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UsualRedAnt |
Auf deinem Bildschirm hast du die ersten Informationen nach einem Treffen des Organisationsteams der Hanfparade 2008. Sicher fragst du dich, was diese Infos mit dir zu tun haben.
Diese Frage möchten wir kurz beantworten, bevor es die ersten noch backofenwarmen Neuigkeiten über die Hanfparade 2008 gibt. Am Ende des Textes wartet dann noch eine erste wichtige Entscheidung auf dich! Wir das sind zurzeit - Julia, Rollo, Tribble, Hans, Henk, Hannes und Steffen. Wir treffen uns jeden Dienstag ab 18:00 Uhr im Hanf Museum Berlin, um die Hanfparade 2008 zu organisieren. Das heißt, wir versuchen, alle Aufgaben, die für eine erfolgreiche Hanfparade 2008 nötig sind, zu sammeln, sie zeitlich zu ordnen und dafür zu sorgen, dass die Arbeit von jemandem gemacht wird. Außerdem diskutieren wir die Ziele, Inhalte und Mittel der Hanfparade und treffen politische und organisatorische Entscheidungen. Wenn du schon mal eine Party oder Demo, ein Konzert oder einen Markt, ein Klassentreffen oder eine Betriebsweihnachtsfeier organisiert hast, kannst du dir sicher vorstellen, dass eine Veranstaltung wie die Hanfparade einen Haufen Arbeit macht. Das wirklich Unangenehme ist dabei nicht, dass es so viel zu tun gibt, sondern, dass jeder getane Schritt neue Arbeit nach sich zieht. Kleines Beispiel gefällig? Jede Demo braucht einen Flyer, mit dem man die Leute auf Zeit, Ort und Ziele der Demonstration aufmerksam macht, so auch die Hanfparade. Wenn man wie wir nicht selbst Grafiker ist, muss man sich wen suchen, der einen solchen Flyer gestalten kann. Hat man endlich jemanden gefunden, der seine Kreativität und Zeit ehrenamtlich opfert und einen Flyer layoutet, möchte man sich am liebsten zurücklehnen und erstmal ein bisschen ausruhen. Leider bringt so ein Flyer nichts, wenn ihn die Leute nicht in den Händen halten und auch der Grafiker sieht es nicht gern, wenn das Ergebnis seiner Arbeit auf unseren Computern verstaubt. Also muss man sich aufraffen und die Verteilung der Flyer organisieren – Geld für den Druck auftreiben, ehrenamtliche Verteiler suchen, Pakete packen und verschicken, die Verteilung koordinieren ... und und und. Klar, dass ein Schneewittchen und sechs Zwerge da schnell an ihre Grenzen kommen. Immerhin müssen wir alle nebenbei noch ein Leben gebacken kriegen und unsere Miete bezahlen. Deshalb brauchen wir deine Hilfe! Damit du weißt, wo uns im Moment der Schuh drückt, welche Arbeiten gerade erledigt werden müssen, welche Entscheidungen noch nicht gefallen sind, damit du dich nach entsprechend deiner Fähigkeiten und Bedürfnisse einbringen kannst und damit du über den Verlauf der Organisation der Hanfparade 2008 informiert bist, haben wir uns entschieden, nach unseren Treffen solche „Protokolle“ zu veröffentlichen. Damit wollen wir zweierlei erreichen. Zum einen möchten wir zeigen, dass es Leute gibt, die daran arbeiten, der letzten deutschen Legalisierungs-Demonstration neues Leben einzuhauchen. Die geringe Beteiligung an der letzten Hanfparade liegt nämlich sicher auch daran, dass nicht genug darüber gesprochen und geschrieben wurde. Wer nicht weiß, dass Hanfparade ist, kann auch nicht hinkommen! Außerdem, und dieser Punkt ist vielleicht noch viel wichtiger, möchten wir dich motivieren, selbst aktiv zu werden. Immer wieder hören wir nach der Hanfparade, was man alles anders, besser, richtiger gemacht haben könnte. All diese Kritiker rufen wir dazu auf, diese Ideen schon vor der Hanfparade zu äußern und an ihrer Umsetzung mitzuarbeiten. Hilf uns dabei, dass die Hanfparade so wird, wie du sie gerne hättest. Diskutiere mit uns, entscheide mit uns, sei Teil der Hanfparade! Mit hanfigen Grüßen Julia, Rollo, Tribble, Hans, Henk, Hannes und Steffen --- Hier nun die ersten Informationen zur Hanfparade 2008. Dabei ist gleich auch die erste Möglichkeit, sich einzubringen Die Hanfparade 2008 soll am ersten Samstag im August (03.08.2008 ) in Berlin stattfinden. Damit das Kind nicht ohne Namen aufwächst, haben wir uns auch schon zu einem Motto der zwölften Ausgabe der größten deutschen Legalisierungsveranstaltung durchgerungen. Es lautet: „HANFPARADE 2008 – Jugendschutz, Verbraucherschutz, Legalisierung“ So weit so gut, aber hier ist auch schon unser erstes Problem. Wir sind uns nämlich nicht einig, welchen Weg die Hanfparade 2008 nehmen soll. Ohne Route kann man aber leider keine Demonstration anmelden. Deshalb brauchen wir deine Hilfe. Was denkst du? Wo soll die Hanfparade 2008 starten? Und wo ankommen? Durch welchen Teil Berlins wollen wir ziehen? Lieber durch den Kifferkiez oder durch das Regierungsviertel? Dort entlang, wo tausende Touristen die Strassen säumen oder lieber durch ruhigere Ecken? Soll die Hanfparade einen neuen Weg gehen oder willst du lieber eine Strecke, die du früher schon mal gesehen hast? Fragen über Fragen – wir brauchen deine Antworten! Natürlich haben auch wir uns schon so unsere Gedanken gemacht. Hier nun drei Vorschläge aus dem letzten Hanfparade-Treffen sowie ihre Vor- und Nachteile: 1. Vom Fernsehturm zum Leipziger Platz Gontardstr. - Karl-Liebknecht-Str. - Unter den Linden - Friedrichstr. – Checkpoint Charlie - Kochstr. - Wilhelmstr. - Anhalter Str. - Schöneberger Str. - Reichspietschufer - Potsdamer Str. - Leipziger Platz Vorteile: Die erste Hälfte dieser Strecke und der letzte Kilometer führen durch ein Gebiet, in dem eine Vielzahl Touristen unterwegs ist. Die rechnen sicher alle nicht damit, dass sie auf ihrem Berlinbesuch einer Demonstration für die Legalisierung von Cannabis begegnen. Nachteile: Die Strecke ist sehr lang, nämlich rund 6,5 Kilometer! Vielen, insbesondere Kindern, Kranken und Alten ist das sicher zu weit. Wenn es dann noch, wie es im August ja gelegentlich vorkommt, heiß ist (über 30 Grad), werden an jedem U-Bahnhof Leute flüchten und die Demo wird immer kleiner. 2. Von der Weltzeituhr zum Brandenburger Tor Alexanderstr. - Karl-Liebknecht-Str. - Spandauer Str. - Hackescher Markt - Oranienburger Str. - Friedrichstr. - Unter den Linden - Ebertstr. - Dorotheenstr. - Reichstag - Platz des 18.März Vorteile: Diesen Weg hat die Hanfparade 2006 genommen. Wir könnten deshalb von den Erfahrungen aus diesem Jahr profitieren. Die Strecke führt außerdem ebenfalls durch gut besuchtes Gebiet und endet an einem der prominentesten Orte Deutschlands, dem Brandenburger Tor. Nachteile: Besonders das erste Drittel des Weges führt durch kleine verwinkelte Strassen, in denen auch noch ständig gebaut wird. Es könnte schwierig werden, einen Hanfparade-tauglichen Weg durch dieses Nadelöhr zu finden. Drittens sind auf dieser Strecke gar nicht so viele Touristen und andere Menschen unterwegs, wie man auf den ersten Blick vermuten würde. 3. Vom Alexanderplatz zum Weinbergspark Für diesen Vorschlag gibt es noch keine konkrete Route Vorteile: Der Weg ist Luftlinie nicht weit, man hat also relativ viel Spielraum für Spielereien mit dem konkreten Verlauf der Strecke. Der Weinbergspark ist ein Cannabisbrennpunkt der Stadt. Das würde sich sicher in mehr regionaler Berichterstattung niederschlagen. Nachteile: Die Strecke führt an keinen derzeit politisch wichtigen Orten vorbei und auch die Touristen sind hier deutlich seltener zu finden. Auch steigt die Anzahl der Behörden, mit denen man sich absprechen muss, massiv an, wenn man mit einer Demo an bzw. zu einem Park zieht. Das bringt potenziell eine Menge Probleme. Zum Beispiel wurde die Abschlusskundgebung der Hanfparade 2005 kurzfristig von der Umweltbehörde verboten. Die konnte das aber nur, weil wir den Mauerpark dafür nutzen wollten. Wie du siehst, ist die Entscheidung nicht einfach. Dazu kommt, dass auch noch ganz andere Routen denkbar sind. Bisher fangen alle Routen z.B. am Alexanderplatz an. Dabei kann man mit einer Demo ja auch an Bahnhöfen und Kirchen, an Parteizentralen und Ministerien oder an einem ganz anderen Ort loslaufen und ankommen. Welchen Weg soll die Hanfparade 2008 deiner Meinung nach nehmen? Was hältst du von den bisherigen Vorschlägen? |
pommespuppe |
Leider war ich erst einmal in Berlin und kenn mich auch nicht wirklich aus.
Ich finde die Idee, das die Parade am Brandenburger Tor endet sehr gut. Allerdings hört sich der Streckenverlauf nicht wirklich vorteilhaft an. Ausserdem denke ich, das die Demo auf jeden Fall an Parteizentralen, bzw. Regierungsvierteln vorbei laufen sollte. Durch einen Kifferkiez zu marschieren halte ich für nicht wirklich vorteilhaft. Weil ihr dort wahrscheinlich nur auf wenige "Nicht-Kiffer" treffen werdet (und genau das soll ja nicht passieren) ihr bzw. wir wollen ja soviele Leute wie möglich mit dem Thema zu konfrontieren, die nicht kiffen. Es gibt in Deutschland viele Konsumenten (das k.net ist das beste Beispiel...gut, Ausnahmen gibts immer, auch hier), die ein normales, geregeltes Leben führen, verantwortungsbewusst leben und nicht, wie alle Welt glaubt, nur zuhaus vor sich hin vegetieren. Ich denke, es ist wichtig, den Leuten genau das zu zeigen und nahe zu bringen. Nur so wäre eine mögliche Legalisierung und/oder Entkriminalsierung möglich. Und genau aus diesem Grund würde ich eine stille Strecke ablehnen. Ich hoffe, das ich dieses Jahr mal dran teilnehmen kann....denn das Motto 2008 überzeugt mich und ich finde es diesmal richtig gut... In diesem Sinne....ganz viel Erfolg - auf das die Beteiligung nächstes Jahr erheblich besser wird....die Hanfparade sollte wieder aufleben!!!! |
UsualRedAnt |
Leider ist Berlin verflucht groß und es ist kaum möglich an Parteizentralen und dem Regierungsviertel vorbei zu kommen ohne, dass die strecke zu lang wird.
Ich persönlich setze mich aber auch dafür ein möglichst in der Öffentlichkeit zu bleiben und nicht in Szeneviertel zu ziehen. |
pommespuppe |
Ich frag jetzt mal ganz dumm und naiv - aber wäre es möglich, am Bundestag vorbei zu ziehen, quasi auf dem Weg zum Brandenburger Tor?
Ich kenn mich halt mit Demos Null aus und hab auch keine Ahnung, ob so eine Strecke genehmigt werden würde, bzw. ob man am Bundestag überhaupt demonstrieren darf.... Soweit ich das jetzt im Kopf hab (korrigiert mich gern), ist die Strecke vom Bundestag zum Tor ja nicht ganz so weit.... Aber so würde man natürlich eine Menge Menschen konfrontieren... Obs machbar ist - wie gesagt, keine Ahnung. Ich werd übrigens versuchen mal ein paar Leute aus meiner Stadt zu mobilisieren...wär schon eine tolle Sache, wenn man zu mehreren fährt. Die Leute meckern eh immer nur, aber selbst was tun, machen die Wenigsten....(schließ mich da auch überhaupt nicht aus - deshalb will ich unbedingt nächstes Jahr mit dabei sein, um genau das zu ändern) |
UsualRedAnt |
Der Weg vom Bundestag (das Gebäude heisst Reichstag) zum Brandenburger Tor sind tatsächlich nur rund 150 m. Der Vorschlag 2 führt am Ende dort entlang. |
keine angabe. |
Der ganze Quatsch is doch für die Katz und rausgeworfenes geld.
Meine meinung. |
sebb |
und was würdest du tun um Aufmerksamkeit zu erlangen betreten_verboten?
UsualRedAnt was wäre wenn ihr bei Route 1 Zwischen Unter-den-Linden u. Friedrichstraße einen Abstecher zum Reichstag macht und dann weiterzieht? Vielleicht dann nicht mehr ganz so weit? |
mh47 |
vll. ist die hanfparade nicht sonderlich effektiv,ABER 1. machen die leute etwas um ihre politische meinung durchzusetzten und dafür respektiere ich diese leute(ganz besonders die organisatoren) und 2. erreicht man damit bei weitem mehr als einfach nichts zu tun und sich trotzdem über das verbot beschweren ich wär auch gerne auf der hanfparade vertreten,aber die entfernung vonmir bis nach berlin beträgt ca. 600-700km und ich als schüler kann auch nicht mal nebenbei ein ticket für den ice nach berlin kaufen |
Fanta I |
Ich weiß nicht, ob bei euch jemand das Kind schon schaukelt. Ich kann potentielle Sponsoren anrufen. Da ich ja tagtäglich im Telefonverkauf tätig bin (und ich würde sagen, ich bin gut), ist es mir bestimmt ein leichtes, die Vereine, Institutionen usw. also alles eben, was euch da so vorschwebt anzurufen & sie dazu animieren mitzumachen & diese Geschichte zu sponsern. Ich habe immer Mittagspause zwischen 12 und 13:30. kein Thema. Wenn ich mich so einbringen kann, und das ist mein Ernst, dann mache ich das auch. LG |
UsualRedAnt |
Sicher reicht eine Hanfparade alleine nicht aus, um etwas zu verändern. Aber sie kann ein Schritt in die richtige Richtung sein. Wenn du das nicht so siehst, dann lass doch bitte wenigstens die Leute machen, die was machen wollen ;) |
sebb |
meint ihr es wäre Möglich den Steuerzahlerbund auf eure Seite zu bringen?
Bin durch diesen Artikel darauf aufmerksam geworden: http://onwirtschaft.t-online.de/c/12/51/69/62/12516962.html |
Nickel |
Der gemeinte erste Samstag im August wär der 02.08.2008.
Und meiner Meinung nach wär das ebenso wie dieses Jahr kein guter Zeitpunkt für die Hanfparade. Sorry. Es gibt schon jetzt angekündigte Großveranstaltungen die sich mit diesem Datum schneiden, wie das Wacken. Andere, die ihre Termine für den Festivalsommer 08 noch nicht festgelegt haben, könnten auch auf diesen Termin ausweichen. Deswegen mal meine (wahnsinnig innovative) Idee: die Hanfparade aus dem Festivalsommer rauszuhalten. Zielgruppentechnisch betrachtet die einzige Möglichkeit für eine gute Beteiligung zu sorgen. Ich, der Normalo-Vorstadt-Kiffer aus NRW, fahr nicht extra 500km nach Berlin um einen Nachmittag lang in einer kleinen Gruppe durch die Straßen zu laufen, wenn gleichzeitig meine Lieblingsbands 20km weiter weg die übelste Party des Jahres starten, wo alle meine faulen Kollegen hinfahren. Mal ganz abgesehen davon, dass so ein Trip nach Berlin (ja ich habe es schon gemacht) wesentlich mehr kostet als ein Trip ins Disneyland Paris. Die Stadt ist verflucht teuer, die An/Abreise mal nicht dazuberechnet. Und jetzt mal meine Vorschläge konkret zusammengefasst: 1. Raus mit der Hanfparade aus der Festivalzeit. Es kämpft zu diesem Zeitpunkt so gut wie jeder Veranstalter damit, Leute zu sich zu bringen... 2. Raus mit der Hanfparade aus Berlin. Berlin ist weder deutschlandtechnisch zentral gelegen, noch westeuropäisch. 3. Koppelt die Hanfparade an ein größeres Rahmenprogramm. Fangt schon jetzt an Künstler anzusprechen die im Rahmen eines groß-angelegten Benefizauftrittes für die Sache "singen". -> Das wär was ich zur konventionellen Demo zu sagen habe. Weiterhin schwebt mir aber ein in meinen Augen viel besseres Konzept vor. Jeder Kreis/Jede Stadt für sich organisiert zeitgleich eine eigene Demo, die genormt nach franchiseprinzipien mit der gleichen Werbekampagne im Vorfeld ausgestattet wird und ähnlichen Protestmaterialien. So haben wir den Punkt mit den Anfahrtsschwierigkeiten ausgemerzt, sorgen definitiv für ein großes Medienaufkommen und haben kollektiv auf alle Städte betrachtet für die Sache vielleicht 5.000 auf die Straße gebracht - im Gegensatz zu 500 in einer Stadt. In dem Fall wäre das Problem das Finden von vielen Freiwilligen und die unabdingbare Kommunikation zwischen eurem Team, welches die Basis durch langjährige Erfahrung stellt und den jeweiligen Kreisveranstaltern (welche aus den Freiwilligen hervorgehen). Edith: Zum Beitrag über mir - Das Finden eines kapitalstarken Sponsors sehe ich mal als Grundlage an. Ohne Moos nix los. |
sebb |
wow, dann warst du sicher in einem anderen Berlin als ich. Mir kam Berlin immer angenehm günstig vor, dafür dass es eine so große Stadt ist. Nicht nur U-Bahn / S-Bahn fahren ist sehr günstig auch die Unterkünfte (haben 40 € / Nacht zu dritt gezahlt) und die Kneipenpreise halten sich auch sehr in Grenzen. Da ist München schon um einges teuerer. Vor 2 Jahren hab ich dort 4,50 € für ne Tasse Cappucchino gezahlt
Aber du hast schon recht, richtig zentral ist Berlin halt leider nicht, aber die Regierung ist halt dort. Frankfurt oder Köln wären da schon zentraler. Wenn jetzt aber jeder Landkreis ne eigene Hanfparade startet, dann sind in etlichen Städten vielleicht je 100 Leute höchstens. Glaube nicht, dass man damit für Aufsehen sorgt. |
UsualRedAnt |
Ups. Da haben wir uns doch glatt im Datum geirrt. Na gut, dann ist es halt der 2. August.
Das die Hanfparade im Sommer ist, hat schon seinen Sinn. Es ist ja eine Draußen-Veranstaltung und nicht umsonst finden die in der Regel im Sommer statt. Da ist es nämlich a) warm und b) lange hell (Spart Stromkosten). Die Idee viele kleine Hanfparade zu machen scheint ja auf den ersten Blick ganz gut zu sein, aber wer glaubst du würde die dezentralen Demos organisieren? Wir haben ja schon Schwierigkeiten genug Mitstreiter für nur eine Demo zu finden. Mal davon abgesehen, steht es dir durchaus frei eine eigene Hanfparade in einer Stadt deiner Wahl zu organisieren. Finanzielle Unterstützung wird es aber aus Berlin sicher nicht geben. Die letzte Hanfparade hatte z.B. ein Gesamtbudget von 150,- Euro! Und im Jahr davor waren es gerade einmal 2--3000, das reicht eigentlich nicht einmal für das Berliner Event. Wenn du in deiner Stadt ne Demo oder ein ähnliches Ereignis organisierst, geben wir dir geren den einen oder anderen Tipp und rühren kräftig die Werbetrommel. Leider können wir dir mehr Unterstützung nicht versprechen. Natürlich machen wir uns nen Kopf darüber, wie man die Kosten für Teilnehmer gering halten kann. Deshalb haben wir auch in fast jeden Jahr mit Berliner Jugendherbegren, Hostels und so Spezialtarfie für Paradebesucher ausgemacht. Auch bieten wir ein an Mitfahrer fürs Auto zu suchen oder euch beim organisieren einer Bustour zur Hanfparade zu helfen. Im Großen und Ganzen ist Berlin aber die preisgünstigste Großstadt in Deutschland. Arm aber sexy, wie Wowi so gerne sagt. |
sebb |
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