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Pause seit 2 oder 3 Monaten schon...?

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myracle
Mal eine kurze Idee die mir gerad einfiel...

Nämlich: dass mir absolut nicht aufgefallen ist, schon seit knapp 3 Monaten nicht zu rauchen.

Nu weiß ich in der Tat allerdings, wenn ich Geld für n paar gescheite Fx-Pedale angespart hab, fang ich wieder an - und das wird noch ein paar Monate dauern befürchte ich.

Das Problem allerdings ist, das kreatürliche Bedürfnis nach Rausch; seit ich die Bong traurig in der Ecke stehen hab, geht mindestens jede Woche ne Flasche Wodka oder zwei drauf.

Verfluchte Substitute!

Dabei gefällt mir der Alkoholrausch nicht annähernd so gut wie das befreiende und kreative des grünen Krauts... und meinem Entschluß, wenn Dope-Pause, dann auch mal die albernen Zigaretten sein zu lassen, bin ich auch nicht wirklich treu geblieben. Dafür rauch ich nun ne Schachtel Zigarillos am Tag.

Hurra.

Mein Resümee: Pause schön und gut, wenns zweckgerichtet ist (seis des Geldbeutels wegen, der Gesundheit oder des Entgiftens [wenn da noch andere Substanzen beizeiten zwischen waren] wegen) - aber wenn man dann trotzdem verzweifelt Ersatzstoffe braucht oder sich von den alten Nebenbeiabhängigkeiten (Tabak) nicht lösen kann, erscheint's einem manchmal recht ... nunja ... sinnlos?

Whatever, nüchtern bleiben ist die Devise. Muha.

Ich geh nun zum Plus, ne Packung Zigarillos und ne Flasche Wodka kaufen. ^^

poq
ja ne, ich mein den "trieb" also den drang nach rausch bzw. genußmitteln einfach anders zu kompensieren als durch gras ist natürlich nicht sinn der sache.. das schwierige ist doch die überwindung des triebes um sich zu beweisen das man eben ein denkender freier mensch ist und kein tier.

wenn man aufhört zu kiffen dafür aber trinkt und raucht oder was weiss ich dann geb ich dir recht, dann sollte man sich die am wenigstens schädliche substanz raussuchen und sich von dieser beherrschen lassen.. wenn man sich aber beweisen will das man fähig zur selbstdisziplin ist, dann sollte man nur dann irgendein rauschmittel konsumieren wenn es die situation und das gewissen zulässt und das kann v.a. bei gras nicht täglich sein, weil allein die nachwirkungen relativ lange spürbar sind ..

zudem halte ich cannabis für eine droge die uns dem "urzustand" näher bringt und die es somit schwerer macht trieben aller art zu widerstehn: wenn man kifft bekommt man hunger, durst, wird müde etc. und es fällt unheimlich schwer diesen "genüssen" zu widerstehen.. das ist schön und angenehm, aber es geht halt auf kosten der selbststeuerung.. und ich denke das märchen von "kiffen macht kreativ" sollte man mal begraben denn so schön es auch wäre, das tut es nicht.. kreativ kommt von "creare" denk ich mal (create in englisch) und ich denke man ist breit eher daran gehindert etwas zu "erschaffen" weil dies die überwindung der triebe vorraussetzt..

Solon the GreenShot
In allen übrigen Punkten stimme ich dir zwar vollkommen zu poq, allerdings denke ich doch, das THC, natürlich in Maßen und bewusst konsumiert, kreativ machen kann.
Zumindestens bei Menschen die sowieso kreativ sind, also die sozusagen den Trieb besitzen etwas zu erschaffen, verstärkt das THC neben den anderen Trieben auch diesen.

poq
mh also ich persönlich hab früher als ich noch viel gekifft hab immer gedacht "ach wie schön wär es doch das und das zu machen, morgen fang ich an".. dann kamen da mal n paar halbe lieder, unfertige bilder und halbgelesene bücher bei raus aber sonst nichts.. seit ich aufgehört hab fühl ich mich zum ersten mal in der lage diese dinge wirklich zu tun anstatt nur davon zu träumen..

klar schaffen kreative menschen auch etwas wenn sie kiffen, aber ich bezweifle das es einen "kreativen trieb" gibt und das sie nüchtern weniger schaffen würden.. der mensch ist immer eher zum faul sein geneigt, anstrengendes erfordert überwindung dieser neigung.. ich geh da mal von mir selbst aus aber ich seh das die leute in meinem umfeld die täglich kiffen nichts anstrengendes freiwillig machen sondern nur das wozu sie gezwungen werden und der rest ist entspannung..

myracle
Doch ich merke schon in der Tat in letzter Zeit ziemlich deutlich nen Unterschied zwischem dem eher dumpfen rumgammeln beim Besoffensein (hab vor der momentanen Rauchpause nie viel getrunken) und dem befreiten "lass-mal-ne-Idee-produzieren" wenn man stoned ist.

Wobei dort zweierlei zu bemerken ist: das "lass-mal-ne-Idee-produzieren" läuft meistens unbewußt im Hirn ab, es ist einfach eine Menge mehr Dummfug mehr dabei, aber daraus vernetzt sich auch manchmal eine erstaunliche Story oder Songidee.
Zum zweiten, gibt es auch den Unterschied zwischen "total-dicht-klimpernd-in-der-Ecke-hängen-weil-zu-dicht-zum-irgendwas-gescheites-tun" und dem genüsslichen "mal-nen-Hut-rauchen-und-ganz-entspannt-Klampfe-in-die-Hand-nehmen". Oder eben auch der Unterschied von stoned und high, wobei das gewiß reichlich subjektiv ist, und auch die momentane Situation bezüglich Input für Kreativität eine Rolle spielt.

Was die Sache mit den Trieben und den Süchten angeht... da bin ich ohnehin ein Kuriosum von Suchtanfälligkeit, was ich nicht zu bestreiten wage. Und ohnehin hab ich keinen regelmäßigen Tages-, Wochen-, Jahresrythmus der bei mir je konstant bleibt. Im Moment mach ich kaum Musik dafür spiel ich alberne Spiele wie blöd. Nächste Woche könnts sich wieder ändern, oder vielleicht schon morgen - und etwa so ists auch mit manchen Drogen bei mir. (Auch da denk ich sollt man nicht vergessen dass alles die Gefahr einer Sucht in sich bergen kann, sei es Musik oder Spiele). Seltsamerweise kann ich diese Art Süchte schnell fallen lassen und mich etwas anderem zuwenden, bei den stofflichen Substanzen hingegen fällt das wesentlich schwerer...

Naja Hirnchemie, dann wohl doch nicht so seltsam. Andererseits... wenn ein simples PC- Spiel einen Flow erzeugen kann der einem ein "ich will MEHR!" vermittelt, dem man sich mit Logik auch entziehen kann a la "sicher, du alberne Großhirnrinde, aber ich muss gerad noch nen Track fertig mixen", warum klappt das dann mit den stofflichen Drogen so schlecht (mal abgesehn von erwähnter Hirnchemie)?

Auch da bin ich mir durchaus im Klaren wie sinnlos Zigaretten/Zigarillos und wie zerstörerisch Alkohol sind, dennoch schreit das Hirn weiterhin "ich will mehr!"

Andererseits, um tatsächliche Selbstkontrolle geht es mir weniger. Ich bins ganz zufrieden so wies ist, darum ist die momentane Pause auch eher nur um mal wieder ein bisschen was zu sparen, anstatt jeden Cent für Suchtmittel zu verbrezeln. Das längerfristige Planen liegt mir einfach nicht... darum muss ich da nun mal durch (und nicht zuletzt auch weils am ende nicht mehr wirklich erfreulich stoned machte sondern eher in besagtes dumpfes rumgammeln ausartete).

Selbstkontrolle ist fein, aber nicht wirklich Sinn der Sache um sich als Mensch zu fühlen. Und sich als Mensch zu fühlen heisst noch lange nicht, gleichzeitig auch das Tier-sein zu verleugnen, denn letztlich sind wir doch alle nur Affen die mal vom Baum gefallen sind und Werkzeuge und Feuer fanden. Wesentlich wichtiger (achtung, subjektive Meinung) ist der Umstand dass der Mensch als Spezies eine (mehr oder weniger) zielgerichtete Kreativität besitzt, die er auch umzusetzen vermag. Wir können in die Fussgängerzone scheissen und behaupten es sei Kunst, wenn uns ne Taube aufs ehrenwerte Haupt kackt, sind wir erbost.

Aber irgendwie schweife ich ab und das Post wird eh zu grauenhaft lang.

Somit also, Teil zwei der momentan nüchternen Pausengedanken... ohne Garantie auf Sinn oder Vollständigkeit ;)

(Memo an mich selbst: Mal den Wodka aufmachen. Ayuh.)

Sehe erst gerad da ist ja noch ein Post gekommen - pardon also wenn ich noch einen nachschiebe; ich machs auch kurz, versprochen :)

So ne Sache ist eben bei allen psychedelischen Substanzen, dass sie eben nur verstärken können was da ist, eben aus dem Vorhandenen schöpfen. Was sie nicht können ist, aus einem tumben Menschen eine Kreative Fundgrube zu machen (wobei ich zu sagen wage, jeder Mensch besitzt eine solche innerliche Kreativität). In wie weit Drogen diese nun zum Vorschein bringen können oder nicht, ist in der Tat ein Thema für sich.

Und ebenso ist es eine Sache, Kreativität zu definieren. Meiner Meinung nach ist es bereits kreativ zu nennen, wenn jemand beginnt, (ob nun unter Drogeneinfluß oder nicht, sei dahingestellt), die Welt wie sie ist, und ob sie so richtig ist, in Frage zu stellen, ist das ein kreativer Akt.

Mhhh... ja. Habe mich gerad entschlossen den Wodka nicht aufzumachen.

 [user:22569]

Execration Text
"total-dicht-klimpernd-in-der-Ecke-hängen-weil-zu-dicht-zum-irgendwas-gescheites-tun" und dem genüsslichen "mal-nen-Hut-rauchen-und-ganz-entspannt-Klampfe-in-die-Hand-nehmen".


Sorry für Offtopic, aber du musst mich mal nach einem 5-Kippenmix Gitarre spielen hören *zwinker*


myracle
Mh, warum ich die Pause mach: ich spare auf ein paar neue Bodentreter für die Gitarre (und für Krachorgien ohne Gitarre). Das sind etwa 500 Ocken nach meiner letzten Schätzung... und nya, mal sehen, vielleicht nen Bass wenn mir dann immer noch danach ist, das sollt der Amp gescheit reissen können. :)

@ Culinary: na gern, lass ne Jam Session starten (aber dann doch eher wenn ich wieder die Bong am laufen hab). ^^

Man kann sicherlich auch stoned wie sonstwas noch n paar Melodien und so rauskitzeln, obs taugt ist die andere Frage. Wenns taugt, ist die Frage ob mans gerad auch aufnimmt weils der Sound des Jahres geworden ist - und wenn mans am nächsten Tag nach dem Aufwachen hört noch tauglich klingt...

Man kann auch einfach jammen und Spass dran haben - ooooder... man kann rumgammeln und Sinnlosakkorde erfinden :D

Nuja, unapropos aufwachen, die Nacht ging wodkalos vorrüber, ich hab noch 6 Zigarillos und keine Lust neue zu kaufen. Mal sehn, mal sehn.

poq
also das wir alle im prinzip nichts sind als denkende affen ist schon war.. und kein mensch kann ständig seine neigungen überwinden, das soll man ja auch garnicht.. es muss halt spannung und entspannung geben.. nur eines von beiden macht auf dauer unglücklich.. ich find kiffen richtig schön und angenehm und es wäre eine geniale sache wenn man einen rauchen würde dann 2 stunden breit und faul und sich wohl fühlen würde und danach (oder zumindest am nächsten tag) wieder nüchtern und bereit sich auf echte arbeit einzulassen..
leider wird mir immer klarer das es nicht so einfach ist, so ungern ich das auch einsehe.. grad eben z.B. hätte ich die möglichkeit gehabt mit 2 leuten aus meiner stufe wie in den alten zeiten n lecker holland-joint zu rauchen und hätte auch riesen lust drauf gehabt.. hätte ich das jetzt gemacht dann wäre mir dieses "erlebnis" wieder so fest im kopf verankert das sich die gedanken heute und bestimmt auch die nächsten tage zum grossen teil um weed drehen würden.."war doch hammer, kannste doch nochmal machen am we" ; "es gibt doch eh keinen festgesetzten sinn im leben also warum nicht einfach spass haben"; "jetzt sind ferien, danach kannste ja wieder aufhören" usw.

kiffen ist einfach unheimlich angenehm und es ist nur natürlich das man sich wenn mans einmal gemacht hat und als schön empfunden hat gern wieder so fühlen möchte.. dabei fällt es einem mit der zeit immer leichter "gute gründe" zu finden bei immer mehr gelegenheiten zu rauchen..

korrigiert mich wenn ich falsch liege aber ich hab das gefühl kiffen kann nicht zur nebensache werden, so sehr man es auch versucht nach aussen zu verbergen.. die gedanken kreisen einfach immer öfter um das thema, man denkt zu viel drüber nach und das hindert einen daran über wirklich wichtige dinge nachzudenken..
wenn man z.B. pokert und gras dabei hat dann steht immer der joint im mittelpunkt, wer dreht, wann haun wir den nächsten an, aber nicht das spiel..

ich denk mir zurzeit immer noch das ich evtl. mal wieder irgendwann kiffen will aber dann versuch ich einfach auf lange sicht zu denken und sag mir das es eben nur für den moment ist das wesen nicht erfüllt, man hat nichts davon.. wenn ich jetzt die nächsten 10 jahre hart dran arbeite kann ich evtl. danach richtig gute ölgemälde machen.. dann kann ich in den spiegel sehen und sagen "ich habe etwas erreicht, ich bin jemand".. wenn ich aber kiffe und das "leben genieße" dann bleibt mir diese erfüllung verwehrt, dann werde ich in den spiegel schaun und sagen "ich habe die letzten 10 jahre etwas getan, was jeder andere an meiner stelle hätte tun können; ich habe 10 jahre gelebt und habe nichts vollbracht".. irgendwer hier sagte mal als dauerkonsumt tritt man auf der stelle und ich denke das trifft den nagel auf den kopf..

littlefirefairy

korrigiert mich wenn ich falsch liege aber ich hab das gefühl kiffen kann nicht zur nebensache werden, so sehr man es auch versucht nach aussen zu verbergen..

Mein großer Bruder raucht ca alle 2-3 Monate mal, auch wenn er was zu rauchen hat.
Ich selbst rauche ca. 1-2 mal die Woche, kaufe mir fast nie was, und wenn ich nichts habe, bin ich mit tausenden Dingen beschäftigt, und verschwende keinen Gedanken daran.

Zu dem thema Kreativität:
Ich glaube kaum, dass Cannabis, genausowenig wie alle anderen Drogen im geringsten bewusstseinserweitern ist, oder etwas schaffen kann, was vorher nicht da war.
Aber was wohl feststeht, dass es das Bewusstsein öffnet, Dich Deinem Unterbewusstsein näher bringt, und Dich entfaltet.
wenn Du es denn zulässt, und Dich nicht immer voll wegdröhnst.
Meines Erachtens kann man high sehr gut seine Inspiration wecken, und seine Kreativität entfalten.
ES gibt zig Songs in der Musikgeschichte, die von den verschiedensten Drogen inspiriert zustande kamen, Drogen haben einen großen Einfluß auf Kunst und Musik.

Nicht alle Kiffer hängen stoned auf dem Sofa rum, und schieben sich Gummibärchen rein.*zwinker*
Ich putze oft die ganze Wohnung von oben bis unten, wenn ich high bin, und das oft bis spät in der nacht, weil ich vor lauter inspiration nicht aufhören kann.
Und glaubt ja nicht, dass ich etwa gerne putze.

wenn ich jetzt die nächsten 10 jahre hart dran arbeite kann ich evtl. danach richtig gute ölgemälde machen.. dann kann ich in den spiegel sehen und sagen "ich habe etwas erreicht, ich bin jemand".. wenn ich aber kiffe und das "leben genieße" dann bleibt mir diese erfüllung verwehrt, dann werde ich in den spiegel schaun und sagen "ich habe die letzten 10 jahre etwas getan, was jeder andere an meiner stelle hätte tun können; ich habe 10 jahre gelebt und habe nichts vollbracht"

Van Gogh war ständig auf Absinht, als er seine Bilder gemalt hat.
Ausserdem hatte er eine ausgewachsene psychose, die dazu führte, dass er sich eines Tages ein Ohr abschnitt.
in der Zeit malte er seine besten Bilder.
Viele Künstler der Vergangenheit haben sich mehr zugedröhnt, als
hart daran zu arbeiten

myracle
Ich hab vor der Pause nonstop geraucht, quasi ging jeder übrig gebliebene Cent für Dope drauf... und das bedeutete schon ab nem bestimmten Punkt dass es einfach nur so etwas wie ne Nebensache wurde. A la: lesen, bongen, weiter lesen, bongen, ne Runde Musik machen, bongen, chatten, bongen, usw. etc. ad infinitum. Das schöne ist gerad meiner Meinung nach -wenn- das Kiffen einem einen derart besonderen Moment beschert dass man ihn vollends genießen kann.

Als Nebensache in der Form wirds irgendwann ziemlich ineffektiv. Man hat nicht wirklich was davon, macht zuviel anderes um das high überhaupt noch mitzukriegen.

Meine Idealvorstellung wäre in der Tat wie in den Anfangszeiten: Gemütlich rauchen, Ideen sammeln, vllt. noch einen Hut rauchen, Gitarre anstöpseln, Ideen rausjammen, dann mal weiter sortieren was taugt und was nicht, Drumspuren vorbereiten (oder auch nicht je nach Track), dann noch n gutes Hütchen obendrauf, "record" drücken, und ab die Katz :)

In der Realität sah es am Ende eher aus wie: Rauchen, Ideenwirrwarr noch weiter verwirren, rauchen, unpassende Drums laden (oder gar keine), rauchen, mhhh mal grübeln... Gitarre? ach nein, erst noch n Hütle, rauchen, rauchen, rauchen, zur Abwechslung mal rauchen, oh wollt ich nicht Gitarre... ach ne, gerad nicht, stoned so fein, mhhh... yes... noch mal rauchen.... oh 5 uhr morgens, ok ich rauch noch einen und geh pennen.

Die Balance zwischen (im gewünschten Rahmen) sinnvoll und sinnlos ist manchmal schwer zu finden.

Andererseits kommt auch in der Tat gerad beim absolut verbimmelten breitsein oft das beste Riff bei raus.

@ littlefirefairy: ich wage zu behaupten die Songs der Art gehen in die Hunderte, wenn nicht gar Tausende :)

Nya mh... alles ein bisschen Banane gerad. *Zigarillo zündel*

Und ... oh .... ah... was die Erfüllung des Lebens auf die Weise anbelangt, ist es auch reichlich subjektiv was man als "viel erreicht" bezeichnet. Am wichtigsten scheint mir, Spass an dem zu haben was man tut, denn Spass vermittelt unsere heutige Welt leider nicht sehr viel. Also auskosten, wo's kommt.

Ich für meinen Teil hab ne Menge Spass und Freude gehabt bislang am Leben, seis nüchtern oder verscheppert. Was aber wichtiger ist, so manch eines der verschepperten Werke bei denen ich richtig Spass dran hatte, hat anderen gefallen. Wenns jemandem auch nur 5 Minuten Happiness gebracht hat, betrachte ich mein Leben als erfüllt und behaupt hier und jetzt glücklich sterben zu können.

Was der Fall ist.

poq
also littlefirefairy versteh mich nicht falsch ich war nie ein fan von harter arbeit, hab dieses nüchterne und zielgerichtete leben immer als einfach nur langweilig empfunden und war bis vor kurzem auch noch der meinung das ein künstlerdasein mit drogen fast untrennbar verbunden ist.. das war auch ne unheimlich romantische vorstellung, und ehrlich gesagt wärs mir auch viel lieber wenns so wäre, dann wär ja alles optimal und ich könnt wieder mitm kiffen anfangen, für mich wär das am leichtesten..

ich denk ich brauch eh noch n paar monate wenn nicht jahre um da meine position zu finden, wer weiss vielleicht rauch ich auch irgendwann mal wieder was und bin zufrieden damit und schaff was, aber ich muss mir erstmal ein bisschen selbstdisziplin antrainieren und dabei hilft einem das kiffen kein stück..
*
naja reichlich kompliziert das thema.. *irre*

littlefirefairy
Versteh mich auch nicht falsch, poq, ich wollte damit auch nur andeuten, dass es meist nicht an der droge liegt, sondern an dem was man daraus macht.
Mich motiviert das Kiffen meißt, allerdings, wenn ich einen zuviel rauche , dann ist es auch schon wieder vorbei- ich denke meist ist das Problem die Dosierung.
Ich habe früher eine Zeitlang täglich Bong geraucht.
Jetzt gönne ich mir mal ganz selten einen bei meinem Bruder, und dann bin ich aber direkt sowas von derbest breit, da könnte ich auch nicht mehr malen.

Ich denke im Allgemeinen, und das hat jetzt nichts mit dir zu tun, wird das kiffen einfach total überdosiert, da wirkt es dann auch demotivierend.
Aber wenn man das rechte Maß findet, kann es einen schon weiter bringen, finde ich.
Vor allem wenn man gerade in einer "schaffenskrise" steckt, einem nichts mehr einfällt.

poq
jo ich kann mir denken was du meinst... ich frag mich halt nur warum sich das bei vielen im laufe der zeit von "selten" über "gelegentlich" und schließlich zu "täglich" hochschaukelt.. liegt das am tabak? oder ist cannabis vielleicht einfach so ne wohlfühldroge bei der das leicht passiert.. passt jetzt vielleicht nicht ganz zum thema aber weil ich auch bis vor ca. 2 monaten täglich bong geraucht hab und mit dem gedanken spiele nachm abi evtl. mal wieder höchstens 1-2 mal im monat zu konsumieren wollt ich fragen obs schwer für dich war nur ab und zu zu kiffen.. also hattest du probleme nicht wieder ins alte muster zu rutschen? stichwort suchtgedächtnis?.. denn das will ich echt nicht riskieren...

littlefirefairy
Ich glaube es gibt Leute mit mehr oder weniger, nennen wir es mal "Konsumbedürfnis", oder vielleicht liegt es auch am schwachen Character oder vielleicht neigen einige Menschen eher zu psychischen Süchten als andere.
Davon will ich mich auch garnicht freisprechen, dafür rauche ich selbst zu regelmäßig. Aber ich kenne wirklich einige, die nur Genußraucher sind, und garnicht im Geringsten die Versuchung verspüren, häufiger zu rauchen.
Aber genau wie es Leute gibt, die nur gelegentlich aus Genuß mal 'ne Tasse Kaffee trinken, und sowelche wie ich, deren Tag ohne mindestens drei Tassen täglich der Tag verdorben ist.
Genau wie manchen Menschen relativ süchtig nach dem Internet sind, und andere es vernünftig und in Maßen nutzen.
Ein relativ weit verbreitetes Phänomen, nicht nur beim Kiffen anzutreffen wie ich meine.

poq
also wars denn schwer nicht wieder täglich zu rauchen wenn du dann mal selten gekifft hast oder hattest du kein verlangen danach?.. ist es schlimm für dich bzw. fällts dir auf wenn du dann mal n halbes jahr oder länger garnicht kiffst? und achja merkst du nachwirkungen die länger als einen tag dauern, vom kiffen wenn du das selten machst (unkonzentriert sein, faulheit, müdigkeit, irgendwie sowas?).. entschuldige die ganzen fragen aber ich versuch soviele erfahrungen wie möglich zu sammeln, für den fall das ich es irgendwann mal wieder mache (obwohls zurzeit nich danach aussieht) und bei leuten die mal täglich geraucht haben unds dann nur ab und zu machen bietet sich das an..
*grins*

littlefirefairy
ist es schlimm für dich bzw. fällts dir auf wenn du dann mal n halbes jahr oder länger garnicht kiffst? und achja merkst du nachwirkungen die länger als einen tag dauern, vom kiffen wenn du das selten machst (unkonzentriert sein, faulheit, müdigkeit, irgendwie sowas?)..

Ich habe zwei Kinder bekommen, so hatte ich einen guten Grund längere Zeiträume nicht zu kiffen, wobei es das auch nicht einfacher macht.
Aber man hat halt schon die Ablenkung und natürlich auch eine gewisse Motivation. Ausserdem schafft man sich gewisse Ersatzbefriedigungen, zb. Sprudelwasser *grins*
Ich habe auch immer gelesen, wenn ich ein bisschen Zeit hatte, um mich abzulenken. Und ganz selten ist es auch mal passiert, dass ich nicht wiederstehen konnte. Das hat dann allerdings nur einn Zug lang gedauert, und monatelanges schlechtes Gewissen nach sich. Aber es ist echt nicht immer einfach, ich war noch ein bisschen jünger und undisziplinierter. Aber solche Ausrutscher sind mir nur 2-3 passiert, und meine >Hebamme hat das als harmlos eingestuft, sie fand eher das Nikotin kritisch.

Wie gesagt, Bongrauchen haut mich immer direkt total um, deshalb leiste ich es mir ganz selten mal, wenn ich "Kinderfrei" habe.
Dann kriege ich auch nix mehr gebacken.
Aber ansonsten Zuhause rauche ich meist kleine Sticks aus einem Blättchen gedreht, meist erst ab Abends, hin auch wieder bereits im Nachmittag.
jedenfalls mache ich mir in meinem Leben andere Gedanken als Grasbeschaffung, das war aber, bevor ich Kinder hatte, ganz anders.
Was garnicht für mich geht, ist nicht-mitrauchen, oder nichts rauchen, wenn ich was habe.
Also wenn ich nicht kiffen will, halte ich mich auch fern von denen, die kiffen.
Und wenn ich mal was Zuhause habe, dann nur geringe Mengen, so weiß ich, daß es schnell wieder weg ist.
Ich rauche aber am Wochenende regelmäßig bei meinem Freund mit, der eigentlich immer was da hat, aber wir wohnen nicht zusammen, deshalb hält sich das in Grenzen.
Wenn aber bei mir ein greuelicher Hausputz ansteht, dann kann es passieren, dass ich extra mal was besorge, weil mir das Putzen dann echt schneller von der Hand geht, und ich viel motivierter bin.
Da kann es schon mal vorkommen, dass ich bereits im Vormittag, wenn die Kids in der Schule sind, rauche.
Dann putze ich aber auch die ganze Bude von oben bis unten, und bis Nachmittags ist die Wirkung wieder verflogen.

Zu den Nachwirkungen:
Das hat immer damit zu tun, ob ich es übetreibe.
Wenn ich bei meiner geringen Menge bleibe, habe ich eigentlich keine schlimmen Nachwirkungen.
Ich bin dann auch garnicht so breit, nur ein leichtes High.
Wenn aber am Wochenende die Kinder nicht da sind, kann es mit meinem Freund schon vorkommen, dass ich sehr bekifft bin.
Manchmal werde ich dann auch nochmal richtig lustig. *gnicker*
Dann habe ich aber am nächsten Tag auch nen dicken Kopf.

poq
ok vielen dank für den ausführlichen bericht *freu*
also bei mir ists irgendwie so das es mir leichter fällt nicht zu rauchen wenn ich was da hab, dann weiss ich das ich immer die möglichkeit hab und das es meine eigene entscheidung ist.. naja der vorrat wird auch langsam kleiner weil mehr und mehr verkauft wird aber es geht ums prinzip *grins*
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