Mein "Projekt" mit der Kiff-Pause... |
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Herbarius |
So, eigentlich sollte dies erst in den Fred "Wann ist es zuviel ?", aber dann merkte ich, dass ich sehr ausschweifend wurde und das es viel mehr einen eigenen Fred verdient hat.
Auch ist es leider sehr lang geworden, vielleicht liest es ja trotzdem jemand, wenn nicht... naja, dann stehts halt trotzdem hier
Jegliche (sinnvollen) Kommentare sind natürlich erwünscht. Also: Ich habe Mitte letzter Woche von einem Tag auf den anderen meinen Konsum vorerst auf Null reduziert. Dies hatte mehrere Gründe: Der erste Grund, und auch der, der überhaupt zu dem Entschluss geführt hat, war dass ich zur Zeit völlig pleite bin. Des weiteren ist mir klar geworden, dass es höchste Zeit ist, meinen Konsum mal zu überdenken. Den ganzen Winter über, oder besser seit November, habe ich extrem viel gekifft, fast täglich, später wurde es sogar eine Ausnahme, wenn ich mal einen Tag nicht oder "nur eine Tüte" geraucht habe... Letzendlich ist eben dieser extreme Konsum einer der Gründe für die finanzielle Pleite, wenn nicht sogar der Hauptgrund. Dann zur Beziehung mit meiner Freundin... Zwar sieht es nicht so aus, dass das Kiffen negative Auswirkungen auf diese Beziehung hatte und ich habe auch immer streng zwischen Beziehung und Kiffen getrennt... Die Beziehung läuft auch gut und Kiffen war nie ein großes Thema, auch wenn ich weiß, dass sie es nicht so gern hat... Aber sie akzeptiert es und es war nie ein Streitpunkt oder sonstwas, auch gab es keine indirekten Auswirkungen, also dass ich sie vernachlässigt habe, wegen des Kiffens. Trotz alledem ist mir irgendwie unwohl dabei zumute, ich weiß es auch nicht so genau. Eigentlich wünsche ich mir, mit ihr offener über Cannabis reden zu können und empfinde eben diese strikte Trennung zwischen Beziehung und Kiffen als unangenehm, doch sehe ich irgendwie nicht die Möglichkeit, diese Trennung aufzuheben. Vielleicht könnt ihr euch einen guten Eindruck von der Situation machen, wenn ich sage, dass ich meiner Freundin bisher noch nicht von meiner Pause erzählt habe und mir auch noch nicht sicher bin, ob ich das überhaupt möchte - und das, obwohl sie dies ja sogar freuen würde. Naja, der langen Rede kurzer Sinn: Ich habe ein Stück weit das Gefühl, diese Pause auch "für meine Freundin" zu machen (auch wenn ich es natürlich nicht nur wegen ihr mache, das wäre ja eine höchst fadenscheinige Motivation), und das, obwohl sie überhaupt nichts davon weiß. Außerdem hat es sich nicht sehr gut mit meinem Studium vertragen. Zwar habe ich nicht den Eindruck, dass das Kiffen meine Auffassung/Intelligenz herabgesetzt hat (außer wenn ich akut bekifft war, natürlich, was ich freilich während der Vorlesungen/Übungen/etc. nicht war), allerdings muss ich zugeben, dass es sich negativ auf meine, ohnehin schon schlechte Arbeitsmoral (schlechte Angewohnheiten aus der Schulzeit), ausgewirkt hat. Im Grunde sehe ich diese Pause gar nicht mal nur als "Kiff-Pause", sondern als ein Bestandteil von mehreren eines "Projekts", welches dazu dient "mein Leben auf Vordermann zu bringen", dazu gehört zum Beispiel auch, dass ich mir einen Lernplan aufgestellt hab, um endlich mal meine schlechten Angewohnheiten aus der Schule (z.B. erst kurz vor den Klausuren wirklich was tun - im Studium einfach nicht praktikabel, was man auch daran sieht, wie viele Klausuren ich wiederholen musste und muss) oder dass ich mir Gedanken gemacht habe, wie ich besser mit meinem Geld umgehe, und zwar nicht nur bezüglich des Geldes, was ich fürs Kiffen ausgebe, sondern generell. Das schleppe ich eigentlich schon seit Ewigkeiten mit mir rum: Ich kann mir das Geld nicht einteilen. Am Anfang des Monats, wenn ich viel habe, dann schleudere ich es raus, wie sonstwas und am Ende des Monats hab ich nichts mehr oder ich belaste mein Konto... Naja, das ganze klingt jetzt vielleicht ein bisschen so, als wäre mir mein Leben völlig aus dem Ruder gelaufen und, abgesehen von der Beziehung mit meiner Freundin, hätte ich überhaupt nichts mehr im Griff gehabt, doch dies muss ich definitiv verneinen. Trotzdem bin ich unzufrieden mit der Situation, der Teufel steckt im Detail und ich habe es irgendwie satt, über die Kleinigkeiten hinwegzusehen und zu sagen "im Großen und Ganzen gehts mir aber gut". Das stimmt zwar, und da bin ich auch froh drüber, aber irgendwie will ich auch mal die Sachen angehen, die ich immer als störend empfunden habe, auch wenn mir vielleicht der ein oder andere sagen würde "du hast vielleicht Probleme, dass du dir über solche Kinkerlitzchen Sorgen machst". Okay, um zur Pause zurückzukommen, ich habe mir vorgenommen, mindestens bis Ende März nicht zu kiffen, mit der Option darauf, dies evtl. noch zu verlängern. Außerdem will ich es vermeiden, danach sofort wieder in das alte Muster zurück zu verfallen und will deswegen die Zeit auch nutzen, um mir Gedanken über mein Konsumverhalten zu machen und was davon nun wirklich nicht sein muss (okay, eigentlich hab ich schon so den gröbsten Plan davon, aber es benötigt evtl. noch etwas Feintuning). |
darki |
Ich find das ne gute Sache die vollends Unterstützung verdiehnt!
DU musst mit deinem Leben zu frieden sein und so wie das klingt bist du es nicht wirklich! Ich find es auch eine gute Sache das aufzuschreiben! Lies es dir wenn dir Zweifel kommen einfach nochmal durch! Kann man sich vorstellen wie eine Art Vertrag! Zu deiner Pause... Ich hab vor öhm....ja jetzt sind es glaub ich 3 Jahre selber mal (nicht extrem aber) viel gekifft! Will heißen jeden Abend! Ich hatte auch keine direkten negativen Auswirkungen, meine Noten haben sich damals eher gesteigert im Gegensatz zur Zeit davor, aber egal. Ich war einfach unzufrieden mit der Situation jeden Abend mir was reinzupfeiden und hab mir gedacht ok wenns Alkohol währe währst ein Alkoholiker. Ausserdem hab ich aktu Angst um einen Führerschein bekommen, obwohl ich nie akut bekifft gefahren bin! Ich hab dann einige Monate Pause gemacht und dannach auch strikt, bis heute nur noch an Wochenende geraucht oder wenn ich am nächsten Tag 100% kein Auto gebraucht hab! Heute hab ich es auf einmal die Woche reduziert und denk mir sogar da noch ob es nicht eventuelöl zu viel ist....
Kurzum...das schaffst du auch! |
->Jayjay<- |
Denke auch, dass es auf jeden Fall eine gute Herangehensweise ist. |
~schwibelschwabel~ |
Viel erfolg!!! |
sour_mash |
Klingt gut! Du kommst auch sehr entschlossen rüber, also glaube ich schon das du es schaffst!! Halt durch, und wenn du kurz davor bist einen zu rauchen dann lies dir den oberen Text nochmal durch, wie schon gesagt. Ich drück dir die Daumen!!! |
CRySTAL |
Keine schlechte Begründung...denke, du wirst du deine Pause gut meistern. Da du eine Freundin hast, die nicht kifft, stelle ich mir das nicht allzu schwer vor.
Wie bereits mehrfach gesagt: Ich drücke dir die Daumen! |
smith |
Hallo?
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MadMann |
daumenhoch Gute Sache! Merke an mir selber das das Ganze wirklich ne rein psychische Sache ist... kiffe jetzt selber im Urlaub bewusst obwohl ich könnte den 5en Tag nix und vermisse momentan garnix....:) |
Herbarius |
Ich muss zugeben, die ersten paar Tage hatte ich Probleme mit dem Einschlafen, selbst wenn ich erst müde war, kaum lag ich im Bett, war ich irgendwie wieder wach oder besser gesagt rastlos... Doch inzwischen hat sich das gelegt und ich kann gut einschlafen, ich wage sogar zu behaupten...
Dazu kommt das Interessante, dass ich selbst im Traum meinem Vorsatz treu bleibe
Einmal hatte ich einen Traum, dort wurde mir auf einer Party ein Joint angeboten und ich lehnte jedoch ab und erklärte, dass ich eine gewisse Zeit nicht kiffen will und auch einige von den Gründen, die ich oben auch schon geschrieben habe. Heute Nacht hatte ich dann einen Traum, in dem ich mir tatsächlich eine Tüte gedreht habe, doch kurz vor dem Anzünden fiel mir auf einmal wieder ein, dass ich doch Pause mache, woraufhin ich den Joint in meinem dafür vorgesehenen Behältnis verstaute, für nach der Pause... Auch muss ich sagen, im Vergleich zu anderen, kürzeren Pausen, die ich schonmal gemacht habe, dass das Verlangen, zu kiffen, äußerst gering ist... Es erstaunt mich fast schon selbst. |
Leb0rKurtbrötchen |
mich hatte es während meiner Zwangspause auch zum schmunzeln gebracht wie dämlich wir uns doch eigentlich selbst verarschen
nach dem motto,ich glaube erst was wenn ichs gesehen habe ....weird |
Herbarius |
Mit dem "selbst verarschen" sprichst du was an, besonders die letzten paar Wochen (vor der Pause) zeichneten sich dadurch aus...
umso überraschender finde ich allerdings, wie ungewöhnlich einfach das plötzliche Reduzieren mir fällt, vor allem gerade weil ich so extrem gekifft hatte zuvor. Zu anderen Gelegenheiten, wie ich eben erwähnte, wo ich meinen Konsum von einem wesentlich geringeren Niveau auf Null reduziert hatte und auch eine kürzere Pause (z.B. 2 Wochen) ins Auge gefasst hatte, fiel es mir wesentlich schwieriger... Hat jemand ähnliches bei sich erlebt? Oder hat davon abgesehen Ideen, dieses "Mysterium" zu lösen? Zu meinem Lernplan: Uh-oh, da befinde ich mich leider im Rückstand, das sollte ich wohl schleunigst aufholen und nicht einreißen lassen... |
->Jayjay<- |
Was meint ihr mit "sich selbst verarschen"? |
Fettnäppch3n |
[user:21486] |
Herbarius |
Sowas wie z.B. "Ach, um diese Uhrzeit kann ich eh nie vernünftig lernen, jetzt ne kleine Tüte, dann lern ich später, wenn die Wirkung abgeklungen ist"
Nein, das könnte ich von mir allerdings nicht behaupten, das wäre maßlos übertrieben... Aber es stimmt schon, dass ich auch andere Gewohnheiten, außer dem Kiffen, auf einmal hinterfrage oder abändere, falls du das meinst. |
Leb0rKurtbrötchen |
mit selbst verarschen meine ich,du "weißt" eigentlich das du auch ohne Barz den Tag überlebst,doch bevor du es mal wenigstens 1-2 Tage gemacht hast,glaubst du das auch erst wirklich...
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L. Bird |
Ab heute bin ich konsequent. Ich will auch mal wieder nüchtern sein. Also so richtig. Und ich vermisse meine Träume. Darauf freu ich mich am meisten.
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xmas |
ich wuensch euch viel Durchhaltevermoegen in Eurer Pause. es lohnt sich auf jeden Fall. ich moecht hier jedoch die unbefristete Pause bewerben, die zumindest so lange dauern soll, bis man wieder mitkriegt, wie es ist, wenn sich der von peterle mal wunderbar beschriebene THC-Schleier lueftet. hab irgendwie nach 7 Jahren fast taeglichem Kiffen vor eineinhalb Jahren damit aufgehoert. Einfach so. zwar hatte ich nie das Gefuehl mir mein Leben zu verkiffen und ich hab auch Superabi und Superstudium dabei hingekriegt, jedoch weiss ich jetzt wieder: die Welt ist zu faszinierend, um sie nur verschleiert zu sehen. seit ich das nuechterne Gefuehl kenne, reizt mich das Kiffen null und ich bereue nur, nicht frueher aufgehoert zu haben.
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CRySTAL |
Ich genieße es teilweise auch, mal wieder nüchtern zu sein...dieser typische "Schleier" oder "Nebel", hinter dem sich bei Dauerkonsum alles verbirgt, ist auch weg.
Irgendwie habe ich auch absolut kein Verlangen danach, dennoch wird am Wochenende wieder ordentlich geschmökert...schließlich wird man nur einmal 18 |
L. Bird |
Na, dann feier mal ordentlich, CRySTAL. Aber nicht übertreiben. |
| grinsekatze | 14:20 Kiffpause - Jetzt und sofort (1681|26631) exzellent! |
| weisserwitwer | 20:57 22.05.08 1. Kopf nach 1monatiger pause (36|2724) |
| glas&weed | 10:50 05.04.08 Kiffpausenende - Jetzt und sofort! (14|1255) |
| Franklin | 21:39 07.02.08 nicht mehr richtig breit (45|1379) |
| Mo | 22:58 26.09.07 klar im kopf (67|1835) |
| poq | 23:09 20.09.07 Pause seit 2 oder 3 Monaten schon...? (18|717) |
| pommespuppe | 11:36 26.06.07 nach 4 jahren kiffpause (39|2584) |
| Herbarius | 17:24 06.06.07 Entzugsanstalt? (31|2346) |
| miXx | 21:32 22.05.07 Unter der Woche-Pause (41|2292) |
| L. Bird | 14:29 26.04.07 Mein "Projekt" mit der Kiff-Pause... (20|1918) |
Im September 2003 schnitt sich ein 18-Jähriger Penis und Zunge ab, nachdem er einen Tee aus Blüten der Engelstrompete getrunken hatte. |