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Rundbrief Bundesnetzwerkes Drogenpolitik

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Max Plenert
Hallo,

das Bundesnetzwerkes Drogenpolitik hat jüngst seinen neusten Rundbrief veröffentlicht und ich könnte mir gut vorstellen, dass ihr den einen oder anderen Artikel interessant finden werdet. Ihr findet den Rundbrief unter:
http://www.gruene-drogenpolitik.de/files/bnd_rundbrief_06.pdf

Inhaltsübersicht:
Wer Visionen sucht, sollte zur GRÜNEN JUGEND gehen ! von Maximilian Plenert
Im Namen der Verkehrssicherheit von Theo Pütz
Bolivien: Kokabauer ist neuer Präsident!
Kämpfen aber nicht verkämpfen – Grußwort von Dr. Harald Terpe
Hanf - jetzt genmanipulierte THC- Bombe? von Georg Wurth
Neue Drogenbeauftragte: Bätzing ist Abstinenzlerin und gegen Cannabislegalisierung
Über die Zukunft des Tabakrauchens von Maximilian Plenert
Strafverfolgung statt Prävention Hessen am Pranger
"No Drugs – No Future: Drogen im Zeitalter der Globalisierung" von Wolfgang Neskovic
(Psilocybinhaltige) Pilze sind keine Pflanzen, aber Lebensmittel von Joachim Eul
UP IN SMOKE - Ein Film von Jugendlichen für Erwachsene
So wie Informationen über das BND

Mit junggrünen Grüßen
Max

----------------------------
"Stell' Dir vor, es würde brennen und keiner ginge hin !"
http://www.max-plenert.de/blog/?p=39

Kontakt:
Maximilian Plenert
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Lampertheim
Sprecher Bundesnetzwerk Drogenpolitik und
Fachforum Drogen der Grünen Jugend
Waldstraße 30
68623 Hüttenfeld
Tel.: 06256 / 858752
Mobil: 0172 / 6505576

Haken
Habs mal verlinkt:
Rundbrief

Max Plenert
Ja, danke, ich bin hier noch etwas neu und mit dem Syntax noch nicht vertraut ;)

eigenvalue
Wer Visionen sucht, sollte zur GRÜNEN JUGEND gehen !

Quelle: Max Plenert

und
Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

Quelle: Helmut Schmidt

Max Plenert
Ja, auf Helmut Schmidt spiele ich in der Überschrift an, aber im Gegensatz zu ihm fände ich eine Politik ohne Visionen (legales Cannabis, Grundeinkmmen für alle ...) eher langweilig ...

yamcanadian
Hallo Max,
wie erklaerst du dass waehrend 7 Jahren Rot/Gruen nicht einmal VERSUCHT wurde, das Thema Legalisierung weiter nach vorne zu bringen? Haben die Gruenen (abgesehen von der Frage ob sie jemals die Moeglichkeit dazu haben werden) ueberhaupt das INTERESSE, Hanf wirklich zu legalisieren?
Mir erscheint das aus diversen Gruenden naemlich mehr wie Tapetenpflege hier.

Seit wann ist Parteienwerbung hier eigentlich erlaubt?

Ich wuerd mich Schmidt (mag ihn eigentlich nicht) uebrigens was die Visionen angeht durchaus anschliessen. "Visionen" ist so ein typisches modernes Fuellwort hinter dem sich alles oder nichts verbergen kann, die Verwendung dieses Wortes ist ergo proportional zur verschleiernden Intention des Autors.

Illuminati
warum ist euer "Logo" (dieser fiesdreinblickende Igel) denn so aggressiv ?
*lol*
und ausserdem WORD@yamcanadian ... ihr wart doch lange genug an der Macht bzw. in der regierenden Koalition.
Warum habt ihr dem Finanzminister nicht einfach die Hochrechnungen für einen staatl. Verkauf und dessen Einnahmen eingereicht? Das hätt schon gelangt ... zumindest gibts paar arbeitsplätze oder sollte ich eher sagen neue Traumberufe?

*zurückzurealitätkomm* ihr schwätzer!!! *bombe*
schönes after-"Wahlplakat"

eigenvalue
Politik ohne Visionen eher langweilig

Quelle: Max Plenert

Das blöde ist halt: Visionen sind im besten Falle von Träumern für Träumer. Im schlimmsten Falle von Bauernfängern für Idioten. Legales Cannabis und Grundeinkommen sind ja nun keine schlechten Ideen, aber ich hätte sie bitte gerne gestern. Bis wann werden die Grünen Cannabis legalisiert und ein Grundeinkommen eingeführt haben?

Max Plenert
Zunächst einmal geht es mir hier nicht um Parteienwerbung, sondern um die Verbreitung von Informationen. Ich denke Artikel wie "Im Namen der Verkehrssicherheit - Drogen, Führerschein und die Verfassung", "(Psilocybinhaltige) Pilze sind keine Pflanzen, aber Lebensmittel" oder "Hanf - jetzt genmanipulierte THC- Bombe?" sind für jeden Cannabis- / Drogenpolitikinteressierten gleich welcher Coleur interssant und zeigen auch dass wir uns mit den Problemen, die es gibt, auch beschäftigen.

Ich habe mir Reformen beim Thema Cannabis (mindestens einmal die Beachtung der Urteile des Bundesverfassunggerichtes, aber lieber eine richtige Legalisierung) und andere Drogen auch von Herzen gewünscht und selbst den Arsch dafür aufgerissen, das frustierende Ergebnis kennt ihr so gut wie ich, gut zusammengefasst übrigend in dem Artikel "Keine Macht den Grünen" http://www.jungle-world.com/seiten/2005/07/4906.php Ich würde aber darum bitten nicht mich mit DEN Grünen oder gar DER rotgrünen Regierung gleichzusetzen, wir als Bundesnetzwerk Drogenpolitik sind auch nur ein kleines Grüppchen. ohne große Unterstützung durch die eigene Partei

Die Analyse "Finanzielle und wirtschaftliche Auswirkungen einer Cannabislegalisierung" http://www.archido.de/eldok/docs_de/dhv_finanzielle_cannabislegelisierung_2003.pdf ging an "Ich habe auch schon mal gekifft" Eichel und den Rest der sog. Finanzexperten, leider hat sich niemand dafür interssiert. Im Übrigen halte ich das auch nur für ein Argument, aber nicht für einen Grund für Reformen, ich will legal Drogen konsumieren dürfen (ja, ich weiß der Konsum an sich ist legal, aber ihr wißt ja was ich meine) solange niemand anderen Schade weil es IMHO ein verfassungsmäßiges Grundrecht ist, nicht weil ich dann Steuern zahlen darf.

Wann wird es meiner Meinung nach sinnvolle Reformen wie Cannabisfachgeschäfte, Grundeinkommen etc. geben ? Gute Frage, ich weiß es leider nicht. Hätte es rotrotgrün gegeben, wären wir einen Schritt weiter gewesen, die nächsten 5 Jahre wird sich die große Koaltion sicherlich ein Scheißdreck darum kümmern. Danach ? Ich glaube wir werden dafür 3 Dinge brauchen: rotrotgrün mit starken Grünen und Linkspartei, weil dass die Parteien sind die am ehesten was machen werden, genug aktive Mitarbeiter in den Parteien um dort von innen Druck zu machen und öffentlichen Druck, also auf der Straße, durch Lobbyarbeit wie vom Verein für Drogenpolitik www.drogenpolitik.org durch Leserbriefe, Flyer und mehr als nur eine kleine Hanfparade. Somit dürfte jeder hier dann auch genug an seiner Baustelle zu tun haben oder nicht ?

Hans Wurstsuppe
Bis wann werden die Grünen Cannabis legalisiert und ein Grundeinkommen eingeführt haben?

eigenvalue trifft es auf den Punkt.

Genau das sind die Gründe, warum ich der Grünen Jugend nur 12 Euro im Jahr zukommen lasse, aber keine Motivation habe, an den Diskussionen teilzunehmen.

Was außer Diskussionen passiert? Wieso soll ich die (zugegebermaßen schönen) Visionen zum Anlass nehmen, in einer Partei mitzumachen, die über Drogen nur diskutiert, ihre Arbeitszeit aber vollkommen mit für mich wahnwitzigen Themen wie BND im Irak (Hallo, Geheimdienst ist Geheimdienst und sollte es auch bleiben dürfen) vergeudet? Dazu die verblendete Claudia Roth (ihr Handy klingelt zu "You're beautiful", das sagt alles). Ich war zwar mit der Zweitstimme an ihren 4,6% in RLP beteiligt, traurig macht es mich aber nicht...
Hauptsache, der xenophobe Königsberger Philosoph ist am Arsch.
Merke, die Leute kümmert das Programm einen Scheiss, wenn die Personen, die es repräsentieren, nicht rüberkommen. Und so wird dann auch regiert.

Hätte es rotrotgrün gegeben, wären wir einen Schritt weiter gewesen...

Hört doch auf, Rot-Rot-Grün wird es wegen des außenpolitisch schlicht katastrophalen Standpunkts der ganz Roten nie, bzw. erst, wenn sie vernünftig geworden sind, geben. Und die gehen eher unter, als vernünftig zu werden...

Aber hätten sie sich tatsächlich zusammengerauft, hätte die Drogenpolitik sicher nicht mehr Priorität als jetzt, eher befänden wir uns im Unabhängigkeitskrieg mit Süddeutschland...

Max Plenert
In der Partei läuft es beim Thema Drogenpolitik meiner Erfahrung nach dem Verfahren: What you get, ist what YOU do ... Schreibst du ein Programmvorschlag für das Kapitel Drogenpolitik, wird es ein gutes Problem, wenn net kommt Scheiße rein, fährst du nach Berlin und redest mit Dr. Harald Terpe (drogenpolitischer Sprecher der Grünen BT Fraktion), weiß er bei den wichtigen Drogenthemen Bescheid, wenn net halt eher net ... um es mit Max Weber zu sagen: Politik ist das Bohren von dicken Brettern, das geht nicht von heute auf morgen.

Wir funktioniert "Demokratie in Deutschland" ? Ganz einfach: Es wird nicht das gemacht was sinnvoll ist, sondern das was eine Lobby will bzw. ein Mittelding von dem was die vielen Lobbisten wollen. Dummerweise gibt es derzeit in diesem Land so gut wie keine progressiven Lobby beim Thema Drogenpolitik, also braucht sich niemand über das Ausbleiben von Reformen zu wundern. Zweiter Grund für Entscheidungen: Mensch kann die Meute = Volk ruhig halten / ablenken, dafür gibt es Nationalismus ("Du bist Deutschland"), pseudolinke Debatten (Über Heuschrecken reden, Hartz IV beschließen), Ausländerfeinlichkeit (Das Boot ist voll) oder moderner: Antiislamhetze oder repressive Straftrecht (Kriminalität sinkt, Unsicherheit wächst trotzdem ... also weg mit den restlichen Bürgerrechten) und die gute alte konservativen Drogenpolitik (Die bösen Haschischrauschgiftdealer die kleine Kinder auf dem Schulhof mit LSD anfixen ...). Gegen diese in Politik, Medien und den Köpfen etablierte Politik muß mensch als ein einsamer liberaler Grüner / PDSler / SPDler / FDPler (paar Vernünftige gibt es überall) erst einmal ankommen ...

Die PDS Linkspartei WASG Truppe ist derzeit sehr massiv am Lernen und in der Realität ankommen, siehe Berlin und wird in 5 Jahren ein Koalitionspartner der SPD sein, denke ich. In der Linksfraktion sitzt auch immerhin Wolfgang Neskovic, der hat sicherlich weiterhin Interesse am Thema Drogenpolitik.

Illuminati
ich würde aber darum bitten nicht mich mit DEN Grünen oder gar DER rotgrünen Regierung gleichzusetzen, wir als Bundesnetzwerk Drogenpolitik sind auch nur ein kleines Grüppchen. ohne große Unterstützung durch die eigene Partei

Quelle: Max Plenert

Akzeptiert! *lol*

Ich war zwar mit der Zweitstimme an ihren 4,6% in RLP beteiligt, traurig macht es mich aber nicht...


Quelle:Flabber
Ich ebenfalls, kann ich nur zustimmen


 [user:14681]

Max Plenert
Wegen RLP:

3. Promillegrenze für THC?
http://www.cannabislegal.de/cln/cln148.htm#3

Am 06.02.2004 veranstalteten die rheinland-pfälzischen Grünen und die Grüne Jugend in Mainz eine Podiumsdiskussion mit dem Führerschein-Experten Theo Pütz, wobei es um eine "Promillegrenze" für den Cannabiswirkstoff THC ging. Derzeit kann allein schon für den Nachweis von THC im Blut bei der Teilnahme im Strassenverkehr der Führerschein entzogen werden, ohne dass die nachgewiesene Menge für eine Beeinträchtigung ausreichen muss oder dass irgendwelche Ausfallerscheinungen festgestellt werden müssen. Eine Promillegrenze wie bei Alkohol gibt es hier also nicht.

Am 10.02.2004 kritiserte der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Jürgen Creutzmann, die Grünen in einer Pressmitteilung scharf und forderte "Null Drogen am Steuer". Damit war jedoch keine Abschaffung der 0,5 Promille-Regelung bei der Droge Alkohol gemeint, sondern allein das Festhalten an der 0,0 Promille-Regelung bei Cannabis:

Die Wirkung von Cannabis sei individuell so unterschiedlich, dass die Grenzwertdiskussion der Grünen absurd und gefährlich sei. Im übirgen [ sic ] erinnerte Creutzmann die Grünen daran, dass es sich bei Cannabis aus guten Gründen um eine illegale Droge handle. Daran ändere auch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts nichts, das den Konsum von sehr geringen Mengen straffrei stelle.
"Ich finde die Verharmlosung von Drogen durch die rheinland-pfälzischen Grünen unerträglich" sagte Creutzmann abschließend.
(FDP Pressemitteilung, 10.02.2004)

Theo Pütz vom Verein für Drogenpolitik e.V. (VfD) antwortete darauf am 18.02.2004 mit einem Offenen Brief:

Das Nüchternheitsgebot für eine Verkehrsteilnahme wurde weder auf der Veranstaltung, noch in der Presseerklärung der Grünen je in Frage gestellt. Sie fordern, dass nur nüchtern am Straßenverkehr teilgenommen werden soll. Das ist richtig! Dies fordern VfD und Grüne auch! Bündnis 90 /Die Grünen sind aber im Gegensatz zu Ihnen bereit die Diskussion um die tatsächlichen Gefährdungskonstellationen nüchtern und sachlich zu führen.
Wenn Sie sich als Verkehrspolitiker ernsthaft mit der Thematik Cannabis und Verkehrssicherheit auseinander gesetzt hätten, wäre Ihnen das Urteil vom Bundesverfassungsgericht von 20. Juni 2002 nicht entgangen. Dieser Entscheidung ist zum einen zu entnehmen, dass der Fahrerlaubnis in unserer heutigen Gesellschaft existenzsichernde Bedeutung zukommt und demnach durch Artikel 2 GG geschützt ist. Zum anderen verweisen die Verfassungsrichter darauf, dass die Gefahren die durch Cannabis entstehen können, in der Vergangenheit überschätzt wurden. Hierbei stützen sich die Verfassungsrichter auf die gutachterlichen Stellungnahmen von Prof. Krüger und Prof. Berghaus, die auf Bitte der Verfassungsrichter die Stellungnahmen für jeden zugänglich ins Internet gestellt haben. Hätten Sie sich diese Stellungnahmen einmal genau angesehen, wäre Ihnen auch nicht entgangen, dass aus naturwissenschaftlicher Sicht bei THC-Konzentrationen unter 2ng/ml Blutplasma keine Wirkung mehr vorliegt. Demnach ist die 0,0 "Promillegrenze" eine r
echtliche Fiktion. So weit einige Quellen zum Gefahrenpotenzial von Cannabis.
(...)
Die Verkehrsgesetzgebung hat sich an den tatsächlichen Gefährdungskonstellationen zu orientieren, und dies frei von drogenpolitischen Ansichten, da die Verkehrsgesetzgebung ansonsten zum Ersatzstrafrecht verkommt.
Wir finden es im übrigen unerträglich, das Sie als Landtagsvizepräsident anscheinend unsere Verfassung nicht kennen oder missachten, da Ihrer Presseerklärung u.a. zu entnehmen ist, dass Sie die Auffassung vertreten, das Bundesverfassungsgericht hätte den Konsum von sehr geringen Mengen Cannabis straffrei gestellt. Der Konsum war noch nie strafrechtsbewährt, da das Recht auf Selbstschädigung durch Artikel 2 GG geschützt ist. Der Versuch den Konsum über den Umweg Verkehrsrecht zu betrafen ist demnach verfassungswidrig.
Wir wären in übrigen daran interessiert die guten Gründe für das Cannabisverbot von Ihnen zu erfahren. Uns liegen zur Zeit nur wissenschaftliche Erkenntnisse vor, die die Substanz Cannabis weitaus ungefährlicher einschätzen als z.B. Nikotin und Alkohol (z.B. Kleiber- und Roques-Studie).
(VfD-Pressemitteilung 21, 18.02.2004)

Die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (IACM) berichtete in ihrem Newsletter vom 14.02.2004 von einer in diesem Zusammenhang sehr interssanten Studie von Prof. Olaf Drummer in Australien, wonach zwar Personen mit THC im Blut insgesamt eine höhere Verschuldungsrate von Unfällen hatten als drogenfreie Fahrer (also analog zu Alkohol). Bei THC-Dosen unter 5ng/ml Blut lag die Verschuldungsrate jedoch niedriger als bei drogenfreien Fahrern, also von Personen ohne Alkohol, Medikamente oder illegale Drogen im Blut.

Offener Brief an die FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz [18.02.2004]
http://www.drogenpolitik.org/politik/pm/pm21.html

FDP-Pressemitteilung [10.02.2004]
http://www.fdp-fraktion-rlp.de/nach_einzeln.lasso?recid=33948

Die Wirkung von Cannabis auf die Fahrtüchtigkeit ist dosisabhängig [IACM, 2004-02-14]
http://www.drogenpolitik.org/news/news_201.html

Cannabis im Strassenverkehr
http://www.cannabislegal.de/studien/fahren.htm

Illuminati
Jürgen Creutzmann, die Grünen in einer Pressmitteilung scharf und forderte "Null Drogen am Steuer". Damit war jedoch keine Abschaffung der 0,5 Promille-Regelung bei der Droge Alkohol gemeint, sondern allein das Festhalten an der 0,0 Promille-Regelung bei Cannabis:


typisch *abstink*

@ max versuche doch bitte mal die tips zu benutzen die ich dir geschickt habe
bessere Struktur --> besseres Verständnis

 [user:831]

Max Plenert
"Oh, die Grünen hab ich im kiffer.net diskutieren gesehen, die wähl ich"


Dann hätte ich mir aber einen ziemlich dummen Zeitpunkt ausgesucht damit anzufangen ...

Wollte ich Tapetenpflege betreiben, würde ich das wohl anders tun, aber wie ich schon schrieb, brauchenen wir für Reformen stärke Grüne, aber mindestens ebensowichtig sind Leute die selbst aktiv werden und informiert sind, dazu da soll der Rundbrief ein wenig weiterhelfen.

Max, der froh ist 26 € für eine Kreistagssitzung zu bekommen (die schon mal 6-8 Stunden lang sein kann ...), weil er sich sonst keine neue CPU hätte kaufen könnten, nachdem die letzte abgeraucht ist.

 [user:831]

Illuminati
irgendwie sorgst du für sehr viel Gesprächsstoff Max Plenert!
tut mir auch irgendwie leid, dass jemand wie du, der sich so aktiv beteiligt hier auch noch die ganze zeit angemeckert wird. Aber als ein "vertreter" der Politik hat mans halt net leicht *zwinker* *abrock+*

 [user:831]

eigenvalue
So ein Schwachsinn. Als ob das die Grünen alleine entscheiden und beschließen könnten.

Quelle: el Samu

Genau! Der Atomausstieg wurde schliesslich einstimmig von allen Parteien verlangt. Den konnten die Grünen auch nicht als einzige Regierungspartei fordern und durchsetzen. Auch die Homo-"Ehe" wurde ja letztlich gar nicht von den Grünen durchgesetzt. Und auch keineswegs durch die nervige mediale Penetranz einer völlig irrelevanten Minderheit als Thema entdeckt. Da bestehen ja überhaupt keine Parallelen zur Drogenpolitik. So ein Schwachsinn! :P

Hans Wurstsuppe
sic!

Ehrlich gesagt, solange es beim Ausstieg bleibt und fehlerspeiende AKWs wie Ludwigsburg wie gehabt oder vielleicht sogar früher ausgeschaltet werden, wären mir Laufzeitverlängerungen der neueren AKWs im Tausch gegen eine vernünftigere Drogenpolitik ganz recht - und zwar bald. Bis 2030 kann viel passieren, was dann am Ende noch doofer ist, Neubauten am Ende noch, unter [beliebigen Andenpaktler einsetzen] in einer CDU-Alleinregierung...

---

Max Plenert, ich gehe nicht davon aus, dass man meine Programmvorschläge noch braucht, es ist seit Jahren alles gesagt, man kann es doch nur noch verschlimmbessern. Der Bohrer hat die richtige Spitze, das Brett liegt bereit, es müsste also schon längst brummen. Aber leider scheint der Akku leer zu sein...

Wenn du ihn aufladen willst, viel Glück. Sag uns, wie wir dir helfen können.

 [user:14681]

eigenvalue
Oh Mann el Samu... *tränenlach*

 [user:14681]

macrocosmic
[user:14681], ich glaub, das ist vergebene Liebesmüh. *gähn*

Hans Wurstsuppe
Kann ich für die 5% bitte eine Quelle haben? Falls die bisexuell orientierten Personen mitgezählt sind, kann ich dem auch ohne Glauben schenken, sonst aber nicht...

Muss [user:14681] aber auch zustimmen, bei heiklen Themen sind die Grenzen innerhalb der Parteien schon mal fließend...

Andererseits haben die Grünen die beiden Punkte Homoehe und Ausstieg komplett für sich verbucht, von der SPD war nichts dagegen zu hören. Dort wurde doch lediglich interveniert, als sich die Grünen auch das Rentenreförmchen nur auf die eigenen Fahnen schreiben wollten.

 [user:14681]

eigenvalue
Du bist einfach witzig, el Samu. Das ist ja nichts schlimmes. :D
Ich kann Dir mal was verraten, was nicht bei Wikipedia steht (von min. 5% Homosexuellen steht da übrigens auch nichts): A vision is a dream with a deadline. Alles andere ist Zeitverschwendung.
Ansonsten ist eigentlich alles gesagt, wer die Gemeinsamkeit zwischen der gesellschaftlich irrelevanten Minderheit Homosexuelle und der gesellschaftlich irrelevanten Minderheit Drogenkonsumenten, z.B. die soziale Zusammensetzung der Gruppen oder die Stigmatisierung, sowie den Vergleich der jeweiligen Entwicklung der beiden Gruppen - insbesondere der Gründe dieser Entwicklung - nicht versteht, der hat ganz einfach Pech gehabt. Ich bin hier nicht der Babysitter und habe keinerlei Missionierungsambitionen.

 [user:14681]
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