Kiffen in der Pubertät ist schädlich? |
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Seegras |
Hi!
BIn gerade auf eine neue Rauchen-kann-tödlich-sein- Warnung gestoßen, die besagt, dass Cannabiskonsum vor oder während der Pubertät sich negativ auf die Entwicklung auswirkt. Ich hab das schonmal gehört, aber in nem Propaganda ähnlichem Blättchen. Was wisst ihr darüber? Ich finde allerdings, dass Drogen nehmen in diesem Alter eh nicht angebracht ist. Man ist zu jung. In dem Altern kam man mit vielen Dingen nciht vernünftig umgehen, ist leichtsinnig oder sonstwas, man ist einfach unreif, und gerade Drogen sind da nicht angebracht. Es kommt sicher vor dass pubertierende Leute sowas dann aus Coolness oder so machen. |
Abraxas |
Es ist klar, dass alle Mittel, seien es nun Drogen, Medikamente oder anderes dass die psyche oder den körper beeinflusst schlecht für die entwicklung sind...
also auch cannabis, da es ja recht psychoaktiv wirkt und auch dem erinnerungsv...ääh, was wollt ich grad schreiben? ![]() |
Baron McMöbel |
Hmmm.... ich glaub, das ist wirklich ein bisschen zu pauschal ausgedrückt, Abraxas. *mecker*
Will sagen: Natürlich beeinflussen einen alle 'Mittel' oder eher Substanzen zu jedem Zeitpunkt (vor allem in krassen Entwicklungsphasen wie der Pubertät). Ein super Beispiel ist Sauerstoff, der macht mich immer so quicklebendig
Ernsthaft: Wenn ich so an meine Pubertät (die natürlich schon laaaaange hinter mir liegt ) zurückdenke, denk ich unter anderem eben auch an prägende Momente mit Alk und Marijuana, und da kann ich schon ziemlich klar sagen, dass zweiteres meine Entwicklung zum 'Erwachsenen' deutlich positiver beeinflusst hat als z.B. Alkohol oder die Zeit (ich war so 5,6), in der ich Medikamente gegen einen fiesen Keuchusten inhalieren musste.
Ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass meine z.B. meine Phantasie genauso stark und strange ausgebildet wäre, wenn ich nicht oder erst mit 18, 19 mit dem Kiffen angefangen hätte. Und das empfinde ich - zumindest für mich selbst - als was sehr positives. Wenn da anstatt von THC und davon begünstigten Filmen etc. nur der Alk unter meinen Hirnzellen gewütet hätte, wäre ich heute bestimmt in vielerlei Hinsicht ein anderer Mensch, als ich es bin. Nur die Qualität, die du (man) dem einen oder anderen Stoff und seinen Auswirkungen auf die persönliche Entwicklung zuschreibt, die ist halt immer individuell verschieden. Manchmal wünsche ich mir sehr, dass die Leute, die jetzt so alt sind wie ich, als ich die ersten Male geshmökt hab, es auch mal versuchen würden, weil Marijuana eben bei vielen Leuten Kreativität, Ruhe (weniger Agression), Phantasie etc. sehr fördert und die Kiddies an Schulen und im Inet solche Fähigkeiten/Eigenschaften immer mehr zu verlieren scheinen. Auf der anderen Seite schaltet sich aber auch immer die 'Moral' mit dazu, die mir sagt, dass ich prinzipiell dagegen sein muss, dass gerade Minderjährige/Pubertierende Drogen egal welcher Art zu sich nehmen.
Soll jetzt nicht mehr auf Post #614002 gemünzt sein, aber im Sinne der Aufklärung 'der Öffentlichkeit' über Drogen und im speziellen über Cannabis sollte man auf jeden Fall darauf achten, nicht denselben Fehler zu begehen wie fast alle Cannabisgegner und -soweit ich sie kenne- diejenigen, die einfach aus dem Bauch und aus grober Unwissenheit gegen Legalisierung & Co. sind: Man darf nicht verallgemeinern. Wenn man diesen Leuten nicht irgendwann mal klarmachen können wird, wo ganz genau die riesigen Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten von Drogen, einschliesslich der legalen, liegen und was der potentielle Vorteil von "psychedelischen" Drogen für die Menschen/eine Kultur/Gesellschaft ist und wo eben auch die Nachteile oder Gefahren für bestimmte Gemüter liegen, dann wird man auch durch die allgemeine Antihaltung, die genauso nur auf Gemeinplätzen basiert, nie hindurchbrechen können. So, viel getextet, hat mich grad so erwischt
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Seegras |
Ich dachte auch an korperliche Entwicklungsstörungen, weil ich das mal irgendwo gehört hatte (wie gesagt eher ein Anti Cannabis- Flyer) |
Apfelmus |
Aber gibts nicht auch positive Effekte von Cannabiskonsum in jüngeren Jahren?
Die erste Tüte hab ich mit 14-15 geraucht , mittlwerweile bin ich 17. Der Cannabiskonsum hat mich offener gemacht und mein Weltbild hat sich auch geändert. Die Schule läuft seit einem Jahr jetzt auch wieder richtig gut. Und sogar meine Schwester und Eltern sagen mir das ich viel Offener geworden bin und das sich mein Verhalten in letzter Zeit drastisch geändert hat. Aber ist wohl bei jedem Menschen anders , kommt auf die Persönlichkeit an , würde ich mal sagen. Andere kommen gut damit klar und andere eben nicht. Die schlechten Seiten von Cannabis bei mir sind ...Erinnerungsvermögen , obwohl das eigentlich auch nicht so heftig ist ; das ich ständig alles vergesse. ;) |
Zwürfel - Rated R |
Ob das am Cannabiskonsum liegt? Im Alter zwischen 12 und 16 hab ich so viele Veränderungen durch gemacht, das glaubt man gar nicht. Auch mein Weltbild hat sich mehrfach geändert. Seitdem ich 16 bin hab ich ungefähr meine Einstellung behalten, allerdings ist diese natürlich auch gereift. Cannabis hab ich mit 17 das erste Mal konsumiert. Es hatte keine Einflüsse auf mein Weltbild. In der Pubertät macht man Veränderungen durch. Ob dann Cannabiskonsum hilfreich ist, möchte ich doch anzweifeln. Wenn man keinen gefestigten Charakter hat, sind psychoaktive Wirkstoffe vielleicht nicht unbedingt das Beste. |
Apfelmus |
Ja hast schon recht , liegt nartürlich nicht nur am Cannabiskonsum , aber hat bestimmt auch (wenn auch wenig) etwas damit zu tun. Aber im allg. hast du bestimmt Recht damit das Cannabiskonsum in jungen Jahren nicht unbedingt das Beste ist. |
Pazifist ist Fowler |
soviel ich weis ist man in "jungen jahren" d.h. bis 21, vorallem aber bis 16 um ein vielfaches stärker suchtgefährdet, als danach. d.h. wenn du mit 15 zu rauchen anfängst kommst du schwerer davon weg, als wenn du mit 16, oder mit 21 anfängst |
MRhemp |
also ich finde, dass ich durch Mary Jane viel ruhiger und hilfsbereiter geworden bin...auch viel gewaltloser......ich weiss nicht, aber durch cannabis habe ich viele Leute kennengelernt ( aus meiner sicht ein paar ser wiese leute ) und ich kann mich heute besser als vor 1 oder 2 Jahren mit anderen Leuten unterhalten. auch auf den wachstum hat es sich positiv verbessert.... ich bin in den letzten 2 Jahren ( war dann etwa 1.50 ) auf stolze 1.72 gewachsen und wachse immer noch...und ich habe gelesen dass cannabiskonsum sich auf den wachstum negativ bezieht...
also bei mir trifft diese studie nicht zu
naja..mehr kann ich dazu nicht sagen..aber gesund wird es sicher nicht sein zu kiffen....space cookies sind da bestimmt gesünder ( oder irre ich mich da?? ) na dann peace und schönen abend ![]() |
darki |
wieso sollen kekse da gesünder sein?
ok du nimmst kein nikotin zu dir was ja auch schädlich auf die entwicklung ist zu dir aber trtzdem THC...und das ist die psychoaktive substanz die in der entwicklung(pupertät) sicherlich nicht förderlich ist... na aber mal im ernst.....welchen "jungen" menschen kannst du erzählen das er noch keinen gefestigten charkter hat und es mit der kifferei lieber abwarten soll....mindestens 29 von 30 halten einen für total bescheuert.... währ mir also ich 14 / 14 war genauso gegangen....wenn da einer gekommen währe hätt ich dem auch nen vogel gezeigt im bezug auf keinen gefestigten charakter mit kiffen hab ich trozdem erst mit 19 angefangen *grins |
Pazifist ist Fowler |
ist doch total normal, dass man irgendwann mal n wachstumsschub bekommt, das hat mit kiffen nix zu tun, ausser, dass du ohne kiffen vielleicht größer wärst. kenn auch jemand, der von sich sagt, dass er durchs kiffen zu sich selbst gefunden hat, aber ich denke, wenn er einfach mal so über die sachen nachgedacht hätte, die er gemacht hat, wär er auch aus diesen schlimmen kreisen rausgekommen. |
[user:147] |
[user:4149] |
yamcanadian |
Inwiefern THC Auswirkungen auf geistiges/koerperliches Wachstum hat koennen wohl nur Mediziner beantworten, und wenn ich mir diverse voellig ambivalente wissenschaftliche Artikel zum Thema Cannabis anschaue halte ich das fuer eine eher nicht so gute Idee. Fest steht dass man solange man nicht pur raucht Nikotin zu sich nimmt, und dass das fuer den Koerper schaedlich ist sollte Gemeinplatz sein - wie ist das eigentlich, ist es im Wachstum noch schaedlicher als im ausgewachsenen Zustand?
Definitiv veraendert Kiffen nicht nur Gewohnheiten sondern auch Denkweisen, Kategorien, Werte/Normen, all diese Dinge halt - bloss da ist es nicht allein, gibt es doch zig andere Phaenomene (Wie waer's mit der Auswirkung von Geschlechtsreife auf das Sozialisierungsverhalten) die uns genauso veraendern - ob positiv oder negativ wage ich nicht pauschal zu beurteilen, gibt sicher Menschen die fuer Psychosen/Neurosen anfaelliger sind als andere, auf jeden Fall wuerde ich es nicht wagen eine pauschale Gefaehrdung fuer heranwachsende zu unterstellen, wenn ich mir da den exzessiven Alkoholkonsum in der deutschen Jugend begutachte ist das schon von einer deutlich hoeheren Tragweite. Gruss |
Schakal |
Kiffen in der Pubertät hat meiner Meinung nach sehr viele Folgen. Zunächst wirkt sich das THC ja auch auf die mentalen funktionen des gehirns die in der Pubertät noch nicht völlig ausgereift sind aus. Heisst diese funktionen werden nich zuendeentwickelt und man verblödet schlicht weg. Rede hier von chronischen THC Konsumenten. Das Gehirn entwickelt sich unter Einfluss von THC weiter und es kann sich nicht mehr wie bei einem erwachsenem Menschen nach beendigung des Kifferlebens vollständig rehabilitieren. Man bleibt also in seinem weiteren leben unter den normal zu erreichenden Leistungsgrenze welche man bei richtiger förderung erreichen hätte können. Man kann auch nicht sagen das kiffen ab 21 völlig ungefährlich ist da die entwicklungsphase nicht bei jedem menschen mit 21 abgeschlossen ist. Ein Merkmal könnte z.b. sein wenn einem dinge die einem normalerweise als völlig logisch erschienen sind plötzlich nur noch betrachtet werden auf eine art und weise. Die fähigkeit logisch denken zu können kann schlichtweg reduziert oder gar fast ganz zerstört werden und genau diese fähigkeit macht ja beim menschen zu einem relativ grossen teil die Intelligenz aus. mfg |
DerKleineGenießer |
Naja, also das hat auch viel mit dem Selbstbewusstsein und dem Charackter zu tun. Es ist sicher nicht bei jedem Fatal und endet gleich im Dillemma, wenn man in der Pubertät kifft. Nur mal so nebenbei, die Pubertät geht bei den meisten Menschen bis zum 21. Lebensjahr und darüber hinaus. In den Anfängen der Pupertät (12-13) ist das Risiko, dass es sich schlecht auswirkt natürlich höher, als danach. Wenn man ehh bedenken hat und sich nicht sicher ist, sollte man die Finger davon lassen. Ich empfehle auch keinem, vor dem 18. Geburtstag zu kiffen. Ehrlich gesagt ist es auch nicht notwendig. Ich bin mit 16 auch gut mit ein paar Bier am Wochenende klargekommen. Es sollte ein Genuss bleiben und vorallem in der Pubertät und vor dem 16. Lebensjahr nicht übertrieben werden, oder besser gesagt niemals übertrieben werden. Aber sowas ist immer Personenabhängig und kann, meiner Meinung nach, in keinster Weise pauschalisiert werden.... |
1fach Shroomie |
mal so
mal so einmal gut einmal schlecht ... denn ein Mensch bleibt nunmal ein Mensch auch wenn sie gerne mal was anderes behaupten.... |
MRhemp |
hab meinen post grad nochmal durchgelesen, muss selber sagen der is scheisse.... natürlich wächst man von kiffen nicht mehr. Das mit den keksen war auf die Lunge bezogen.... Ich würd glaub ich auch net nochmal so früh anfangen..Ist irgendwie erschreckend, wenn man in Sommer durch die Badi geht, und dort steht ein 10 Jähriger mit der Tüte und fragt dich um Feuer..da kann man sich dann wirklich nur erschrecken und weitergehen (natürlich ohne feuer zu geben..) ich komm vom Thema weg also lass ichs mal lieber... SRY für den dummen Post! |
Mosdon |
ich denk mal in paar jahrzehnten werden wir sehn ob sich kiffen in der pubertät die Entwicklung schädigt...in den 70 ern und 80 ern war gras noch nicht so krass wie heute...
vieleicht anstatt uns weiter zu entwickeln (wir menschen)entwickeln wir uns wieder zurück zu affen ;) |
Karma Police |
Wie Schakal schon erwähnte wirkt sich THC so lange das Gehirn noch nicht völlig entwickelt ist (was wie er auch erwähnte so im durchschnitt mit 21 sein soll) Schädlich aufs Gehirn aus, da das Gehirn in diesem Zeitraum noch nicht richtig mit dem Stoff umgehen kann, was dazu führt das Erinnerungsvermögen (hauptsächlich Kurzzeitgedächnis), das Suchtpotenzial ist höher (kommt aber auch eher auf den Konsumenten an). ich wusste eigentlich noch dutzende weitere Dinge, aber ich erinnere da nochmal an die Geschichte mit dem Gedächnis
Natürlich kommt es dabei auch darauf an in welchen Maßen man Konsumiert, aber wenn man ehrlich ist Konsumiert man in diesem Zeitraum doch besonders gern. ^^ ich bin heut auch der Meinung das ich nicht so früh hätte anfangen sollen (na ja, ist ja eigentlich klar, oder?) Ich kann leider auch nur bestätigen das die Konsumenten immer älter werden und ich find das auch echt traurig. Bei mir wars auch nur zum Genuss, aber bei vielen ist es nur noch um "cool" zu sein, was absoluter schwachsinn ist. Genau so wie die Kiddies die Rauchen nur um irgendwie Erwachsen zu wirken. Allerdings sollte man mal überlegen woher das kommt, dass die Jugend immer früher zu konsumieren beginnt. Meiner Meinung nach liegt das an Gesellschaftlichen Problemen (Na ja, ist ja eigentlich auch klar...). Aber na ja, ich hab ja ein sehr extremes Konsumverhalten, wie meine Kollegen, aber naja.... wenn die jungen Leute einen kennen, wissen wie extrem man Konsumiert und auch wissen das man sich damit auskennt, nehmen die auch Warnungen von einem ernster. Wir haben so schon mehrere dazu bringen können ihren Konsum zumindest drastisch zu senken, wenigstens etwas.... edit: "Ich kann leider auch nur bestätigen das die Konsumenten immer älter werden" ich meinte natürlich das sie immer jünger werden ^^" |
stifler |
Und in wie fern ist das jetzt schädlich vor der Pubertät also wenn man noch nichtmal im stimmenbruch ist... |
redRum^ |
Das mit dem erinnerungsvermögen stimmt schon. aber das ist (jedenfalls bei mir) nach maximal einem tag ohne thc wieder okay. Zu dem Suchtpotenzial muss ich sagen, dass imho leute die ihre probleme mit thc verdrängen schneller psychisch abhängig werden als leute, die aus genuss und freude am effekt rauchen. |
[user:14681] |
PAIN |
Ja, wer sich den Kick nur noch aus der Droge, und nicht mehr aus dem Tag selber holt, hat ein echtes Problem. |
TryMe |
Also ich hab schon das Gefühl das THC Konsum die Entwicklung verlangsamt.
Die Leute, in meinem Umfeld, die unter dem Konsum der Drogen gelitten haben sind alles Personen die schon mit 14/15 mit dem Dauerkonsum begonnen haben. Das trifft natürlich nicht auf jeden zu, aber bei den älteren Personen hat keiner irgendwelche geistigen Defizite. |
Execration Text |
Ich bewundere wirklich, wie sich die 14 Jährigen in unserer Siedlung über Cannabis auskennen
´n paar von ihnen growen sogar...indoor...NDL...usw ^^ (aber die Eltern rauchen natürlich das auch... lol^^ ) Echt krank.. |
| CruSheR | 11:59 Frage bezüglich Penicillin in Verbindung mit Cannabiskonsum (29|4857) |
| <----ALX----> | 23:17 19.06.08 Herzrasen und Panik (35|2442) |
| Dipdido | 15:47 03.03.08 Blei-Gras - was sind die ersten Symptome? (2|369) |
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