Dope in der alten guten DDR(dedicated to ossis) |
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[user:3829] |
Kantakukuruz |
Ich als bekennender Nichtossi hab mal gelesen, dass manche in der DDR sich aus dem Urlaub in Bulgarien Gras mitgebracht haben. Das ist aber wohl eher selten vorgekommen. Einen echten Drogenhandel hat es in der DDR nie gegeben. |
Faulibaer |
fänd ich aber auch mal höchst interessant das zu wissen, also outet euch mal ! |
Ijon_Tichy |
"Ich als bekennender Ossi" kann sagen, dass es in der DDR zumindest sehr schwer war, an Dope zu kommen - selbst in Dresden. Ich kann das leider nicht aus eigener Erfahrung sagen, aber mein alter Herr hat einige diesbezügliche Bemerkungen gemacht.
Sicher ist das auch von Stadt zu Stadt anders (denke da besonders an Berlin), aber in Dresden sah es als "normaler" gern mal kiffender Bürger nicht so rosig aus. Lange Haare hatten trotzdem alle Freunde, wie man auf Fotos sehen kann... |
Biber von der Bierbar |
Fruchtpfote |
Von Freunden weiß ich, dass es auch in der DDR Gras gab. Nur war es eben wesentlich seltener und es war schwerer da ran zukommen.
Hier in meinem kleinen 5000 Seelenkaff wurde definitiv schon zu DDR-Zeiten ab und an etwas geraucht. Wie es rechtlich aussah kann ich leider nicht sagen... |
[user:3184] |
Quebecois |
preise hab ich keine ahnung, war vllt in der planwirtschaft eingeplant ^^... spass beiseite: nach mir hatte die stasi eher feinde der republik auf dem kicker als kleine hobbykiffer.... ausserdem gab es auch in der ddr (ua berlin) drogenabhängige, auch heroin und so, wieso sollte man sich nicht auch haschisch besorgen können, in total armen ländern gibt es auch drogenabhängige greetz der qué |
Fruchtpfote |
Stasiüberwachung.... tztztz
Leute, ob ihrs glaubt oder nicht, aber in der DDR hatte man auch durchaus ein Privatleben. Oder meinste der BND verfolgt Kiffer?
Das Hasch kam sicher aus Ländern wie Bulgarien, Ungarn o.ä. |
Havana |
dem schließ ich mich an. in den medien und überhaupt seit der wende wird die STASI verteufelt. ich bin kein kein freund der stasi und und auch kein verfechter der des systems der damaligen ddr, aber die geheimdienste aller aller länder wissen, was in "ihrem" land passiert. und so war es auch in der ddr - die jungs wussten bescheid. und genau so läuft es auch heute - die leute wissen, wer was und wie vertickt - an sonsten wären sie kein "geheimdienst". wenn das ganze zu groß wird, schaltet sich auch der geheimdienst dazu und unterstützt mit seinen informationen die ermittelnde behörde - ganz einfach. das kann durchaus auch beim bnd der fall sein. die sind halt der staat im staat... |
[user:12313] |
Havana |
kannste immer noch machen.... |
hanfmißbraucher |
also von wegen die staatsicherheit wird im nachhinein verteufelt:
klar hatte man mit dennen nichts am hut, wenn man als "normaler" bürger, der schön den mund hielt, wenn es um politische fragen ging (bzw. wenn man nicht den mund halten konnte, immer schön den real exisierenden sozialismus gelobt hat). aber dadurch, dass mein vater in der kirche sehr aktiv ist, habe ich kurz nach der wende eine reihe von familien kennen gelernt, die ganz andere geschichten erzählen konnten! das waren hauptsächlich intellektuelle- und pastorenfamilien. z.b. weiss ich von einer familie, das mutter und vater eines morgens verhaftet wurden, da sie angeblich fluchtpläne hätten. die kinder wurden von heute auf morgen in pflegefamilien gesteckt, die eltern nach bautzen. im nachhinein haben sie erfahren dürfen, das so ziemlich das halbe dorf, in dem sie lebten, berichte über sie für die stasi verfasst hatte... ich denke nicht, das die kontrolle des BND auch nur annähernd so weit geht! mir fällt grad noch ein anderes nettes beispiel zu den methoden der ddr ein: auch ganz kurz nach der wende habe ich jemanden kennen gelernt, der 4 jaher in haft sass (wohl auch noch länger, wäre nicht die wende gekommen) weil er in seiner militärzeit als grenzer jemanden hatte entkommen lassen, ohne auf ihn zu schiessen... |
Fruchtpfote |
Und was hat das jetzt mit Dope zu tun?
Man musste sich schon wirklich etwas politisches zu Schulden kommen lassen, dass eine Stasiakte geführt wurde. (oder man machte aus beruflichen Gründen häufig"Westreisen" o.ä) Viele Leute denken aber nunmal, dass von der Stasi wirklich alles überwacht wurde... |
hanfmißbraucher |
hat nicht direkt was mit dope in der ddr zu tun, deshalb steht es ja auch als offtopic da?!
ich hab das hier nur reingesetzt, weil die stasi eben nicht verteufelt wird, sondern weil das bittere realität war, für jede menge menschen damals. finde das ähnlich schlimm sowas jetzt zu verharmlosen, wie zu sagen h*tler hat ja auch nicht alles falsch gemacht!
genauso wars im 3. reich auch! wenn man sich politisch nichts zu schulden kommen ließ und außerdem kein jude/behinderter/sonstig nicht arisch genug war, ließ es sich dort auch trotz gestapo und kz's richtig gut leben! ich weiss, dass das ein sehr drastischer vergleich ist, aber schau dir mal die ausstellungen in berlin oder bautzen in den dortigen ehemaligen stasigefängnissen an! wenn man da mal drin war, weiss man was es bedeuten konnte, mit der stasi stress zu bekommen! |
Kantakukuruz |
macrocosmic |
Ich meine mich dunkel zu erinnern, daß es in einigen Regionen Brandenburgs wilde Hanfvorkommen gab, welche auch durchaus von DDR-Kiffern geerntet und geraucht wurden. Ansonsten wurde viel und ausdauernd gesoffen. ![]() |
[user:3829] |
[user:3829] |
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