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kurze Pause - bis Freitag Abend nicht mehr kiffen

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Hille
hiermit weihe ich dieses neue Board ein. *grins*

ich hab, sozusagen im Selbstversuch, die letzten 4 Wochen recht viel gekifft und dabei genau auf eventuelle Anzeichen einer Sucht geachtet.

mein Konsummuster:
täglich ab spätem Nachmittag, durchschnittlich 2-3 Köpfe, etwa 2 Wochen Gras und 2 Wochen Hasch (insgesamt, nicht am Stück). dazu selbstverständlich viel ungesundes Essen.

meine Beobachtungen:
ab der zweiten Woche hegte ich den Verdacht, dass ich unbewusst ein Verlangen nach Nikotin entwickelte. dieser Eindruck hat sich kontinuierlich verstärkt, da ich ganz eindeutig aufs Bongrauchen Lust hatte; hab ich dem Konsum via Pudding z.B. ganz klar vorgezogen.

ich bin desöfteren auch erst am frühen Nachmittag aufgestanden. habe halt viel programmiert in den letzten Wochen, was bekifft auch eine Menge Spaß gemacht hat.

das Kiffen an sich jedoch hat irgendwie immer weniger Spaß gemacht, da es sich ja zur Normalität entwickelte.

zuletzt hatte ich den Eindruck, dass ich meinen Alltag nicht mehr so auf die Reihe bekommen habe, wie ich es selbst wünschenswert finde. ich war zwar schon recht produktiv, habe mich aber fast nur noch den Sachen gewidmet, die mir Spaß machten.
*abstink*

den vor einer Woche gefassten Vorsatz, eine Woche Pause zu machen, hab ich über den Haufen geworfen. umständehalber (u.a. kiffer.net Treffen), aber man weiß ja nie...

bevor jetzt tatsächlich wichtige Sachen liegenbleiben, habe heute nichts gekifft, obwohl hier noch eine fertige Mische liegt und ich dazu tendiere, vor einer Kiff-Pause noch die Reste wegzurauchen.

heute jedenfalls hab ich erstmal einiges erledigt, was ich letzte Woche nicht geschafft hatte.

Fazit:
eine Abhängigkeit kommt schleichend. ich hab auch immer mehr gekifft, in der Hoffnung auf gute Flashs. aber das bringts nicht. ich habe heute öfters mal ans Kiffen gedacht. kein Wunder, wenn hier überall Bongs rumstehen, aber daran alleine lags nicht. erste Anzeichen einer Abhängigkeit konnte ich verspüren, dank meiner langjährigen Erfahrung mit Cannabis (inzwischen ein Jahrzehnt) kann ich damit umgehen.

meine Kiff-Pause:
bis Freitag Abend wird nichts (NICHTS) mehr gekifft, auch wenn Besuch kommt.


vielleicht macht ja jemand von Euch mit. falls Ihr Euch selbst Ziele stecken möchtet, eröffnet einfach nen Fred und schreibt es dort rein.

ich persönlich glaube nicht, dass der "Entzug" für mich ein Problem darstellen wird. aber ein wenig Selbstdisziplin gehört natürlich schon dazu.

next_episode
ich glaube, es würde dir viel einfacher ergehen wenn du die fertige mische verschenkst / wegwirfst / sehr sehr weit weg versteckst. aber ansonsten wünsch ich dir viel erfolg beim selbstversuch!

Hille
och nö, so wild ist es nicht.
hehe, vielleicht sollte ich mir ne wassergefüllte, fertig gestopfte Bong hinstellen um meine Willensstärke härter auf die Probe zu stellen.
*autsch* *zwinker*

Prosciutto
Und welche Konsequenzen wird es haben, wenn du dein Ziel nicht erreichst? Hast du schon Konsequenzen parat für dich? Ich denke, eine Art "Bestrafung" (muss nicht körperlich sein) muss man schon erwarten, wenn man die Pause nicht einhalten kann, da sonst die Motivation, um durchzuhalten, gering ist. Warum hörst du überhaupt für einige Tage auf mit dem CK (Cannabiskonsum)? Nur um dir zu beweisen, dass du auch ohne CK klarkommst?

Hille
Und welche Konsequenzen wird es haben, wenn du dein Ziel nicht erreichst?
dann müsste ich meinen Konsum grundsätzlich überdenken und mir eingestehen, ihn nicht vollständig im Griff zu haben.

Ich denke, eine Art "Bestrafung" (muss nicht körperlich sein) muss man schon erwarten, wenn man die Pause nicht einhalten kann, da sonst die Motivation, um durchzuhalten, gering ist.
finde ich überhaupt nicht, ich lass es schließlich freiwillig sein und nicht aus Furcht vor einer "Bestrafung". ich WILL diese Woche nicht kiffen, auch wenn ich vielleicht immer mal wieder so etwas wie Appetit verspüren werde. nur wenn Besuch da ist, werde ich schwer in Versuchung geführt, da ich Nicht-Kiffen unter Kiffern irgendwie ungastlich finde.

Nur um dir zu beweisen, dass du auch ohne CK klarkommst?
ich gehe davon aus, dass ich auch ohne Cannabis "klarkomme", und zwar bestens. es gibt neben dem Beweis dieser Annahme auch pragmatische Gründe. ich weiß, dass diese Woche eine Menge Papierkram auf mich zukommt.

ich hätte mir natürlich auch ein längeres Ziel setzen können, aber am kommenden Wochenende WILL ich kiffen.

Grassmonster²³
Ich hatte mir vor wenigen Wochen ebenfalls das Ziel gesetzt, mal für eine Weile mit dem Kiffen auszusetzen, leider auf nur unbestimmte Zeit, also ohne festes Ziel.
Hab´s dann für wenige Tage, hm, sagen wir 3, durchgehalten, doch dann wird´s mal am Abend etwas zu langweilig oder der "falsche" Besuch trifft ein und schon wird ausnahmsweise mal wieder etwas geraucht.
Na schön, macht ja nix, aber am nächsten Abend ist eine Kleinigkeit auch ok, und am Abend danach und am nächsten Nachmittag und dann am übernächsten Mittag und dann ist ja das wohlverdiente Wochenende und was soll man nach dem wachwerden schon tun....
Da ham wir´s: nicht wirklich unter Kontrolle, bis heut ist´s auch schon wieder alltag...

Könnte aber ohne Probleme ein weiteres festes Päuschen einlegen, aber irgendwie hab ich da nur selten Lust zu und es gibt zuwenig Gründe - brauche ein richtiges Ziel und halt eine bestimmte
Zeit und den gewissen Ansporn...


Ich denke aber schon das du es durchhälst, hast ja die nötige Selbstdisziplin bereits angesprochen!
Man muss es sich halt auch schonmal selbst bestätigen...

clifford
Habe seit 2 Wochen nicht mehr geraucht, ausser vorletztes WE 2 Tüten. Will jetzt meinen Konsum dauerhaft umstellen, auf vlt. 1 mal in mindestens 6 Wochen. So war der erste Plan, aber nach dem WE ist mir eigentlich so, als müsste ich nie wieder kiffen. Komischerweise verspüre ich weder den Drang, noch den Wunsch mich wieder dem Rausch hinzugeben?!?! In dieser Form hab ich das noch nie erlebt. Vlt. wird es sogar das Ende allen Kiffens?!?!? Auf jeden Fall merke ich jetzt nach der zweiten Woche wie sehr verschoben meine Realität das letzte Jahr war, in dem ich gegen Ende ziemlich heftig mitgemischt habe (nein kein Wortspiel mit der "Mische" *lol*, habe noch keine Pfeife geraucht, nein-nie-nich) und wie mir die Welt wieder ohne Drogen eigentlich viel besser gefällt. Ja nichteinmal mehr den Rausch an sich kann ich mir mehr vorstellen...
Ist schwer zu erklären, aber auf jeden Fall freu ich mich drüber, dass ich nicht mehr einfach nur träge in die Tage hineinlebe und stecke neue Ziele -> Praktikum -> FH (Informatik) etc., was ich vorher eher mit der Einstellung "wird schon irgendwie werden" anging.

Der vorhergehende Text hört sich beim nochmaligen Lesen zwar an als wäre ich um Haaresbreite dem Drogensumpf entronnen, aber ganz so schlimm war es auch nicht, im Endeffekt war das schlimmste die immense Faulheit und das gleichzeitige Wissen darum, aber nicht im Stande sein zu können es zu ändern. Komischerweise scheine ich mich innerhalb weniger Wochen 180° gewandelt zu haben, was vlt. damit zusammenhängt, dass zwei Freunde das Kiffen sein ließen, wegen ärztlicher Tests (Zivi und Einstellungsuntersuchung) und ich einfach mitmachte (ohne ersichtlichen Grund) und eine leichte Veränderung im Freundeskreis mit dem Eintritt mehrerer Nicht-Kiffer/innen...egal wie es kam, es ist gut!

Ohje, es ist viel zu spät, wenn der Text paradox oder besorgniserregend anmuten sollte, lasst es mich bitte wissen!!!

...und nun ists Zeit für die Reise nach Bettingen *gähn* gute nacht

ps.: eine leichte Verpeiltheit existiert immernoch :), glaube grade bemerkt zu haben, dass in den beiden ersten Absätzen ziemlich das gleiche steht, aber lass es mal einfach so wie es ist...

/edit: und auf Alkohol bin ich auch nich ausgewichen, wie manche das machen wie ich festgestellt habe...sozusagen Laster-frei, was ein Gefühl

der_lustige_pete
Fazit:
eine Abhängigkeit kommt schleichend.


Diese Erfahrung hab ich auch schon gemacht (wenn auch nicht im extremen Sinne), daher sind solche Pausen meiner Meinung nach wichtig und (vor allem psychisch) gesund. Ich unterstütze Deine Aktion und werde auch bis Freitag nichts rauchen (wobei mein Konsum vor letzter Woche bei etwa 3-4 mal die Woche lag, letzte Woche nur 1 mal, zu rauchen hab ich nichts mehr, d.h. meine Vorraussetzungen sind unvergleichbar günstiger).

nur wenn Besuch da ist, werde ich schwer in Versuchung geführt, da ich Nicht-Kiffen unter Kiffern irgendwie ungastlich finde.

Das ist natürlich schwierig, aber ich denke wenn Du Deinen Freunden erklärst, dass Du diese Woche aussetzt, wird sie das nicht großartig stören. Oder geh doch zu Ihnen, dann bist Du nicht "verpflichtet" aus Gastfreundschaft (?) mitzurauchen.

KEV
Ich hab seit fast 7 Monaten nicht mehr gekifft und bin ehrlich gesagt auch ganz froh drüber, da ich meinen Konsum schon eine Weile nicht mehr vernünftig im Griff hatte und in den Ferien fast jeden Abend herbeigesehnt habe, wo ich ungestört kiffen konnte. Dann kam noch die Sache mit dem Führerschein und da habe ich entscheiden vollständig aufzuhören und dies tut mir bis jetzt sehr gut, da sind so 3 Tages Pausen auch nicht so toll.

 [user:11629]

Hille
danke für Eure Anteilnahme. *lol*

Könnte aber ohne Probleme ein weiteres festes Päuschen einlegen, aber irgendwie hab ich da nur selten Lust zu und es gibt zuwenig Gründe - brauche ein richtiges Ziel und halt eine bestimmte
Zeit und den gewissen Ansporn...
mach mit, bis Freitag Abend, ohne Ausnahme.

Das ist natürlich schwierig, aber ich denke wenn Du Deinen Freunden erklärst, dass Du diese Woche aussetzt, wird sie das nicht großartig stören. Oder geh doch zu Ihnen, dann bist Du nicht "verpflichtet" aus Gastfreundschaft (?) mitzurauchen.
es muss (und wird) reichen, wenn ich einfach sage, ich kiffe nicht bis Freitag, weil ich es davor einige Wochen übertrieben habe.

nur such die keine alternativ berauschenden mittel, um dem entzug stand zuhalten. auch kein alkohol.
ähm...
vielleicht schätzt Du meine Situation da ein wenig zu dramatisch ein.

versuch am besten die dinge zumachen, die du normalerweise nicht mit kiffen in verbindung bringst. am einfachsten ist es, was sportliches zu tätigen, was dich später erschöpft gemacht hat. dann sinkt vielleicht der drang.
vergess die belohnungen zwischen durch nicht. Z.B. eine stunde ohne kiffen = 1€ in die sparbüchse für nächsten samstag morgen
das sind gute Tipps, allerdings mehr für Leute, die wirklich ein Problem mit dem Aufhören haben.

Il dudo
Also Entzug ist immer gut, ich habe nach meinem extremo Hollandaufenthalt jetzt erst mal 5 Wochen Zwangsentzug gemacht. Gestern dann zum ersten mal wieder geschmökt, und ich sage euch: ein halber, zigarettengroßer Joint hat mich gut high gemacht. Mit Lachflash und allem drum und dran. *breit*

Und das nachdem ich eine Wochelang quasi durchgehend breit war, verwöhnt von bestem Hollandgras (Snow Haze, ich vermisse dich *heul*).

Hört auf den weisen Don, er weis es besser! *greis!* *zwinker*

Melonenmann
meine Kiff-Pause:
bis Freitag Abend wird nichts (NICHTS) mehr gekifft, auch wenn Besuch kommt.

vielleicht macht ja jemand von Euch mit. falls Ihr Euch selbst Ziele stecken möchtet, eröffnet einfach nen Fred und schreibt es dort rein.

*anschliess*

ich mach da auch mit, nur habe ich eigentlich vor noch länger nix mehr zu kiffen. heute abend wird zwar gesoffen, aber nur wegen burzeltag von Abraxas, nicht als 'ersatzbefriedigung'. *grins* *prost*

ich hatte letzte woche schon mal probiert ne pause einzulegen, aber nachdem ich das für SA bestellte grass erst am DI bekommen habe, war die versuchung für mich zu gross *grimm*

diese woche habe ich zwar noch ein bissel drang zu kiffen, aber vom kopf her absolut keine lust mehr. gleichzeitig leg ich die zigaretten auch mal wieder auf eis.

edit:
das Kiffen an sich jedoch hat irgendwie immer weniger Spaß gemacht, da es sich ja zur Normalität entwickelte.

leider word...

Zwürfel - Rated R
Tja, hab grad nichts besseres hzu tun, also mach ich mit. Fällt mir aber nicht sonderlich schwer (hmm, hab aber in letzter Zeit mehr geraucht, als ich dachte...). Am Freitag habe ich zuletzt geraucht, das wär dann genau eine Woche, aber die Pause wird wohl noch länger anhalten, da ich a) nichts habe b) nichts kaufen will, da ich u.a. mit der Qualität nicht zufrieden bin c) gar kein Verlangen besteht und d) ich meiner übermäßigen Freizeit mehr Aktivität verleihen möchte.

Die Pause wird also noch über Freitag hinausgehen. Wie lange die Pause wird, weiß ich aber nicht, deshalb gibt's dafür auch keinen eigenen Fred *zwinker*

Ein erhöhtes Verlangen nach Tabak habe ich aber noch nie verspürt...


 [user:668]

~Sp!CK+SpaCK~
ich hab auch die idee gehabt, von sonntag an bis samstag nichts zu rauchen , weil dauerhaftes "kffen" hat nichts mehr mit genuss zutun ( wie ich meine). denn was ein mal "normal" wird, wir dann auch langweillig/ eintönig ...siehe letzte woch wo ich für meine verhältnisse ziehmlich viel geraucht habe-> täglich 2 tüten). ich hatte dieses komische gefühl nicht ganz ohne , und mit hash aus zukommen. meine einstellung änderte sich gegeüber cannabis für eine kurze zeit....

doch ich habe eine frage die ich mir jetzt schon seit sonntag stelle: wie ist es, wie wird es sein wenn ich dann samstag eine tüte rauche. wird das "high", der "vib" schneller / intensiver sein. da ich eine woche lange nichts geraucht habe ?! oder bleibt es bei einem normales"high" ?

Coach Overgrow³³
Ich hab vor kurzem ne Pause von 20 Tagen gemacht...ich muss sagen ich vermisse das Kiffen eigentlich nur Abends...für mich ist Kiffen inzwischen das was für andere das Feierabendbier ist...

Tagsüber sollte man sich so oder so meiner Meinung nach ein wenig einschränken...zumindest wenn es darum geht etwas auf die Reihe zu bekommen oder wenn man arbeiten muss(ich kenne genug Leute die vor/in der Arbeit mal einen rauchen)

Zudem macht Kiffen ja auch keinen spass mehr wenn man es übertreibt...warum? Ganz klar...weil es nichts Besonderes mehr ist...*zwinker*

Für mich Grund genug das Kiffen einzuschränken...wer mal ne längere Pause macht,und danach wieder raucht,weiss erst wieder das Rauchen richtig zu schätzen...*hand**kiff*

Menschenfresser wetzendie ..
Diese Pause (mo-fr abend) mache ich jede Woche, damit Anzeichen einer schleichenden psychischen Abhängigkeit gar nicht erst auftreten und ich, wenn ich einen rauche, eine intensivere Wirkung verspüre.


Zudem macht Kiffen ja auch keinen spass mehr wenn man es übertreibt...warum? Ganz klar...weil es nichts Besonderes mehr ist...

Für mich Grund genug das Kiffen einzuschränken...wer mal ne längere Pause macht,und danach wieder raucht,weiss erst wieder das Rauchen richtig zu schätzen...


Quelle: Coach Overgrow³³


word !

BigMac
ich und meine freundin machen momentan auch gerade eine kleine phase des exzessiven kiffens durch. jedenfalls schleicht sich die kifferei in den alltag ein und keiner kann nein sagen, wenn mal was zu kiffen im raum ist. auch wenn besuch da ist, ich mein, man ist ja kein schwein und tischt zum kaffee auch noch was zu rauchen auf *grins*. früher konnten wir beide fast jahrelang nix rauchen, aber bis vor zwei wochen haben wirs vermutlich auch ein wenig übertrieben. dazu kommt, dass uns gutes gras momentan fast durchs fenster reingeschmissen wird. hähä...

nur, wie coach overgrow schon sagt, so machts natürlich keinen spass, wenns zur alltäglichkeit verkommt. momentan haben wir uns auf einmaligen konsum in der woche geeinigt. was ich absolut ok finde. so ist es doch wieder ein genuss, in dem sinne von entspannen, gute gespräche führen (auch wenn sich niemand mehr daran erinnert *lol*). und ich geb mir automatisch mehr mühe beim bauen. mein lieblingsritual, ich hasse diese rumfummelei eigentlich wie die pest *grins*.

hehe, vielleicht sollte ich mir ne wassergefüllte, fertig gestopfte Bong hinstellen um meine Willensstärke härter auf die Probe zu stellen.

Quelle: Hille


Fügst du dir auch gern selber schmerzen zu? *gnicker*

Hille
das hat doch nichts mit Schmerzen zu tun. *grins*
wenn ich mich öffentlich von Cannabis einsetze, dann will ich das auch mit gutem Gewissen tun können. deshalb stelle ich an mich persönlich einen höheren Anspruch, was den Umgang mit dieser Droge angeht. wenn mir das eines Tages entgleiten sollte, dann müsste ich die Ausrichtung des kiffer.nets neu überdenken.

aber hat soweit geklappt, nach 4 Wochen Intensiv-Kiffen (nach meiner Definition) hab ich keine Probleme gehabt. aber ich bin bestärkt in meiner Meinung, dass tägliches Kiffen Anfang einer negativen Entwicklung sein kann. ich kann daher nur jedem raten, immer mal Pausen einzulegen und Kiffen nicht zur Normalität verkommen zu lassen.

wann immer man in letzter Zeit von dem steigenden Cannabis-Konsum unter Jugendlichen gehört hat, wurden ausschließlich Leute gezeigt, die diese Ratschläge nicht befolgen oder befolgten.

Wiggum
Ich habe eine Woche vor den SOmmerferien angefangen täglich zu kiffen... Also es sind jetzt 6 Wochen.. Seit meinem kleinen Holland-trip habe ich plötzlich keinen Bock mehr zu kiffen... Einerseits liegt es daran, dass ich so viel geraucht habe, dass es mir erstmal ne Weile reicht... Aber andrerseits finde ich das Weed was man hierbekommt irgendwie scheise.. Es ist an sich schon gutes Gras, aber es macht einen furchtbar müde, und der Kreislauf geht davon runter....
Auf solche Flashes habe ich nun keine Lust mehr... Ich habe mir überlegt in Deutschland nur noch ab und zu (1-2 im Monat?) zu rauchen, und sonst eben wenn ich in Holland bin...

BigMac
der mit den schmerzen war eher mit einem *zwinker* gemeint. *grins*

die idee dahinter ist in jedem fall zu befürworten, da nicht jedes konsummuster einem kritischen blick eines gegners standhält. eben genau, weil in letzter zeit nur extremkiffer in den medien zu sehen waren, zumindest kams mir so vor...

wer macht als nächste(r) pause?

Kynega


ja ich mach quasi auch mit *lol*

naja stimmt eigentlich nicht, ich habe auf unbestimmte zeit komplett aufgehört.

jetzt muss ich ein bisschen ausholen, um zu erklären wie es dazu kam, ich mag aber keinen eigenen thread aufmachen, es gibt dazu nix zu diskutieren, ich möcht nur mal zeigen wie das mit der sucht und so auch gehn kann....

also, ich habe 3-4 jahre (nichtmal das weiß ich mehr genau) täglich nachmittags und abends gekifft, ohne ausnahme, wenn nichts aufzutreiben war, sind wir meist am selben tag noch nach nl gefahren. naja, dass mir das eigentlich nichts mehr gebracht hat versteht sich ja von selbst, es war sogar soweit, dass ich mich eigentlich fast das ganze letze jahr über jeden tag geärgert hab, dass ich gekifft hatte, aber am nächsten tag wenn ich noch nüchtern war hab ich wieder alle bedenken über bord geworfen weil ich das gefühl hatte, wenn ich nicht kiffe gehts mir auch nicht gut. dabei war es genau andersrum, wenn ich gekifft hatte gings mir oft schlechter als vorher. das zieht einen natürlich ganz schön runter, und mir gings in der zeit auch nicht besonders gut, die uni hab ich auch nimmer auf die reihe gekriegt, aus reiner faulheit und mangelnder selbstdisziplin.
dass ich das abi wärend des dauerkiffens gepackt hab verdanke ich schon größtenteils meinem glück und ein paar lehrern die mich mochten.

im februar diesen jahren wars dann irgendwann soweit dass ich mir gesagt habe so gehts jetzt echt nimmer weiter und es auch durchgezogen hab.... 4 wochen lang hab ichs geschafft, dann hats mich wieder übermannt. dazu muss ich sagen, dass durch meine weiterhin kiffende mitbewohnerin immer gras dawar, aber ich fürchte ich hätte mir da auch wieder was gekauft, wenns auch vllt etwas länger gedauert hätte.
ich fiel natürlich schnell wieder ins alte konsummuster zurück. dann hatte ich wieder großes glück, ich habe meinen freund kennengelernt, und da der 600km von mir weg wohnte und ich eh nimmer zur uni gegangen bin, habe ich dann mal 4, mal 5 wochen am stück bei ihm verbracht, und es durch den umgebungswechsel dann sogar ganz leicht geschafft dort nicht zu kiffen. (er kifft auch nur alle paar monate mal)
sobald ich wieder zu hause war ist das aber wieder zusammengebrochen, obwohl es bei ihm ganz einfach war, ich hab kaum mal dran gedacht, war zuhaus (wo ja auch weiterhin gekifft wurde) alles vorbei und mein widerstand zwecklos. wobei ich zugeben muss dass der widerstand auch oftmals ganz schön halbherzig war.
inzwischen bin ich mit ihm zusammengezogen, wohne jetzt in franken und kiffe nichtmehr (eh besser beim bayern-risiko), denn grad der letzte aufenthalt in der alten wohnung hat mir nochmal ganz deutlich vor augen geführt, wie wenig ich mich beherrschen kann, trotz der langen abstinenten phasen im letzten halben jahr. es ist das typische, das erste high ist wieder irre toll, ganz wie früher mal, mit lachflashs, einem wahninns hochgefühl und alles ist einfach super. aber am nächsten tag kann ich nimmer nein sagen.

ich fänds an sich schön, wenn ich in nem jahr oder so soweit wäre, dass ich wieder ab und zu mal kiffen kann, aber ich hoffe dass ich nie wieder anfange allein zu kiffen, bzw mehrere tage hintereinander, weil ich jetzt weiß wie stark die sucht bei mir ist. das ist natürlich etwas was ich mir nie eingestanden habe, genauso wenig, wie die tatsache, dass es meinem leben massiv geschadet hat, sowohl dem seelenleben wie auch dem berufsleben. das sind verluste die ich nie wieder ganz ausgleichen kann und ich bereue es inzwischen ehrlich, dass ich so früh angefangen hab (mit 13) und dass ich dann eben so die kontrolle verloren hab.

tja, das ist ein beispiel dafür wie mans nicht machen sollte, es gibt zwar leute denen das täglich kiffen offenbar nicht so schadet, aber grade wer aus der pubertät noch nicht ganz raus ist sollte das wirklich lassen.
aber es gibt halt leute die müssen so wie ich all diese erfahrungen selber machen, und ich für meinen teil kann das keinem übelnehmen, eben weils bei mir auch so ist und immer so war.

naja, ich hoffe trotzdem dass wir mit der information und dem erfahrungsaustausch hier im forum den einen oder andern zum nachdenken anregen und dass vllt sogar bei irgendwem verhindert werden kann, dass es erst soweit kommen muss wie bei mir. es ist doch eigentlich schade drum, wenn man sich eine so angenehme und verhältnismäßig risikoarme droge wie cannabis verleidet und irgendwie "versaut" wie es bei mir leider der fall ist.

Zwürfel - Rated R
Meine bis Freitagpause hält immer noch an. Verspüre auch kein Bedürfnis zu kiffen...

Aber jede Pausenankündigung etc. ist einen neuen Fred wert.

Allerdings gefällt mir das Wort Kiffpause nicht, da eine Pause die Unterbrechung der Normalität beinhaltet...

Mexe
ich hab das ganze WE durchgeraucht und mach jetzt mindestens bis freitag pause, kommt eben drauf an was ich nächstes WE mache......

ich bin immer froh drüber wenn ich merke dass ich ehrlich genug zu mir selbst bin, mir zu sagen mal ne pause einzulegen wenn ich das gefühl hab das müsst sein....

hat man die droge unter kontrolle und net andersrum, is die ganze sache kein prob find ich... *schmök*

Il dudo
@Kynega: Danke für deinen tollen Beitrag, schön auch mal so etwas zu lesen. *daumenhoch*
Ich hoffe meinen Konsum weiterhin so gut unter Kontrolle zu haben (so jede Woche 1mal nen Abend verschmöken). Auf der Spur bin ich bis jetzt ganz gut gefahren. *grins*

Melonenmann
so, bei abraxas und mir hat es auch wie erwartet geklappt... und am WE war dann unser onkel da, da haben wir grass besorgt und ein bissel zusammengehockt und gekifft. das war schön!


The Who
ich fühl mich bei meiner momentanen Pause auch ganz wohl, auch wenn ich grad was daheim hätte und nur ne bong gestopft werden müsste, juckt es mich zwar, aber so wichtig ist's dann doch nicht.

das geheimrezept heisst aktivität und abwechslung, wobei es ja eigentlich kein geheimrezept ist. wenn man sonst genügend orientierungspunkte und werte im leben hat ist das mit dem "pause machen" alles kein problem. schlimm ist's nur, wenn sich das Kiffen zum Lebensmittelpunkt entwickelt, um den alles andere nur so rumschwirrt.

Dann kann ich mir auch vorstellen, dass man probleme hat, weil man so schnell keinen neuen Dreh- und Angelpunkt im Leben findet, bzw. es einiges an Motivation und Selbstdisziplin erfordert, sich einen neuen zu suchen... für manche (nicht die Mehrheit) ist das eine zu große Aufgabe, die sie nicht mal angehen wollen, weil sie schlicht zu faul und bequem sind, die durchs Fernsehen anerzogene Konsumhaltung macht das alles doch erst so richtig möglich.

ich habs jetzt auch nicht gemacht weils mir schlecht ging oder so, nein ganz im gegenteil, ich bin zufrieden mit meinem leben, beruflich erfolgreich und privat glücklich.

Diesen Erfolg hatte ich nur erreicht, weil ich gekifft hatte, weil es mein doch eher ungeduldiges und aufbrausendes Naturell und meine früher an der Tagesordnung gewesenen Wutausbrüche besänftigt hat und mich zu einem umsichtigeren Individuum hat werden lassen. Ich habe mein Studium um eine halbe Note besser abgeschlossen, als mein Abitur, bei dem ich mir durch meine damalige Aggressivität die ich gegenüber Lehrern und Mitschülern an den Tag gelegt hatte, selbst Riesenprobleme eingehandelt hatte, die mich immer wieder in die Bredoullie brachten und mir schlechte Noten bescherten. Eine weitere positive Nebenwirkung war die Rettung vor dem exzessiven Alkoholismus, wie ihn meine damaligen "Freunde" aus Schulzeiten heute bis zum Umfallen exzerzieren.

Ich muss dazu noch sagen, dass ich andereseits auch froh bin, dass ich erst nach dem Abitur mit dem Kiffen begonnen habe.
Ich bin mir sicher ein früherer Beginn hätte mein Leben, auf das ich mittlerweile echt stolz bin, mit Sicherheit anders verlaufen lassen.