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herbert |
Cannabisgeschichte für Kinder
http://www.nureinepflanze.de.vu |
Dilek |
Ich würde so ein Buch für meine Kinder nicht kaufen.
"Nureinepflanze"... verharmlosen muss man Drogen nicht, erst recht nicht, Kindergerecht. |
Tinschn |
hast du dir das Buch durchgelesen Dilek?! Das war verdammt schnell, wenn du es ganz gelesen hast Ich finde es ist eine gute Geschichte für Kinder, es geht unvoreingenommen daran. Es wird ja sogar von der Ärztin gesagt das es nicht gut für Kinder ist, und von der MUtter danach noch einmal, das es ist wie Autofahren oder Wein trinken: wenn man erwachsen ist kann man entscheiden ob man es möchte oder nicht....
Am Besten finde ich den lustigen Bauer ![]() |
Dilek |
Ja Tinschn, ich habe es gelesen, ist ja nicht viel zu lesen.
Wenn die Ärztin ja weiß, es ist nicht gut für Kinder....wozu es dann denn Kindern erzählen? Damit sie sich Gedanken um etwas machen, was nicht gut für Sie ist und strafbar ist und die Eltern illegales tun...das tut den Kindern garantiert nicht gut. Wie alt bist denn du herbert Hast du Kinder? |
Tinschn |
Meinst du wirklich das man Kindern einfach Sachen nicht erklären sollte, nur weil sie schlecht für sie sein könnten?! Wenn man es ihnen nicht erklärt, ist der Reiz des Rätselhaften doch viel größer...
Das wäre doch so, als ob man sein Kind nicht warnen würde das Feuer heiß ist, es könnte ja sich ja verbrennen wenn es es aus Neugier anfasst. Mein Bruder wusste mit 3 Jahren schon den Unterschied zwischen Wein und Bier, obwohl er nie was getrunken hatte. Meiner Ansicht nach ist Schweigen immer der falsche weg... |
Dilek |
Was weiß ein 3 Jähriger, was der Unterschied zwischen Wein und Bier ist, ohne davon zu trinken? Wer würde ein Kind Alkohol zum Trinken geben?
Wozu muss man mit drei Jahren so etwas "wissen"? Kinder sollten Kinder sein dürfen! So lange wie möglich. Sie sollten Märchen lesen, an Zahnfee und Weihnachtsmann glauben, sie sollten den Zauber-Geborgenheit-Leichtigkeit der Kinderzeit lange leben dürfen. Es ist, den Kindern das Kindheit stehlen! Sie in Illegales mit hineinziehen. Ihnen falsche Vorbilder sein. Es ist, verantwortungsloses Handeln. Der Bauer in dem Buch, darf auch keine "nurpflanzen" haben. Natürlich ist schweigen oft falsch (nicht immer) man sollte schon Kindgerechte Antworten geben können, kurz und bündig und nicht belastend. Aber welches Kleinkind fragt nach Bier und Wein und Cannabis? In dem Buch weiß das Kind doch schon, dass die Eltern zusammen noch eine rauchen, das reicht auch. Dass man Cannabis so sehr verharmlost, dass man sogar schon kleine Kinder mit hinein zieht, kann nicht "Erziehung" oder "Aufklärung" genannt werden. Und wenn das Kind vielleicht ja auch mal probieren möchte...? Dann ist es "Für Kinder schlecht"? Gerade dann wollen sie es probieren, weil es ihnen verboten ist. Das ist Gehirnwäsche und keine Erziehung, keine Liebe, keine Verantwortung. Kleine Kinder sollen schon damit aufwachsen, dass sie später Cannabis legalisieren wollen sollen....Für die Eltern natürlich! |
[user:4149] |
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littlefirefairy |
Ich muss mir da grade noch meinen Meinung bilden...
kommt Zeit, kommt Post... |
Proletheus |
Ich halte es nicht für sehr sinnvoll, bereits Kinder mit dem Thema Cannabis zu konfrontieren. Die Eltern sind es, die aufgeklärt werden sollten. Sie sollten sich mit dem Thema möglichst objektiv beschäftigen, um als informierter, verständnisvoller und offener Gesprächspartner da zu sein, wenn Cannabis für das Kind bzw. den Jugendlichen zum Thema wird. Eine angemessene Sensibilität ist da durchaus sinnvoll. |
König der Welt |
Einerseits kann ich mich der Meinung von Proletheus, dass es nicht sinnvoll ist Kinder mit dem Thema Cannabis zu konfrontieren, nur anschliessen - andererseits sehe ich jedoch auch eine gewisse Notwendigkeit der Aufklärung. Hierfür ist dieses Buch aus meiner Sicht nur bedingt geeignet, da wie schon in vorherigen Posts beschrieben, nicht auf negative Aspekte des Cannabiskosums eingegangen wird. Gesundheitliche Risiken werden verschwiegen, Cannabis als harmlos verherrlicht. Als postiv möchte ich den Appell hervorheben; für seine Interessen, gegen Ungerechtigkeit und für ein Bürgerverantwortliches Leben einzustehen (okok, vielleicht etwas hochtrabend...). Dieser Appell sollte jedoch nicht in Form einer Legalisierungskampagne an Kinder heran getragen werden. Ich finde den Ansatz gut, kinderfreundlich beschrieben, die Stellung und Bedeutung von Drogen in der Gesellschaft zu erklären (da dies offensichtlich viele Eltern aufgrund eigener "Unaufgeklärtheit" schwer fällt). Ich bin der Meinung dass Aufklärung not tut, sobald Kinder beginnen nach Antworten auf ihre Fragen zu suchen, jedoch aus eingangserwähnten Gründen nicht mit Hilfe dieses Buches .
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k.aos |
tribbä |
Also man muss ja sagen dass Kinder nicht gleich Kinder sind.
Einem 4 oder 5-jährigen Kind würde ich das nicht vorlesen, aber vielleicht einem 11-12 jährigem. Und das Buch soll vermutlich nicht zu 100% aufklären, sondern nur den Einstieg und die Grundlage für ein Kinder-Eltern-Gespräch darstellen. Aber vielleicht ist es auch nur ein Joke, und der Auto hatte nie die Absicht ein Buch für Kinder zu schreiben. Eher, vermute ich, ist dieses Buch für erwachsene Kinder. Hat sich schon mal wer überlegt dieses Buch and die führenden Kräfte der CDU/CSU und SPD zu schicken? |
Proletheus |
Ich glaub das wäre Materialverschwendung. |
littlefirefairy |
Also ich glaube dieses Buch ist gedacht für Kinder von kiffenden Eltern.
Da ja nun in der Schule "Drogenaufklärung" betrieben wird kommt für jedes Kind von kiffenden Eltern der Moment, wo es feststellt, was seine Eltern da tun. Es sei denn, man verheimlicht es, was bestimmt auf Dauer nicht einfach ist. Das kann für das Kind auch echt ein Schock sein, wenn die Eltern es nicht vernünftig über ihren Konsum aufklären. Das ist ja nun aber nicht so einfach seinem Kind zu erklären. Ich finde das Buch hat einen Positiven Ansatz, aber bei eurer Kritik gebe ich euch Recht. Ich werde dieses Buch meiner fünfjährigen Tochter nicht vorlesen. Vor allem finde ich macht der Autor es sich viel zu einfach, so kann man sich recht einfach vor der Auseinandersetzung mit dem Kind und vor allem sich selbst drücken als kiffende Eltern. Das ist nämlich genau der springende Punkt, wo auch ich jetzt schon darüber nachgrübele wie ich mit dem Thema umgehe wenn meine Kinder grösser sind. So einfach verharmlosen sollte man es nicht, wie das in dem Buch der Fall ist. Aber wenn man nicht aufpasst kann so ein Kind wohl auch schnell den Eindruck erhalten "Meine Mutter ist eine kriminelle Drogensüchtige". Es kommt halt auch sehr auf das Kind an, meiner Meinung; Mei Vater raucht auch, was für mich früher nicht so das Problem war, meiner Schwester dagegen hat die ganze Heimlichtuerei wohl einen Teil der Jugend versalzen. Es ist ein sehr delikates Thema finde ich, und wer dies Problem mit diesem Buch löst, macht es sich wohl sehr leicht... Aufklären oder verheimlichen, das ist wohl die Frage. Man kann halt nicht damit umgehen wie mit Alkohol, weil es in dieser Gesellschaft nun mal einen ganz anderen Stand hat, und die Meinung des Kindes nun mal auch stark von aussen (Schule, Freunde etc.) geprägt wird. Eine Lösung habe ich bisher noch nicht gefunden. |
muh?! |
das buch wäre aber auch praktisch, wenn das kind fragen stellt weil es etwas in der weiten welt gehört hat was mit cannabis zu tun hat.
so als basis zur drogenaufklärung |
k.aos |
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