einer Verschärfung der Bestimmung bezüglich der Abgabe von Alkohol und Nikotin. Das wirkt Unglaubwürdig und würde sicherlich nicht nur Verwirrung sondern Empörung mit sich bringen, wenn auch sicherlich nicht von meiner Seite... *g* |
Cyan |
Gab es nicht mal einen Vorstoß von Polizeigewerkschaften in dieser Richtung?
Ich kann mich nur vage dran erinnern,aber irgendwie war das so,daß die Polizisten meinten,sie bräuchten ihre Einsatzkräfte für wichtigere Sachen als ständig Kiffern hinterherzujagen.Weiß da jemand noch genaueres? |
Zwürfel - Rated R |
sowas gab wohl mal, auch richter haben schon liberale urteile gefällt, mit denen si ein zeichen für eine entkriminalisierung geben wollten. es gibt auch studien, die den kostenaufwand aufdecken, den solche polizeieinsätze und verfahren kosten.
achja, man versucht zwar die gefahr von alkohol und nikotin aufzuzeigen, dennoch käme niemand auf die idee dies zu verbieten. warum auch? is doch viel zu verbreitet und gehör tja zu unserer kultur. wie man aus cdu-kreisen einst hörte, "jeder kulturkreis hat seine droge, bei uns ist dies der alkohol, in arabischen ländern haschisch, warum sollten wir dann noch haschisch bei uns einführen?" gute logik, oder? ich weiß nciht, ob man den anbua für den eigenbedarf gleich mit legalisieren müsste, aber warum nicht, man darf ja auch tabak anbauen oder wein machen. man kann cannabis freigeben/entkriminalisieren/kontrolliert abgeben und gleichzeitig kampagnen gegen drogenmissbrauch unterstützen. man kann doch problemlos auf die gefahren einen übermäßige konsums hinweisen(besonders in verbindung mit tabak). es soll doch jeder entscheiden ob er trinken, rauchen oder kiffen will, vor allem, da alkohol und nikotin sogar eine abhängigkeit zur folge haben, die bei cannabis nicht zwingend vorhanden sein muss(was ich sagen will ist, es ist nicht klar ob cannabis überhaupt süchtig macht). das ne abgabe erst ab 18 erfolgen ist ja klar, reicht doch, dass 16jährige schon rauchen und trinken dürfen. eine entkriminalisierung ist möglich, bietet sich soagr aus finanziellen gründen an, aber es gibt noch zu viele zu mächtige hanfgegner. wissen unsere politiker eigentlich, dass so mit der cannabiskriminalisierung nazigesetze beibehalten? immerhin waren es die nazis, die 1937 cannabis illegal machten, bis dahin war z.b. in nil-zigaretten(gibt es heute immer noch) marihuana enthalten |
wintux |
Hast du auch irgentwelche Quellen? Mir ist noch immer nicht ganz klar wie es zum Cannabisverbot in Deutschland kam? Wurde es nicht erst in den 70er Jahren ins "Opiumgesetz", das später zum BtmG wurde, eingefügt von der SPD / FDP - Regierung? Bei mir besteht da etwas Aufklärungsbedarf |
[user:2511] |
Arthur Dent |
das ist leider falsch, denn das erste hanfverbot auf deutschem boden stammt aus dem jahr 1929 (quelle: dt. hanfhandbuch oder auch ' die wiederentdeckung der nutzpflanze hanf) deutschland stimmte damals auf drängen von Ägypten für ein hanf-verbot. im gegenzug ermöglichte Ägypten, das weiterhin Heroin (R) und Kokain (R) weiterhin exportiert werden durfte (aus .de nach ägypten). (Heroin ist eingetragenes warenzeichen der Fa. Bayer; Kokain ist eingetr. warenzeichen der Fa. Merck) |
[user:471] |
Zwürfel - Rated R |
des weiteren hatte ich dies auch andernorts gelesen is immer schlecht, wenn man keine genauen quellen angeben kann. gut möglich, dass schon ab 1925 anti-cannabis-stimmung auch in deutschland verbreitet wurde, bin mir abe rziemlich sicher, dass das endgültige verbot erst 1937 kam. wie dem auch sei, anhand des historischen ablaufs, den icarus aufzeigte, wird deutlich, wie unsinnig die begründungen für ein verbot sind, die teilweise bis heute aber noch als richtig angesehen werden. tja, auch "schön" zu sehen, dass nur für das kapital millionen von menschen kriminalisiert wurden(von einem tag auf den anderen) |
[user:3915] |
Arthur Dent |
es gibt z.b. ganz legale medikamente, die man nicht überall kaufen kann (apotheken- bzw. rezeptpflicht sind die stichworte) und ich könnte mir im falle einer genußhanf-legalisierung gut vorstellen, das man dann hanf nur in bestimmten verkaufsstellen (seien es nun apotheken, coffee shops oder was auch immer) als erwachsener erwerben dürfte. |
[user:471] |
[user:2439] |
[user:2511] |
Arthur Dent |
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[user:2511] |
Arthur Dent |
prozentual gesehen kiffen weniger niederländer als deutsche und bei den jugendlichen sind es sogar erhblichweniger niederländer, die kiffen. |
[user:2511] |
Zwürfel - Rated R |
dennoch seh ich die probleme eine legalisierung nicht so drastisch wie du. denke, dass n modell wie in den niederlanden jedoch vollkommen ausreichend wäre, auch mit den einschränkungen, dass z.b. nicht überall gekifft werden darf. und das die abgabe kontrolliert werden muss, is ja auch klar, also abgabe nur an volljährige in lizenzierten geschäften... |
Phönix |
Ich glaube, dass eine Entkriminalisierung keine Frage von Argumenten ist. Politikern gehorchen mom nicht den Gesetzen der Vernunft, sondern eher den Gesetzen des Populismus, je näher am Stammtisch, desto besser.
Anders kann ich es mir nicht erklären, dass Dope immer noch als Einstiegsdroge diffamiert wird und von von daher auf Drogentote hingewiesen wird (obwohl München alleine mehr Drogentote hat, als die gesamten Niederlande. Quelle: cannabislegal.de) Daneben spielt die Lobbyarbeit von Alk- und Pharmakonzernen incl. Parteispenden und mom "persönlicher" Spenden eine wesentliche Rolle (Aufsichtsrat- und Vorstandsposten z.B.). Natürlich ist nur eine kontrollierte, altersbegrenzte Abgabe überhaupt denkbar. Ob es "inn" ist oder nicht, interessiert mich gar nicht: a.) mag ich den "Gras-rausch" viel lieber als Alk b.) habe ich am nächsten Tag kaum Nebenwirkungen (kein "dicker Kopf: sprich Kopfschmerzen und Übelkeit/ Kotzen) |
Zwürfel - Rated R |
sehr richtig spider!
überhaupt drogentote und cannabis in verbindung zu bringen ist schon falsch. bisher ist weltweit kein cannabistoter bekannt(quelle: n infoheftchen der grünen) kleine randnotiz: um ne evtl. tötlcihe dosis zu erhalten müsste man, wenn ich mich richtig an dieses infoheftchen erinnere, 20000mal mehr gras konsumieren als normal(auf einmal), amit man verreckt, also quasi der goldene schuß mit gras. bei alkohol wäre das nur 8mal soviel, wie man normal vertragen kann, oder so. das aber nur am rande und nicht unbedingt als so richtig ansehen, da mir die quelle nicht mehr zur verfügung steht. |
13hoch7 |
Nur um euch mal kurz ein wenig zu bremsen in eurer euphorie -die "tatsache", dass es was weis ich wieviele alk- und nikotintote gibt und keine cannabistote, beruht eher auf der formulierung:
es gibt jährlich xyz alk und xyz nikotintote, aber noch keinen, der an einer cannabisüberdosis gestorben ist. Nur werden bei den vorherig genannten toten nicht nur die überdosen (kennt wer von euch jemanden, der mal ne nikotin-überdosis gehabt hat? -müssten so ca. 50 mg sein), sondern auch folgeerscheinungen, indirekte todesursachen (bei alk unterkühlungen etc.) und unfälle (wobei ich mir hierbei nicht ganz sicher bin) mitgezählt und ich denke, dass man so auch auf einige thc-tote kommen würde. In diesem sinne ist es mir lieber, wenn wir die legalisierung durch den kapitalismus erreichen ... oder so wie hille es versucht, durch eine verbesserung des images der kiffer und dazu trägt es sicher nix bei, wenn zu viele rhetorische und relativierende argumente gebrauchen. Wenn ihr was tun wollt, klärt die leute in eurer umgebung auf, erzählts euren eltern (vorgesetzten ..etc) und zeigt, dass es auch anders geht.
...ich mag aber auch den gras-rausch lieber, nur damit kein falscher eindruck entsteht. |
Arthur Dent |
da ist wa drann, was 62748517 sagt.
aber ich denke, das endlich die diskussion um gefahren und risiken von der legalisierungs-diskussion gelöst werden sollte, bzw, klar gemacht werden sollte, das auch das verbot die droge nicht ungefährlicher macht (werder für den einzelnen drogenkonsumenten, noch für die gesellschaft) |
[user:3915] |
Phönix |
Ist das auch bei Thc- Konsum möglich? Wäre mir neu, aber ich bin ja bereit dazuzulernen. |
[user:2511] |
13hoch7 |
Natürlich ist es auch möglich eine echte überdosis zu haben bei alk und bei nikotin. Tatsache ist aber, dass die meisten alkdrogentoten nicht direkt an ner überdosis sterben ... und bei den nikotintoten -eine zigarette enthällt ca. 10mg nikotin, der rauch einer zigarette ungefähr 1 mg -steht eh auf der packung- bei einer letalen dosis von 50 mg, ist es eher unwahrscheinlich, zudem müsste man noch wissen in welcher zeit. die angaben, die ich gefunden hab gehen aber auseinander, besonders durch die "faustregel", dass ein erwachsener vom oralem konsum von 2 ziggis sterben kann und ein kind von einer.
Aber hier hast du wen, der mehr versteht. Diese "angepassten verhältniszahlen" bringen meiner meinung nach ebensowenig wie das argument, thc macht nur psychisch abhängig (koks ja auch ... nur) -es ist zwar so, dass es ein geringeres abhängigkeitspotential hat, aber das ist nicht durch obige tatsache begründet. |
straiderhead |
Alle sagen immer, dass es keine Moeglichkeit gibt, eine Legalisierung von Cannabis vor Gericht zu erreichen. Glaube auch, dass es recht schwer ist, irgendwelche Gerichte mit Argumenten wie "Cannabis is ja nicht so schlimm", "Recht auf Rausch", etc. zu ueberzeugen. Hat sich aber mal jemand ueberlegt, was eigentlich passiert, wenn jemand versucht auf ein Verbot von Alkohol zu klagen, mit der Begruendung, es gebe schliesslich kein Recht auf Rausch und die Folgen des Alkoholkonsums sind nachweislich schlimmer als die von Cannabis. Koennte ja sein, dass ein Gericht zum Schluss kommt, dass Alk aufgrund seiner toxischeren Eigenschaften unter das BtmG fallen muesste, falls dies nicht geaendert wird. Nun stellt Euch mal vor, was in Bayern abgeht, wenn irgendjemand angehalten wird, und ein Polizist ihm erklaert, dass sein Kasten Weissbier nicht unter Eigenbedarf faellt.
Bin der Meinung, das eine Klage in diese Richtung wesentlich erfolgversprechender ist. |
Arthur Dent |
einen antrag auf alkoholverbot halte ich derzeit für äusserst aussichstlos und unserer sachen absolut nicht dienlich. |
[user:4097] |
Zwürfel - Rated R |
wir können ja alle "drogen" verbieten lassen und im gegenzug cannabis legalisieren, dann kucken alle nicht-kiffer in die röhre(und ich wander aus um mein bier zu trinken)
:( nee nee |
| Eule aus Berlin | 20:00 01.08.08 Pro und Kontra zu Drogentests (15|419) |
| Holunder Lehmann | 20:33 31.07.08 Frage an Frau Bätzing (8|264) |
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| [user:628] | 15:53 17.02.08 Mit Kanonen auf Spatzen! (10|356) |
| Baldur | 16:57 07.01.08 Experten fordern Legalisierung, Prohibition teuer und unwirksam (27|551) |
| Franklin | 14:35 14.11.07 Pro: MIT HANF DIE UMWELTVERSCHMUTZUNG STOPPEN (26|1422) |
| -N-omen -N-ominandum | 18:14 05.09.07 Argumentesammlung für und gegen Legalisierung (6|1423) |
| Hans Wurstsuppe | 16:40 01.09.07 verliert der Schwarzmarkt durch die Legalisierung an Bedeutung? (46|2812) exzellent! |
| Dipdido | 13:11 09.12.06 Staat - Der große Verdiener ... (6|1003) |
| [user:4149] | 23:09 29.10.06 Schützt Legalisierung die Jugend? (20|1734) |