Sonntagsfahrt - Eine Roadtrip Story ^^ |
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Sonntagsfahrt
oder Warum man nicht auf der 'Strasse' kaufen sollte Nunja, einer der ueblichen Sonntage, nichts zu tun, kein Gruen mehr, weil alles in einer gewaltigen Orgie zur Preisung des Dopelords an Sylvester und Neujahr vernichtet wurde - in diesen vier Waenden war kein einziger Kruemel Weed mehr zu finden. Zur rechten Zeit klingelte es an der Tuer, die Erloesung aus dem grautrueben Winterwetter nahte: Ivan. Wenn es je einen Menschen gibt, der unbewusst mehr Schwachfug redet, als je einer bewusst koennte, dann ist es Ivan. Seinem Sprachschatz entstammen aesthetische Wortschoepfungen wie "Parkplatzfindung". Was soviel heisst wie: "Hey such ma nen Parkplatz hier in der Gegend". Iv wohnt nicht weit entfernt, aber seine Familie scheint seltsam zu sein. Keiner konnte bislang davon berichten, ausser dem immerbreiten Rumaenen je ein anderes Familienmitglied ausser Schnupf, der Kellermaus gesehen zu haben. Es wehte einst das Geruecht, er haette seine Familie breit wie eine Wildsau in Rumaenien an einer Raststaette vergessen. Wer weiss. Wir kratzten jeden Cent zusammen und machten uns auf den Weg ins nahegelegene Paradies fuer Konsumenten von Rauschstoffen, und solchen die es werden wollten - Holland. Nach dreihundert Metern kehrten wir um, nahmen die andere Richtung die uns schneller duenkte, und hielten an der kleinen Tanke im Kaff an. Es wurde vollgetankt, Iv besorgte sich eine Dose Feuerzeuggas, welches er dem Typ in der Tanke als "brenn wo der geht" beschrieb. Als wir abfuhren, fiel ihm nach einem halben Kilometer auf dass sein Feuerzeug nicht den Luxus den Nachfuellens offenbarte. Wir kehrten um, kauften noch ein (nachfuellbares) Feuerzeug an erwaehnter Tankstelle, und machten uns endlich aus dem Staub. Raus aus der Stadt zu sein, auch wenn das kleine Kaff nicht wirklich den Begriff Stadt auch nur annaehernd verdient, hat noch immer einen eigenen Charakter. Wer oft im Auto unterwegs ist, und dabei an allen moeglichen Flecken der Weltgeschichte landet, wird den eigentuemlichen Nebengeschmack dieser Fahrten nie vergessen. Meistens geht etwas ab der ersten Umleitung an schief, und man darf sich gluecklich schaetzen, wenn man die Gegend kennt, einen guten Orientierungssinn hat, oder einfach ein paar Karten greifbar hat. Kleiner Reisetipp am Rande: das Oertchen "Kehrum" in NRW laedt jederzeit ein, wieder schnell umzukehren. Wir cruisten mit boellerndem Metal im "Wheels of Fuzz" getauften Fiat Uno meines alten Herren die Landstrassen entlang. Vor uns eierte einer dieser Minivans von Mitsubishi gemaechlich vor sich hin; die dinger, die so aussehen, als fielen sie in der naechsten Kurve einfach um. Iv hatte auf dem Ruecksitz ein leeres und nachfuellbares Feuerzeug gefunden und war versessen darauf, sein "brenn wo der geht" daran auszuprobieren. Mit erstaunlicher Grobmotorik wurstelte er mit beidem herum, und in diesem Augenblick war mir ernsthaft bange um mein Leben. Haette ich das Feuerzeug waehrend der Fahrt aufgefuellt, unsere Ueberlebenschancen waeren groesser gewesen - aber er verzichtete gluecklicherweise nach einem Versuch auf die Fortfuehrung seines Chemiexperiments und steckte alles wieder ein. Waehrend er nun das Tape wechselte, beschlossen wir, erst im alten Proberaum vorbeizuschauen, bevor es zum Koffieshop ginge. Ja... vielleicht gabs da noch ein wenig Gruenzeug von einer der letzten Sessions. Gut, dass wir vollgetankt hatten. Als wir "het Nederlande" erreichten, fanden wir uns erst nach drei "Omleidings" wieder auf der richtigen Landstrasse wieder. Wir wissen nun, dass die Niederlaender diese Sauereien von verlassenen Baustellen, schlechten Seitenwegen, ausnummerierten Irrfahrtsangaben und unverstaendlichen Warnschildern zu gutem Recht den Namen "Omleiding" geben, denn der Begriff kommt in der Tat von "leiden". Als wir am Proberaum eintrafen, wurden wir vom gerade einsetzenden Regenhagelschauer fast erschlagen. Im inneren der Halle angekommen, bemerkten wir erfreut, dass noch Strom vorhanden war, die Lampen funzelten fade vor sich hin; wenn auch nur zwei Verstaerker angeschlossen waren, konnte sich das Licht auch schon mal voellig verabschieden. Wir durchsuchten die ueblichen Eckchen und Nischen wo sonst Pot herumlag, Iv kratzte sich immerhin 3 koernchen fuer seine Purpfeife zusammen, und wurde dadurch nach dem ernuechternden Hagelregen wieder ein wenig freundlicher gestimmt. Als wir jedoch weitersuchten und nach einer weile noch drei Beutelchen zutage foerderten, stieg unser Weedkonto auf ansehnliche 4 Gramm (laut Iv's zweifelhafter Miniwaage). Einschliesslich drei Koernchen. Als wir wieder aufbrachen war es stockfinster, das daemmerige Licht vom fruehen Abend bereits verschwunden. Wir fuhren ins naechstgelegene Staedtchen um unser Weedkonto im Koffieshop noch zu erweitern. Nach ein paar Minuten auf der Landstrasse, mit verrueckt fahrenden Niederlaendern kaempfend, fragte ich mich, wieviel Uhr es wohl sei, und bis wann der Shop geoeffnet haette. Iv konnte ich da nicht fragen, der hatte nie im Leben eine Uhr getragen oder besessen, soweit ich mich erinnern kann, und sein Zahlengedaechtnis duenkte mich zweifelhaft was die Oeffnungszeiten des Ladens anging. Nach herumwursteln mit meinem Haendy "Piep", das nur noch als Uhr und Pager taugte, kam die Uhrzeit schon mal heraus, zehn nach acht. Ich ahnte fast, um halb neun waere der Shop zu. In der Tat, der Laden war dicht, und die Konsumenten wohl auch noch, denn vor 4 Minuten war erst zugemacht worden, Falls die Uhr meines Handys ueberhaupt richtig ging. Wir hatten gerade das Auto erreicht und freuten uns bereits auf 4 gramm feinstes Gruen, denn das was im Proberaum geraucht wird, ist nie von der schlechten Sorte. Schaetze, irgendwer baut immer wieder mal an. ^^ Gerade hatten wir das Auto erreicht, da wurde Ivan angesprochen, von einem etwa 17-jahre alten Typ in kwietschgruener Jacke, der in dem lustig gebrochenen Deutsch redete, das die meisten Niederlaender sprechen. Er schob ein Fahrrad mit sich, und ich wartete auf der Fahrerseite, gespannt was folgen wuerde. Ivan wuerde wahrscheinlich am ehsten "Fuck off." oder sowas grunzen, da war ich sicher. Heut aber schien er alle Erwartungen meinerseits in den Wind zu schlagen und sein gewoehnliches Verhalten nach den berauschenden Feiertagen ein wenig abgelegt zu haben. Den Namenlosen taufe ich mal einfach auf "Hanni", wegen der *huestel* Aehnlichkeit. Offenbar wurde Iv gesagt, der Koffieshop sei zu. Schlauer Bursche, dachte ich mir und rief Iv zu: "Komm lass abhauen!", denn ich ahnte bereits, die naechste Frage des Hollaenders waere, ob Ivan "gutes, super Weed, wat maechtichhchch knallt" haben wollte. Und genau das war die Frage, die Hanni stellte. Ich rief: "Nein, wir haben jemanden besucht, gefunden, und vergraben, und fahren jetzt wieder." - aber zu spaet. "Ey lassnma. Wasnfuernkursn?" fragte Ivan, als ich ausgeredet hatte. *BANG* Von allen Dingen die man tunlichst lassen sollte, zaehlt in den ungeschriebenen Regeln fuer Roadtrips, Anhang F, Betreff Hollandreisende, eine Regel unentwegt. Niemals auf der Strasse kaufen, wenn man qualitativ gute, offizielle Shops fuer jegliche Art von Rauschmitteln in der naechsten groesseren Stadt finden kann. Wenn die zuhaben, finden sich immerhin meistens noch so halboffizielle Laeden, die immerhin bekannt sind, und auch gut und ordentlich laufen. *GNAB* Vielleicht wollt Iv auch nur wissen, welcher Kurs denn ginge, und sich dann vor Lachen besemmeln, denn als er das fragte, kam als Antwort ein geradebrechtes "fuenfchen euro, vier gramm. machst du fuenfchichchh euro, zwoelfchch gramm". Iv mag zwar nicht gut mit Zahlen umgehn koennen, aber Doperechnen diverser Art beherrscht er doch manchmal erstaunlich praezise ;) Aber dann ausgerechnet "Vierkommaeinsperiodesechs ...wogehtnsonkurs." zu murmeln, war doch ueberraschend. Iv grunzte Hanni zu, er solle warten und bedeutete mir, mich kurz mit ins auto zu setzen. Im Laufe der Einsatzbesprechung liess ich mich dazu [breit]schlagen, dem Vorschlag Ivans stattzugeben: Uns das Geschaeft zumindest mal anzuschauen. Und dann lachend abzudampfen. [Anm.: aufgrund des Wortspiels mit dem breitschlagen, ist nun Zeit fuer eine Rauchpause.] [Anm.: Pause beendet, Iv bislang vollauf mit Text zufrieden. Jetz macht Ivan Rauchpause, also is hiermit, wers liest, Rauchpausenstelle! Howgh.] Wir erfuhren von Hanni, wir muessten mit dem Auto. Zu Fuss waer das was weit. Er kabelte sein Fahrrad an, waehrend ich bereits stutzig wurde. Na gut. Bereit fuer den Hell's Ride? Als wir losfuhren, war seine erste Frage, was wir fuer Musik hoerten. Ivan drehte das respektvoll leise gestellte Gedudel ein wenig lauter. Etwas gequaelt laechelte Hanni. Und sprach verhaengnisvolle Worte: "Ichchh hoere vielch hipchopchhchc." Ivan wandte sich vom Ruecksitz ab, und drehte freudig lauter, Bongzilla - Stone A Pig heizte aus den Boxen. Unter krachendem Geboeller lotste der Geplagte uns durch die Strassen. Schliesslich erreichten wir eine wenig vertrauenserweckende Gegend. Sie lag am Rande der Stadt, oestlich ragten riesige Betonsilos aus der Erde, umgeben von kleinen Bungalows und Apartments, die nicht sehr einladend aussahen. Der "Wheels Of Fuzz" bekam bei jedem der im Wohngebiet wahllos verstreuten "Drempel" genug Fuzz zu spueren, denn die Dinger halten mich nicht wirklich davon ab, schnell zu fahren - gerade das macht sie so spassig. Endlich kamen wir an einem der Betonkloetze an. Wir parkten, verriegelten ordentlich den Wagen, und unser Stadtrundfuehrer, der meinte, uns durch "wenich kurven machen" gefuehrt zu haben, drehte nun eine Tuete zur Qualitaetskontrolle. Gut hatte es in der Tat ausgesehen, einwandfrei und es hatte auch lecker gerochen. Der gut gedrehte Joint machte zwischen Ivan und Hanni seine Runde, ich als Fahrer enthielt mich. Als etwa die Haelfte verraucht war, murmelte Ivan: "Pot is gut." - und zog den Rest einfach in einem Zug in seine Lungen. Hanni schuettelte den Kopf, und forderte uns in den Betonklotz auf. Als wir am Fahrstuhl ankamen, kam es Iv dann auch in den Sinn auszuatmen. Iv wollte in der tat fuer "fuenfzschchh" sein Pot haben. Zehn lieh ich ihm, damit es auch reichte. Wir stiegen in den Fahrstuhl. Nun wurde es interessant. Im sechsten Stock, ja, der muss es wohl gewesen sein, dort stiegen wir aus. Die kahlen Waende spiegelten das Alter der Klotzbauten wieder, und der verdreckte Boden trug Spuren vieler derer, die eingezogen, und wieder ausgezogen waren. Durch die Stille hallten Schritte fern in den Gaengen wieder. Wir folgten Hanni in einen der Gaenge. Es sei zu erwaehnen, dass Iv die Angewohnheit hat, in seinen Jackentaschen Krempel aller Art verstaute. Ich fuehlte mich nicht so recht wohl in diesem Haus, und Ivan ebenfalls nicht, denn ich konnte sehen, wie mit das Geld mit der rechten Hand aus einer Tasche nahm, in die linke Hand nahm, und in mit der rechten in einer anderen Tasche nach etwas anderem suchte. Ich ahnte, es waere ein Taschenmesser ohne irgendwas obskures was er sich ausgedacht haette fuer Faelle wie diesen. - Zap - Im Flur wurde es dunkel. Ich hoerte Ivan grunzen, dann zwei Schritte - und nichts mehr. "Feuerzeug!" rief ich in Ivs Richtung. Mit einem kurzen *FuMp!* ging es schliesslich an, Iv sah sich hektisch im Schein der flackernden Feuerzeugflamme um, soweit es ging - und entdeckte den Lichtschalter, den auch Hanni wohl betaetigt hatte. Rumaenische oder russische Flueche, ich weiss es nicht, durchschnitten die Stille des leeren Flurs. Hanni war verschwunden. Und Ivans Geld ebenso. Sollte ausgerechnet im guenstigsten Moment Hanni den Lichtschalter umgelegt haben, und Ivan das Geld aus der Hand gerissen haben, im Moment der Ueberraschung? Iv schaute sich um, tatsaechlich war es wohl so. Wir durchliefen den Gang in die Richtung die wir genommen hatten, weiter, keine Ahnung wo hin, jetzt war der Eifer des Gefechts da. Hinter einer Glastuere am Ende des Flurs sass jemand, es musste Hanni sein - Als er uns sah, schreckte er auf und rannte ein Treppenhaus zu seiner linken hinauf. Zwei Sekunden spaeter stuermten wir durch die tuere, und ich wollte bereits die Treppe herauf, da rief Ivan laut "Bleib stehn!" Vor ihm lagen 30 Euronen, die Hanni wohl liegen gelassen hatte, als er hier innehielt - aber wozu? Als Ivan das Geld in der Tasche verstaute, rannten wir bereits die Stufen weiter herauf. Da lagen noch zwei Zehner! O_o Wir brachen die Verfolgung ab, Ivan gab mir zehn zurueck und zeigte sich einzig enttaeuscht darueber, dass kein Weed rausgesprungen war. Das mit dem Geld war ihm nicht einmal so wichtig, und mir auch nicht. Vielmehr interessierte uns nun, warum Hanni das Geld floeten ging. Ein Stockwerk tiefer wieder, an der Glastuere fanden wir die Antwort. Hanni's leuchtend gruene Jacke lag da, halb von Glassplittern an der Tuere zerissen. Iv zeigte auf seine Jacke, gute Hanffasern: "Is' stabiler." Wir kamen wieder am Aufzug an. Auf einmal brach im Stockwerk ueber uns Tumult und Laerm aus. Teufel, wenn nur der Aufzug schnell da ist! Schon sprangen sie die Treppe hinab, nur drei oder vier zuerst, rannten an uns vorbei, in den Gang hinter uns; dann folgten noch ein halbes dutzend weitere, die jedoch die Treppe weiter hinabliefen, und dabei ohne Ende schrien und krawallten. Ivan murmelte mir etwas zu, dass er ueble russische Flueche gehoert haette. Dann rannten noch zwei die Treppe hinab, froehlich grinsend. Iv und ich grinsten gequaelt zurueck, die beiden hielten inne. "Ey wolle Grass kauffe!" riefen sie uns zu. "Jo. Wasn?" fragt Iv. Ich stecke mir eine Zigarette an und warte auf das Schauspiel das nun losgeht. Aber getaeuscht - Fuer 30 Euro bekam er noch 7 Gramm leckeres und feines Homegrown, offensichtlich haben die beiden Handelnden nach einer Minute festgestellt dass sie beide aus Rumaenien kommen. Und nach einer kurzen Frage unsererseits bekamen wir bestaetigt: Hanni treibt sich im Viertel immer gern mit der gleichen Masche herum. Wir trabten zurueck zum Auto. Uns kam eine Idee. Schneller in der Stadtmitte zu sein, als Hanni zu Fuss sein konnte. Wir verfuhren uns nach drei Strassen. Nach weiteren vier oder fuenf hatten wir uns hoffnungslos in dem kleinen Vorort aus gleich aussehenden Betonwuerfeln verfranzt. Zwei andere Strassen und mittlerweile bestimmt hundert Drempel weiter, gelangten wir aus der Stadt. Nach einem halben Kilometer endete die Strasse in einem Schotterweg. Wir fuhren nicht weiter, wendeten, und versuchten es erneut. Als wir schliesslich wieder da waren, wo wir schon mal waren, bogen wir links ab, durch einen Tunnel hindurch und - fanden uns in Downtown wieder! Einmal dort fanden wir natuerlich auch das Fahrrad wieder. Wir luden es in den Wagen, mitsamt Schloss, und sahen zu, dass wir schleunigst abhauten. Wir erreichten den Proberaum unversehrt, trotz der freien Auslegung "Geschwindigkeitsvorschrift x Anzahl der Fahrgaeste". Im Proberaum sitzend fanden wir den Doc vor, unseren Rastaman. Der Doc ist zwar aus Jamaika und nennt sich manchmal schmunzelnd einen Rasta, aber er saeuft, frisst, raucht und schluckt alles was ihm in die quere kommt, und scheisst darauf was Jah ihm am Tage des juengsten Gerichtes sagen wird. Wir ueberliessen ihm das Fahrrad, und er war ausser sich vor Freude, weil er wohl noch nie eins besessen hat - er legt jegliche Entfernung bevorzugt zu Fuss zurueck, oder wenn er faul ist schon mal mit den oeffentlichen Foltermitteln zurueck. Wir liessen etwas von unserem Gras da, er gab uns grosszuegig von seinem ab und wir fuhren wieder heimwaerts. Der Border Drive ist manchmal seltsam. Man faehrt, aber merkt es nicht. Zuviele Gedanken. Die schnurgerade Landstrasse durch den Grenzwald verfuehrt zum doesen und ruhig fahren, man hat die Grenze ja unbeschadet passiert. Aber gerade weil diese Grenzstrassen und Schotterwege schnurgerade sind, und es keine Kreuzungen fuer die naechsten Kilometer gibt - Besser Vollgas. Wir erreichen die erste Wegkreuzung, zuenden uns traditionell hier eine Zigarette fuer den geschafften Teil 1 der Operation an, und cruisen gemuetlich von Oertchen zu Oertchen ueber Landstrassen Richtung Heimat. Paranoid schaut Iv sich immer wieder um ob sich Autos zu lange hinter uns halten oder gar etwas lichteraehnliches auf dem Dach haben - aber nichts dergleichen. Laut droehnt 'Sleep - The Suffering' aus den heruntergekurbelten fenstern, als die einsamen Riders of the Outback wieder einziehen in die spiessige "Stehfhintermvorhangundguckwasaufderstrassesopassiert" Nachbarschaft. Das Weed ist in der Tat gut, wir sind jetz angenehm breit und als ich diese Zeilen schreibe, hab ich jetzt fast genau 4 stunden geschrieben. ^^ Ivan wuenscht allen noch Bum Shiva beim naechsten Huetle oder Tuetle Und ich ebenso - mfg Myr |
[user:2511] |
KEV |
tolle Geschichte, wirklich schöner Schreibstil
Kompliment! |
Neil Young |
Das fand/find ich allerdings auch!! |
Zebbe |
Erst hab ich gedacht, oh mein Gott, wie lang ist das denn, aber dann hab ich doch angefangen zu lesen und konnte nicht mehr aufhören.
Sehr schöne Geschichte! |
myracle |
thx von mir und iv nomma an die armen die sich diesen (in der tat) langen text angetan haben, als belohnung ruf ich hiermit nomma zur rauchpause auf! ^______^
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P.o.d ...rudeboy... |
Die Tuete dazu haste grade bekommen... ![]() |
beavis |
Wow, du kannst spitzenmäßig erzählen und euer Musikgeschmack ist klasse. Bongzilla und Sleep wandern auch wöchentlich in meinen Player. Irgendwie ist das der aufregendeste Sonntag, von dem ich je gehört habe. Eigentlich beschränkt sich ein Sonntag auf Essen und Schlafen. |
stoned_im_netz |
die bezeichnung "RoadTrip" ist durchaus passend zur story ;), seeehr nett getippt...
...ein faszinierendes upic und intelligente Posts, das gibt ne Tüte für's Regal! is übrigends meine erste verteilte tüte, bin mittels einer netten geschichte in die engere kiffer-community aufgenommen worden *strahl*, also nix mehr mit neuling. vllt hast du ähnliches glück ;) |
boldo |
so was unterhaltsames hab ich schon lang nich mehr gelesen |
Lino - Libellengeneral |
ich musste ein paar mal laut lachen als ich deinen text gelesen habe, sehr gut geschrieben. da bekommst du sofort eine belohung von mir.. ![]() |
[user:356] |
Odin |
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen - tolle geschichte und sehr guter Erzählstil. Das gibt natürlich auch ne tüte von mir :) |
[user:10403] |
Nucleo-Ultrá DaWeed |
fette geschichte, mehr davon! sag mir wer wie man ne tüte verteilt und ich machs^^ |
Mitro Deschain |
Echt gut geschrieben!
Stell' mir Iv' wie sonen halbspasten vor^^ Aber was ist jetzt mit Hanni passiert? Seine Jacke war zwar demoliert neben der Tür, aber er ist abgezogen, oder wie? Und des mitm Fahrrad war auch ne geile Idee! *Tütchenrübergeb* |
DattyShakaZulu |
fands auch geil, so spät und trotzdem voll drinne vertieft gewesen, jetzt kann ich wenigstens schlafen..wär ich mitglied und könnte tüten vergeben würde meine erste an dich gehen!respekt..
bless.. |
Mayhew |
Irgendwie kam mir die Geschichte wie eine eigene erinnerung (die es nicht gibt) vor, die ich vergessen habe.
Sehr schön .... und .... äh ... schön? .... geilomatiko
aber ich muss auch sagen - die masche von dem typen is eigentlich noch sehr human - es hätte auch anders ausgehen können. |
RaveN |
ich fand die story auch ganz lustig, und schön geschrieben.
aber wie passt ein fahrrad in einen Fiat Uno? ![]() |
myracle |
eigentlich sind die tage hier auch immer langweilig wie sonst was, aber wenn man einfach ma was anfaengt, sieht man ja wos endet ^^ der road trip letztes jahr verdient die bezeichnung noch eher. aber das wuerde dann glaub ich in der tat schon den umfang von eines kleinen buches bringen ^^ tuete wird hiermit wie jede andere natuerlich verraucht, sowas kann man doch nicht im regal liegen lassen =D nein so schlimm ist das mit ivan nicht, der ist einfach n bisschen zu breit fuer diese welt glaub ich ^^ jo hanni is wohl ueber irgend n ausgang hinten raus abgehauen wie ers eigentlich mit dem geld vorgehabt hat; und leider haetts nicht viel sinn gemacht dem hinterher zu rennen und sich in einem betonlabyrinth zu verirren. o_O und iv hat einen fetzen von der jacke, herrliches gruenes nylon, als trophae behalten, es haengt nu ueber seinem tuerrahmen <.< und natuerlich noch immer thx fuer die comments und tueten, die hier garantiert jede einzelne als huetle in der bong und somit meiner lunge landen =D ... was nun erstma praktiziert wird, gemuetlich chillen ^^ mfg, myr' ^^ |
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