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DIE BIBEL: Das Drogenwerk schlechthin

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 [user:306]

Silent Bob
Möglich ist alles.
Vielleicht haben sie auch mit dem Metatron (falsch geschrieben) gesprochen, wer weiß?

eVa
http://www.no-hope-in-dope.de/bibel.htm

das sagt google zB dazu

edit: hab mir das grade durchgeschaut...nicht so super...naja ich lasses trotzdem mal da...
jaaaaa und versprochen, das nächste mal les ichs mir vorher ordentlich durch *grins*

[i]Geändert von eVa | rauschfrei[/i]

Pils
@MuffinManX
was ich dir schon die ganze Zeit sagen wollte:
Du hasst mich dazu inspiriert meine Haar wachsen zu lassen - Danke! :D

 [user:306]

RaSTA
aaaaaaaaaaaaaaaach sin doch allös kifför
:))))

 [user:859]

der typ hinter den spiegeln
http://kiffer.net/forum/kommune/chillzone/gehirnschleim/jesus_s_mum/index.html

und da gibts bei weitem noch mehr solcher geschichten.

 [user:628]

 [user:2943]

phlanze
word@Robot

(btw. ich hatte hier grad voll viel geschrieben, aber leider alles total am thema vorbei ... naja, ich hab's gespeichert;)

also nochmal: word@Robot *grins*

edit: mein word@Robot hat nichts mit meinem, am thema vorbeigeschriebenen text zu tun. - Aber ich muß zugeben, daß Robot mit seinen wenigen Worten all das ausgedrückt hat, was mir richtig erscheint in dem Zusammenhang. Darum auch das word@Robot. Aber es hat trotzdem nichts mit meinem Text zu tun. Der war ja am Thema vorbeigeschrieben. *zwinker*

Kartoffelkifferin
Phlanze, mir gings genauso. *zwinker*
Also ich finde es immer etwas müssig, wenn man an eine höhere Macht oder Gott glaubt, als naiv und unaufgeklärt bezeichnet zu werden.

Um nur in einem Beispiel unter die Oberfläche zu schauen.
Die Gesellschaftsverhältnisse im Alten Testament waren viel komplizierter gestrickt. Propheten hatten ein besseres Gespür für die Missstände in der Gesellschaft, auf die sie hinwiesen. Sie haben sich gerade gegen die (religiösen) Machtverhältnisse aufgelehnt.


 [user:2943]

 [user:859]

MUGWUMP
und wenn man sich noch mehr damit befasst, dann kommt man zu dem Schluß, das Religionen nur von Menschen gefertigte indoktrinierende Regelwerke sind, mal völlig unabhängig davon wie die Wertung der einzelnen Aspekte ausfallen würde, also ob positiv oder negativ, hat alles zwei Seiten.
aber....Indoktrination ist meiner Ansicht nach immer einschränkend, und für mich zu einschränkend im Falle von Religion.

Und da ich schon etwas länger dabei bin die Bibel durchzuwursteln: ich kann den Eindruck nicht teilen, das es ein "Drogenwerk" ist, im Gegenteil. Gut in einigen Passagen vielleicht: Apokalypse des Johannes z.B., ansonsten doch eher weniger spektakulär, halt eher eine Sammlung geschichtlicher Ereignisse, die nochdazu in Teilen nicht belegbar sind, oder bei denen einfach Übersetzungsfehler einiges ins heutige "falsche" Licht gerückt hat.

 [user:859]

 [user:147]

 [user:859]

MUGWUMP
vielleicht verwechselt ihr auch Religion mit Spiritualität? ;-)

ansonsten meinte ich Indoktrination in dem Sinne, wie es auch im Lexikon steht ;), also Indoktrination = Beeinflussung im Sinne einer bestimmten welpolitischen oder Weltanschaulichen Doktrin, und Doktrinen sind mir einfach zu absolut.
Ich wollte auch nicht abstreiten das es in Religionen durchaus richtiges gibt, also in meinem Sinne richtiges, aber angehöriger einer Religion zu sein würde mich zu sehr festlegen, spirituell kann ich auch sein, ohne eine Religion zu haben.
Also religiös bin ich auf keinen Fall....spirituell durchaus ;).

 [user:2214]

 [user:147]

 [user:147]

phlanze
(Genau das denke ich mir auch immer wenn ich das bemerke ... und das ist immer.)

 [user:3559]

Abraxas
Forum > Kaufrausch > Onlineshops > Merlin Bong > Kollektion >DIE BIBEL: Das Drogenwerk schlechthin

*???*

Kantakukuruz
@Abraxas: Danke für den Hinweis, habs verschoben. Wie es dahin kommen konnte, versteh ich aber auch nicht. Denn zur Zeit der Fred-Eröffnung gabs die Rubrik nochbgar nicht... Fehler in der Matrix??

joodle
hey kantakukuruz, also ich den ersten post gelesen hab, hab ich mir nur gedacht, ich freu mich schon auf kantas post dazu und dann sowas, bin wirklich enttäuscht.

Kantakukuruz
@joodle: Bin untröstlich.. *grins* Aber da ist schon so viel geschriben worden... da kann mein Senf den Geschmack auch nicht mehr verbessern...

 [user:3657]

Spätzünder
Bzw, kennt ihr Bibelstellen die dieses Thema bestätigen, behandeln.


Einige "Gesichte" der biblischen Propheten kann man wohl getrost dem Drogenkonsum zuschreiben, wobei wohl so mancher Horrortrip dabei war.

Z.B. im Alten Testament Daniel 7,7
"Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner. Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge"

Nach Daniel 8,27 ist wohl von einer zu hohen Dosierung auszugehen:
"Und ich, Daniel, war erschöpft und lag einige Tage krank. Danach stand ich auf und verrichtete meinen Dienst beim König. Und ich wunderte mich über das Gesicht, und niemand konnte es mir auslegen."

Luther hat im Neuen Testamt das griechische Wort "pharmakeia" mit "Zauberei" übersetzt. Nun, da ist pharma schon drin: das Herumexperimentieren mit allerlei Substanzen. Das Wort wird zwar negativ verwendet, aber die Bibelschreiber haben Zauberei und Geister offensichtlich mit diesen Pharmasubstanzen in Verbindung gebracht.

Auch der Schreiber des letzten Bibelteils Offenbarung (Apokalypse) scheint den einen oder anderen Trip zu Papier gebracht zu haben. Es wundert mich z.B. nicht, dass in Offenbarung 8,8 ein Stern ins Wasser fällt und ein Drittel in Wermut (griechisch: Absinth) verwandelt.

Vielleicht hatte der Autor etwas zu viel davon konsumiert. In der Offenbarung kommt das Wort pharmakeia zwei Mal (allerdings negativ) vor.

Ich möchte allerdings nicht wissen, was ihm der Kerl in Offenbarung 10,9 gegeben hat:
"Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht! Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er sprach zu mir: Nimm und verschling's! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird's süß sein wie Honig. Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang's. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich's gegessen hatte, war es mir bitter im Magen. Und mir wurde gesagt: Du mußt abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen."

Im Alten Testament ist Hesekiel(Ezechiel) an einen ähnlichen Dealer geraten. Hesekiel 2,8ff.:
"Aber du, Menschenkind, höre, was ich dir sage, und widersprich nicht wie das Haus des Widerspruchs. Tu deinen Mund auf und iß, was ich dir geben werde. Und ich sah, und siehe, da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die hielt eine Schriftrolle. Die breitete sie aus vor mir, und sie war außen und innen beschrieben, und darin stand geschrieben Klage, Ach und Weh. Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, iß, was du vor dir hast! Iß diese Schriftrolle und geh hin und rede zum Hause Israel! Da tat ich meinen Mund auf, und er gab mir die Rolle zu essen 3und sprach zu mir: Du Menschenkind, du mußt diese Schriftrolle, die ich dir gebe, in dich hinein essen und deinen Leib damit füllen. Da aß ich sie, und sie war in meinem Munde so süß wie Honig."

Wo wir gerade beim Verzehr von Papierprodukten sind: wurde das nicht vielleicht aus Hanf hergestellt?

RaveN
siehe dazu Post #465711. *knetzwinker*

Weichsi
Krass, aber die Kirche verwendet heutzutage ja auch noch Drogen: Weihrauch und Myrrhe nämlich! Soweit ich weiß haben diese Stoffe eine beruhigende Wirkung. *hippie*

Spätzünder
Ich glaube, die Bibelgläubigen sind deshalb gegen Drogengebrauch, weil sie ahnen, dass dem einen oder anderen aufgeht, dass die Visionen der Propheten vom Drogentrip nicht so verschieden sind.

Ich habe es noch nie ausprobiert, aber klingt das aus Hesekiel 1 nicht nach Pilzen:

"Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Norden her, eine mächtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war rings um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer. Und mitten darin war etwas wie vier Gestalten; die waren anzusehen wie Menschen. Und jede von ihnen hatte vier Angesichter und vier Flügel. Und ihre Beine standen gerade, und ihre Füße waren wie Stierfüße und glänzten wie blinkendes, glattes Kupfer. Und sie hatten Menschenhände unter ihren Flügeln an ihren vier Seiten; die vier hatten Angesichter und Flügel. Ihre Flügel berührten einer den andern. Und wenn sie gingen, brauchten sie sich nicht umzuwenden; immer gingen sie in der Richtung eines ihrer Angesichter. Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen und zur rechten Seite gleich einem Löwen bei allen vieren und zur linken Seite gleich einem Stier bei allen vieren und hinten gleich einem Adler bei allen vieren. Und ihre Flügel waren nach oben hin ausgebreitet; je zwei Flügel berührten einander, und mit zwei Flügeln bedeckten sie ihren Leib. Immer gingen sie in der Richtung eines ihrer Angesichter; wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden. Und in der Mitte zwischen den Gestalten sah es aus, wie wenn feurige Kohlen brennen, und wie Fackeln, die zwischen den Gestalten hin und her fuhren. Das Feuer leuchtete, und aus dem Feuer kamen Blitze. Und die Gestalten liefen hin und her, daß es aussah wie Blitze.

Als ich die Gestalten sah, siehe, da stand je ein Rad auf der Erde bei den vier Gestalten, bei ihren vier Angesichtern. Die Räder waren anzuschauen wie ein Türkis und waren alle vier gleich, und sie waren so gemacht, daß ein Rad im andern war. Nach allen vier Seiten konnten sie gehen; sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden. Und sie hatten Felgen, und ich sah, ihre Felgen waren voller Augen ringsum bei allen vier Rädern. Und wenn die Gestalten gingen, so gingen auch die Räder mit, und wenn die Gestalten sich von der Erde emporhoben, so hoben die Räder sich auch empor. Wohin der Geist sie trieb, dahin gingen sie, und die Räder hoben sich mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern.Wenn sie gingen, so gingen diese auch; wenn sie standen, so standen diese auch; und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die Räder mit ihnen empor; denn es war der Geist der Gestalten in den Rädern. Aber über den Häuptern der Gestalten war es wie eine Himmelsfeste, wie ein Kristall, unheimlich anzusehen, oben über ihren Häuptern ausgebreitet, daß unter der Feste ihre Flügel gerade ausgestreckt waren, einer an dem andern; und mit zwei Flügeln bedeckten sie ihren Leib. Und wenn sie gingen, hörte ich ihre Flügel rauschen wie große Wasser, wie die Stimme des Allmächtigen, ein Getöse wie in einem Heerlager. Wenn sie aber stillstanden, ließen sie die Flügel herabhängen, und es donnerte im Himmel über ihnen. Wenn sie stillstanden, ließen sie die Flügel herabhängen.Und über der Feste, die über ihrem Haupt war, sah es aus awie ein Saphir, einem Thron gleich, und bauf dem Thron saß einer, der aussah wie ein Mensch. Und ich sah, und es war wie blinkendes Kupfer aufwärts von dem, was aussah wie seine Hüften; und abwärts von dem, was wie seine Hüften aussah, erblickte ich etwas wie Feuer und Glanz ringsumher. Wie der Regenbogen steht in den Wolken, wenn es geregnet hat, so glänzte es ringsumher. So war die Herrlichkeit des HERRN anzusehen. Und als ich sie gesehen hatte, fiel ich auf mein Angesicht und hörte einen reden."

Kantakukuruz
Ich glaube, die Bibelgläubigen sind deshalb gegen Drogengebrauch, weil sie ahnen, dass dem einen oder anderen aufgeht, dass die Visionen der Propheten vom Drogentrip nicht so verschieden sind.


Hmm... wieso meinst du so pauschal, dass die "Bibelgläubigen" gegen Drogengebrauch wären?

Im übrigen: Solche Visionen sind ja auch nicht unbedingt typisch für Drogentrips. Also würde die Tatsache, dass sie mit Hilfe von Drogen zu Stande kamen, deren Relevanz gar nicht unbedingt mindern.

jintanino
Leider wird hier einiges Missverstanden, ich möchte versuchen zur Klärung beizutragen:

1.Die Propheten empfangen in ihrer Berufung (die sich psychologisch wie die weiteren Offenbarungen als Vision ["Gesicht"] und Audiotion verstehen lässt) die Gewißheit, durch eine unmittelbare Anrede von Gott uversehens als Gottes Boten und als sein Mund in Dienst genommen und zur Verkündung seines Wortes gesendet zu sein. Sie verstehen ihre Berufung als ein Akt göttlichen Erwählens, der sie auch gegen ihren Willen aus ihrem bisherigen Leben herausholt und sie mit einzigartigem Wissen von Jahwe auf deinen neuen weg weist. So wird den Propheten in ihrer Berufung deutlich, was ihre Verkündung denn überhaupt bestimmt: dass es letztlich nicht auf die Pläne des Menschen, sondern auf den Willen des lebendigen Gottes ankommt.

(Außerdem vermag die Berufung die einzig wikrlich stichhaltige Antwort auf die Frage nach der prophetischen Vollmacht zu geben. Deshalb gehört der Berufungsbericht mit in die prophetische Botschaft hinein)

2. Im Offenbarungsgeschehen empfängt der Prophet das Wort Jahwes. Worte werden aber hier nicht im modernen Sinn einfach nur als Träger geistiger Bedeutung verstanden.

Für die Propheten handelt vielmehr Jahwe selbst in seinem Wort. Sein Empfang wird als Geschehenis erfahren, und so richten die Propheten es mitunter sogar in Zeichenhandlungen und Utopien, wie von euch beschrieben (Siehe David) aus.
Der Mensch hört es zu Gericht oder Heil, zu Tod oder Leben. Denn Gottes Wort wirkt, was es sagt. Machtvoll löst es Ereignisse aus. So getrösten sich die Propheten dieses Wortes, empfinden es aber auch als eine Last unter der sie seufzen und die sie nur im Gehorsam zu tragen vermögen.

3. Das Wort der Propheten, bzw. Jahwes Wort, betrifft Israel in seiner geschichtlichen Situation, weil Gott ja als Bundespartner des erwählten Volkes dessen Geschichte begleitet und lenkt. So ist die Prophetie Israels insgesamt auf die Epoche der Geschichte Israels bezogen, die durch Staatbildung und Königtum bestimmt ist; jeder einzelne Prophet hat die besondere geschichtliche Stunde seines Auftretens an den bedeutsamen Krisen- und Wendepunkten dieses Zeitraums. (für Prophetie die nicht Isreal betrifft, gillt es ebenfalls, den sozio-kulturellen und geschichtlichen Kontext zu beachten)

4. Die Propheten sind missverstanden, wenn man sie als eine Art Wahrsager der Zukunft wertet.

Vorallem sind sie Mahner und Tröster der ihnen gegenwärtigen Generation, und im Dienste an der Gegenwart beziehen sie sich auf die geschichtlichen Erfahrungen in der Vergangenheit oder künden von der (nahe bevorstehenden) Zukunft neuen göttlichen Handelns.

5. Wort, Sprache, Übersetzung

Ich bitte zu beachten, dass das Wort Gottes nicht unbedingt, dass Wort ist, was wir augenscheinlich in der Bibel zu lesen bekommen. Vieles ist metaphorisch.

Die Meisten Theologen sind sich heute einige darüber, dass wenn Jesus Christus "Blinde sehend gemacht hat", dies nicht auf physischer Ebene zu verstehen ist. Das ist übertragbar auf unsere Diskussion.

Des Weiteren haben sich auch Übersetzungsfehler und/oder Problematiken ergeben, die nicht auf die Intelligenz oder Sprachbewandtnis des Übersetzers zurückzuführen sind. (Vgl. Johann Wolfgang v. Goethe; Faust I: * Anhang)

Außerdem ist Sprache ein soziales Phänomen und als solches wandelbar.

6. Drogen als Mittel zur Prophetie

Drogen erfüllen den "Tatbestand" der "Sünde".
Ich bitte an dieser Stelle vorerst weiterzulesen, um nicht gleich mit einer unüberlegten Wertung meines Satzes, die Richtigkeit zu verkennen.

Ich gehe davon aus, dass keiner der Propheten Drogen konsumiert hat. Kann es aber letzlich nicht ausschließen. Genausowenig wie ich Gott beweisen oder seine Nichtexistenz begründen könnte.

Ich weiß aber auch, dass es eigentlich gar keine Rolle spielt, denn ob Propheten Drogen konsumiert haben oder nicht, ist für die Botschaft unerheblich.

Die Botschaft handelt in dem Wort, ob der Prophet jetzt einfach nur nen Geistesblitz, oder jahrelange theolgische Bildung hatte, oder ob er eigentlich vom Planeten Omicron Persyi 8 war, wird niemand zu sagen vermögen. Aber darum geht es ja auch garnich... kurzum der Prophet selbst ist als Subjekt - unwichtig.

Deeees Weiteren bitte ich zu beachten, dass auch wenn, die Propheten Drogen genommen hätte, das keinen Widerspruch zu ihrer Religiösen Kompetenz getan hätte.

Drogen sind Sünde, aber als Sünder wird man von Gott ebenso geliebt und ist ebenso Gleichberechtigt wie der heiligste Abstinenzler.

Wie Luther schon in seinen reformatorischen Gedanken 1520 erwähnte:

"Sola fide, sola gratia, sola Christus!"

"Nur durch Glaube, nur durch (die) Gnade Gottes und nur durch Christus!"

keine Tat auch nicht Drogen nehmen oder Ski fahren wird daran etwas ändern können.

Also ist die Frage ob die Bibel durch "Hanf" (bzw. Drogen) entstanden ist genauso irrelevant wie, ob sie auf "Hanf" publiziert wurde.

Bless, jintanino
____________________
Anhang: Johann Wolfgang Goethe; Faust, der Tragödie erster Teil; Studierzimmer I, (Reclam: 1220 ff.)

Geschrieben steht: »Im Anfang war das Wort!«
Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
Ich muß es anders übersetzen,
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.
Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.
Bedenke wohl die erste Zeile,
Daß deine Feder sich nicht übereile!
Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?
Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!
Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,
Schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat
Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!

Kantakukuruz
jintanino: Aus welcher Einführung ins AT ist das denn abgeschrieben? *lol* Sorry, soll kein Angriff sein. Aber die Quelle interessiert mich wirklich.

Für meine Begriffe beschränkst du dich zu sehr auf das Phänomen der Prophetie in der israelitischen Königszeit. Wo bleiben dann Daniel und Johannes?

Deeees Weiteren bitte ich zu beachten, dass auch wenn, die Propheten Drogen genommen hätte, das keinen Widerspruch zu ihrer Religiösen Kompetenz getan hätte.

Ganz meine Meinung. Ich geh nach wie vor davon aus, dass die Visionen der biblischen Propheten nichts mit Drogen zu tun haben, wenn das so wäre, würde es aber wirklich keinen Unterschied machen.

Drogen erfüllen den "Tatbestand" der "Sünde".

Wenn überhaupt, dann bitteschön "Drogenkonsum". Und selbst dabei glaube ich nicht, dass man pauschal von Sünde reden kann. Jesus (dem christlichen Dogma nach "ohne Sünde") war schließlich auch kein Abstinenzler. (cf. Mt 11,13; Joh 2, 1-11; Lk 22,18par)

Sola fide, sola gratia, sola Christus

Wenn schon Latein, dann bitte richtig!
*oberlehrer* *senfkörnerzähl* *bibelseitenspalt*

Spätzünder
Hmm... wieso meinst du so pauschal, dass die "Bibelgläubigen" gegen Drogengebrauch wären?


Sorry, ich hatte dabei einige "Jesus lebt"-Fraktionen und andere Fundamentalisten im Sinn. Es mag auch unter den Drogen gebrauchenden Gläubige geben => Söhne Mannheims.

Und ich habe nicht beachtet, dass einige glauben, dass durch Drogen eine Verbindung zu Gott hergestellt werden kann => heilige Pflanzen.

Aber ich kann mir vorstellen, dass die von mir gemeinten Bibelfundamentalisten deshalb gegen Drogen sind, weil dadurch die Visionen der Propheten profan, d.h. von jedem nacherlebbar wären.

[So, genug editiert. Alles Fehlerkorrektur.]

Kantakukuruz
Aber ich kann mir vorstellen, dass die von mir gemeinten Bibelfundamentalisten deshalb gegen Drogen sind, weil dadurch die Visionen der Propheten profan, d.h. von jedem nacherlebbar wären.


Nach meiner Erfahrung legen gerade manche Fundis drauf Wert, dass Gott erlebbar ist. Aber du hast schon Recht. Diese Leute sind meistens eher Abstinenzler.

Ich glaube nach wie vor nicht, dass die Visionen der Propheten allein durch Drogenkonsum zu Stande gekommen sind.

Überhaupt sind meiner Meinung nach Drogen bestenfalls dazu geeignet, sich in einen meditativen Zustand zu versetzen. Wer meint, er könnte durch Einnahme irgendwelcher Substanzen eine Gottesbegegnung heibeiführen, der täuscht sich.

Cyan

Überhaupt sind meiner Meinung nach Drogen bestenfalls dazu geeignet, sich in einen meditativen Zustand zu versetzen. Wer meint, er könnte durch Einnahme irgendwelcher Substanzen eine Gottesbegegnung heibeiführen, der täuscht sich.

Zumindest wohl nicht mehr an "Gottesbegegnung" als ohne.
Aber ich halte es durchaus für möglich und wahrscheinlich ,daß die Einnahme bestimmter Substanzen zu außergewöhnlichen Gedankengängen und Wahrnehmungen führen kann ,welche dann sehr gerne als Visionen und besondere Gottesbegegnungen betrachtet werden.
Und wieso sollte das bei den "großen" Propheten nicht auch der Fall gewesen sein? Soweit ich weiß ,hat auch Mohammed Cannabis konsumiert. In orientalischen Ländern kulturell ja nicht unüblich.

Grundsätzlich halte ich Gottesbegegnungen auch nicht für etwas allzu besonderes. Gott ist nichts besonderes,sondern was alltägliches,natürliches,selbstverständliches.
Ich denke,man begegnet ihm ständig,will ihn aber nicht sehen ,und sucht ihn lieber in irgendwelchen Büchern und alten Geschichten,oder eben Drogen.:-)

Kantakukuruz
Cyan: Ich glaub, wir meinen da das Selbe. Ich halte es nur für verkehrt, wenn jemand sagen würde, dass er durch Drogeneinnahme und nur dadurch Gotteserfahrungen macht. Oder wenn jemand propagieren würde, dass man bestimmte Drogen nehmen muss, um so ein Erlebnis zu bekommen.

Und ein "spiritueller Drogenkonsument" muss sich auch klar darüber sein, dass nicht jede chemische Reaktion in seinem Hirn etwas Heiliges sein muss.