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PsyontheSky
Manchmal will dier jemand den grössten Mist unterjubeln

Wie kontrolliert man am besten die Qualität des Dopes

Ich habe schon eine Methode.
Sie ist einfach nicht ganz ausgereift

1. Geruchsprobe: Das einzige was dabei sicher zu sagen ist, ist ob es Inoor oder Outdoor ist. Man kann ein bisschen was über die Potenz vermuten

2. Harzprobe: Schaun ob es harzig ist. Das muss nichts über die Quali sagen. Kann aber sein das es je harziger es ist auch gut ist. Kann aber auch nicht sein

3. Geschmacksprobe: Etwas davon in den Mund nehmen und es zerkauen. Das zeigt ob es übergedüngt ist. Ob es gestreckt ist und auch ein wenig Vermutungen über die Quali

4: Feuertest: Ist die sicherste Variante. Allerdings kann man im ersten Moment nicht sehr viel sagen.
Es gibt hammer Gras das erst nach 10 min einfahrt. Gras das sofort einfahrt. Ob es gut schmeckt. Hat aber schon Zeug das nur ne Stunde flash hatte
Ist auch sehr Sortenspezifisch. Also auch nicht ganz sicher



Man merkt erst richtig das es gut ist, wenn man sich einige Stunden damit befasst.
Naja wenn meine Quelle wieder mal nix hat und ich zu nem anderen gehe ist die Qualität immer öfter nicht gut bis miserabel



Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Chemiker. Meine Frage war wie man THC werte testen kann.
Er hat mir kalrgemacht das es ohne ein Gerät das so um die 200 000 Sfr. ist unmöglich ist.
Man kann THC sehr schlecht extrahieren, weil es eine Säure unter Säuren ist

Kann mir jemand weiterhelfen. In Moment trete ich einfach zu oft in den Fettnapf.

ThuGinPeacE
Ich kenn noch das,wenn man das Gras in den Mund nimmt,und es knirscht merkt man,ob Voglesand oder ähnliches drauf ist!

pApA noAh
Tjaa eins der vielen Probleme mit denen ein Kiffer in Deutschland leben muss.

Strich
Eine nicht ganz sicher ist auch noch, dass man Gras nimmt, und es auf nem Blatt Papier streift, falls graue/schwarze Streifen entstehen, ist es der Bleinachweis. Achtung ist nicht sicher, also nciht darauf verlassen, aber ist halt das einzge was Ottonormalkiffer machen kann.

Herbarius
Es sollte mehr Apotheken geben, in denen man sein Gras testen lassen kann, am besten sollte es Pflicht sein für Apotheken oder zumindest eine pro soundsoviel Einwohner oder was weiß ich...

Strich
einfach jede, die sollten es dann eifnach an die Labore weiterschicken, jedoch sollte das auch anonym geschehen dürfen, sprich mit Nummer oder so.

THChefkoch
Das wird aber n teurer Spass wenn du jedes neue Gras was dir nich ganz geheuer is testen lassen willst...!

weisserwitwer (BeißerdesGr..
deswegen macht es auch die Regierung nicht, ist ja billiger Kiffer zu jagen als THC zu testen...

THChefkoch
Das würde doch die Regierung nichts kosten, dass muss man natürlich alles aus eigener Tasche bezahlen, solche Tests kann man ja schon machen lassen.
Ihr glaubt ja wohl nich ernsthaft das man da einfach ma sein Gras abgeben kann um dann 2 wochen später völlig kostenlos ein umfangreiches Ergebnis zu erhalten.
Selbst wenn diese Tests jetzt eingeführt würden, denke ich würden die wenigsten Kiffer diesen Service nutzen, die meisten werden lieber die 3-4 gramm mit leicht schlechtem Gewissen wegrauchen, als 20-30 oder was weis ich wie viel das kostet zu bezahlen um dann noch 2-3 Wochen zu warten um dann ihr Weed unbesorgt rauchen zu können, oder eben auch nicht...

myracle
So weit ich weiß, besteht die Möglichkeit anonym Proben einzureichen:

Die Apotheke der Rheinischen Kliniken Viersen bietet seit Kurzem Bleitests an, die 20 EUR kosten. Wenn eine Probe in Aluminiumfolie verpackt – inklusive beigelegtem Bargeld mit dem Vermerk "unbekannte Probe, bitte auf Bleigehalt testen" – an folgende Adresse eingesendet wird: Apotheke der > Rheinischen Kliniken Viersen, Johannisstraße 70, 41749 Viersen, erfahren die AbsenderInnen das Ergebnis nach einer Woche (je nach Vereinbarung schriftlich, telefonisch oder per Fax). Der/die AbsenderIn setzt sich hiermit dem BtMG nach prinzipiell der Strafverfolgung aus, wenn der Inhalt der Postsendung im > BtMG aufgeführt ist. Nach Angaben der Mitarbeiterin Frau Schaaf liegt (nach Rücksprache mit dem BKA) aber keine Strafbarkeit vor, wenn die Substanz als "unbekannte Probe" deklariert ist, da sie diesem Fall nicht auf THC-Gehalt geprüft wird.

Personen, denen diese Vorgehensweise dennoch zu riskant ist, lassen ihr Pflanzenmaterial durch Dritte einsenden, bei denen sie es anonym (als unbekannte Pflanze) abgegeben haben. Dritte können zum Beispiel beliebige Apotheken sein, deren MitarbeiterInnen der Schweigepflicht unterliegen und welche sich durch die Versendung nicht strafbar machen. Das Testergebnis kann nach ein bis zwei Wochen bei Vorlage eines Abholzettels erfragt werden. Hierzu muss kein Ausweisdokument vorgelegt werden.

Quelle: suchtzentrum.de


Ebenso erhältlich ist unter besagtem Link ein Formular als *.pdf, welches die Abwicklung beschleunigen dürfte.

Wohlgemerkt allerdings, dient dieser Test nur zum Bleinachweis, auf andere Stoffe wird nicht getestet. Zudem ist dank der repressiven Drogenpolitik hierzulande ein gewisses ungutes Gefühl gegeben, wenn man Proben einreicht.

Weiters mag ich einem jeden Raucher nur nahelegen, viele Sorten kennenzulernen, ihre Beschaffenheiten und Besonderheiten zu studieren; vor allem euch selbst beim Kiffen zu studieren, um ein Gefühl für die Qualität eurer Ware zu gewinnen. Dann fällt einem mit der Zeit vielleicht auf, wer einen bereits alles abgezogen hat, aber das sollte nicht das dramatischste sein, denn dergleichen ist wohl so manchem hier bereits passiert, zumindest in der Anfangszeit. Viel wichtiger ist, dass ihr die gewonnene Erfahrung auch in der Zukunft einsetzt: soll heissen, selbst wenn ihr ne Mordsschmacht habt, aber euch das angebotene Zeug nicht ganz koscher vorkommt - lieber im Zweifelsfall einmal zu häufig nein sagen, als irgendeinen Mist riskieren.
Wenn ihr Mistware bereits gekauft habt, lasst eure Stammverkäufer darüber Bescheid wissen, dass ihr damit nicht zufrieden wart. Denn erst wenn er dann aus einigen Quellen gehört hat, dass es nicht taugt, mag er in der Lage sein, bei seinem Händler gescheitere Ware anzufordern. Nun trifft das freilich nicht auf jeden Ticker zu; manch einer ist zwar nicht abhängig von der verkauften Ware, wohl aber vom daraus geschlagenen Gewinn. Trotzdem sollte es ein ernsthaftes Ziel sein, nicht nur die Kunden, sondern vor allem die Zwischenhändler auf problematische Ware hinzuweisen - eine andere Möglichkeit den Erzeugern oder Hauptlieferanten ein "Feedback" über ihr Angebot zukommen zu lassen, gibt es leider nicht wirklich. Vor allem sollte aber klar sein, daß, wenn sich die Qualität auch nach einiger Zeit nicht zum besseren wendet, man vielleicht besser damit beraten ist, seinen Stammhändler zu wechseln oder auf Eigenanbau umzusteigen. Ebenso sollte klar sein, dass man den Pfuscher keineswegs weiterempfehlen sollte - ein Boykott von schlechter Ware ist die deutlichste Form von Kundenmeinung, die geäußert werden kann. Und solang manche weiterhin meinen, man könne ja das gestreckte oder optisch aufbereitete Zeug ja ruhig rauchen, so arg wirke sich das schon nicht aus, so lang werden die Händler und Zwischenhändler auch Ware fragwürdigen Wertes los. Denkt ein wenig dran, wenn ihr das nächste Mal schmachtet: lieber gesund geiern, als krank kiffen.

Leichter gesagt als getan, aber oft genug durchgeführt, wird der Gedanke zum Motto. Auch ich bin durchaus kein besonders gesundheitsbewußter Raucher, aber manche Ware vermag auch ich einfach nicht als akzeptabel anzusehen. Und spätestens, wo es nicht mehr nur um optische oder gewichtsmäßige Schummeleien (die natürlich auch gesundheitsschädlich sind), sondern um richtige Drecksscheisse wie Blei geht, sollte ein gewisses Gefahrenbewußtsein nicht fehl am Platz sein. Und mag das Zeug noch so gut aussehn, und all eure Erfahrung euch sagen "das sieht ja gut aus" - wenn das Gefühl nein sagt, lieber mal das Portemonnaie geschlossen lassen.

Damit komm ich auch in einem darauf zu sprechen was PsyontheSky bereits erwähnte: eine wirklich ausgereifte Methode, euch der Qualität eurer Ware bewußt und sicher zu sein, gibt es nicht; jedenfalls nicht in der Form, dass sie zuverlässig bei einem schnell gemachten Deal funktionieren würde. Entweder müsstet ihr für eine Menge Geld das nötige an Prüfgerätschaften erwerben, oder aber - die günstigere Methode - selbst anbauen, und sicher sein, dass was ihr da raucht, ganz gewiss keiner Panscherei etc. unterworfen ist.
Zum ersten sind zwar die weiter oben erwähnten Probemethoden durchaus in der Lage, einem erfahrenen Raucher etwas über die Ware zu sagen, aber als Anfänger steht man doch recht ratlos da. An dieser Stelle sei von daher auch jedem nahegelegt, der die Möglichkeit hat, mal selbst eine Pflanze zu züchten, und sei's nur dämlicher Vogelhanf: hier kommt es nicht darauf an, das Zeug zu rauchen, sondern ein Gespür dafür zu entwickeln, was das ist, was ihr da raucht. Betrachtet die Pflanze beim Wachsen, schaut euch an wie die Buds in der Blütephase entstehen. Nehmt ein paar der Buds, trocknet sie verschieden lange, und merkt euch die Texturierung und das Gefühl der Blüten; betrachtet die Blüten eingehend in gesamter und in kleingemachter Form. Allerdings muss man für letztere Möglichkeiten nicht einmal unbedingt eine Pflanze aufzüchten, gewöhnt euch eine solcherlei genaue Inspektion einfach mit jeder neuen Sorte und jedem neuen Ticker an.
Den Feuertest als sicherste Variante mag ich so nicht unterschreiben: er sagt euch zwar "Wow, das ballert." Aber darüber, was ausser den ballernden Substanzen dazwischen ist, sagt es für gewöhnlich nichts aus. Einzige Ausnahme, die mir nun einfiele, wäre ein absolut ungewohnter und unpassender Geschmack. Und auch das kann einem Unerfahrenen den Rauchgenuß verderben, wer noch nie eine Purple-Sorte hat rauchen können, wird überrascht sein, wie anders der Geschmack im Vergleich zu "gewöhnlichen" Indica-Sorten ist. Mit Weedsorten ist es wie mit Weinsorten, ein gigantisches Sortiment verschiedener Geschmäcker und Wirkungen wartet auf Erkundung.

Das mitunter mieseste Problem liegt darin, daß für die meisten schnell durchführbaren Tests bereits mit den Pflanzenteilen hantiert wird, in Zeiten von Bleivergiftungen im Gras sollte das durchaus zu denken geben. Aber auch ohne Panikmache in Bezug auf dieses (zum Glück recht lokal begrenzte) Phänomen sollte man die Prüfung seiner Ware so vornehmen, dass man so unriskant wie möglich zu einer Einschätzung gelangt.

Der Geruchstest ist hier gut an erster Stelle aufgehoben, es reicht aus, den Zipbag zu öffnen und ein paar tiefe Züge durch die Nase einzuatmen. Frisches, sehr gutes Gras bedarf eigentlich nicht einmal der Öffnung des Beutels, das riecht man meist schon am ungeöffneten Bag. Wie der Mensch die Gerüche verschiedener Dinge wahrnimmt, ist natürlich bei jedem anders, doch kann man einige Fixpunkte abstecken: aromatische und süßliche Note, bei Purple und einigen Sorten, welche sich mit dem Namen von Früchten schmücken, ist auch ein fruchtiger Geruch eben nicht undenkbar. Scharf, beißend oder einfach nur unangenehm riechendes Gras sollte kritisch weiter untersucht werden. Wenn euch der Geruch in extremer Intensivität durchschüttelt und frösteln lässt, muss das allerdings nichts heißen, wirklich guter und intensiver Grasgeruch löst bei mir gern diesen Schauer aus.

An zweiter Stelle sollte nun die Betrachtung des Weeds folgen, hier ist eine Lupe eventuell nicht fehl am Platz; dazu möglichst ohne direkte Berührung das Gras auf eine möglichst helle oder dunkle Unterlage zwecks des Kontrasts kippen; ein oder zwei kleine Buds dürften reichen. Zuerst möge man die Blüte von außen beaugapfeln: das herausstechendste Merkmal wird wohl das Harz sein, auf das nahezu jeder erstmal schaut. Hier ist es nicht verkehrt, wenn ihr bereits selbst angebaut habt, und wisst wie sich die Harzdrüsen gegen Ende der Blütephase verfärben, und wie sie auch unter der Lupe aussehen. Es sind kleine, längliche Schläuche mit einem pilzförmigen Kopf, die sogenannten Trichome. Bei reiner optischer Betrachtung werdet ihr diese nicht unbedingt ausmachen können, mit einer Lupe ist aber bereits geholfen, ein Mikroskop wäre besser, aber wir sind hier ja nicht im Biologielehrsaal, und wer schleppt schon ein Mikroskop mit zum Ticker?
Nun sollten diese Harzdrüsen für gewöhnlich leicht milchig-durchsichtig wirken, und eine hellrötliche bis bräunliche Färbung besitzen. Daraus kann man bereits folgern: das Harz ist zwar durchaus ein wenig reflektierend und lichtbrechend, aber wenn das Gras aussieht wie ne Discokugel in den 80ern, stimmt irgendwas nicht. Abgesehen davon, ist die Frage bei manchen Sorten wie Sneuwittje oder White Widow, die ja eben das "weiße" und blendende im Namen tragen, ob hier nicht nur häufig mit der Erwartungshaltung des Kunden gespielt wird - wenn die Harzdrüsen da noch vollkommen durchsichtig und klar dran hängen, wurde vielleicht zu früh geerntet. Das was auf die Harzdrüsen zutrifft, ist bei den Häärchen, welche aus den Buds herausragen, ebenso zutreffend; kurz vor dem besten Erntezeitpunkt verfärben sich jene von einem hellen Farbton hin zu einem dunklen, bräunlichen. Bei manchen Sorten, namentlich hier auffallend, Red Hair und Orange Bud (und Abkömmlinge), bleiben sie auch eher nur hell-rötlich oder orange.
Als nächstes mag man gut beraten sein, einen der aus dem Zipbag geschüttelten Buds vorsichtig aufzubrechen - wenn ihr euch nicht sicher seid, ob euer Gras eventuell aus der Nähe Leipzigs stammt, oder ob es auf anderem Wege mit extrem schädlichen Substanzen versetzt ist, dann fasst es nicht direkt mit den Fingern an.
Wenn der Bud in etwa zwei große Teile zerteilt vor euch liegt, führt die Untersuchung ins innere der Knolle hinein fort: sieht das Harz hier wesentlich anders aus als von aussen, ist der Verdacht auf eine äußerliche Behandlung mit verschiedenen Mitteln gegeben. Perfiderweise werden häufig aber die gesamten Blüten in Substanzen wie Brix getaucht, wodurch die Buds eben völlig durchtränkt sind. Wenn die Blüten von aussen glitzern wie erwähnte Discokugel, im inneren aber eher dunkel sind, kann man eventuell aufgesprühten Glasstaub vermuten.
Sowohl praktische Beobachtung wachsender Pflanzen als auch ein wenig logisches Nachdenken führen zum nächsten Punkt: ist da überhaupt ein Ästchen in der Mitte des Buds? Die Probe mag banal sein, aber wo man bereits Dinge hört wie "Budreste mit Haarspray zusammen kleben" (zu faul Fred zu suchen, Pardon), ist sie nicht unangebracht.
Offensichtliche Fehler, wie schimmelige oder faule Stellen sollten nicht weiters beachtet werden, außer dass man die Ware schnellstens entsorgt und keineswegs raucht.
Im Zusammenhang mit Blei wurde hier bereits einiges erwähnt, hier und jetzt ist die oben erwähnte Bleistiftprobe ganz praktikabel, und die zum Kontrast genutzte Papierunterlage erfüllt ihren Zweck dabei auch gut. Den bereits geöffneten Bud möge man nun vom Ästchen befreien, und unter einer Kreditkarte oder ähnlichem ersteinmal zerdrücken: wenn es hier knirscht oder sich absolut nicht nach Gras anhört, kann man auf die oben erwähnten Glasstaub/Glasperlen oder auf Vogelsand und ähnliches tippen.
Ist das Zeug nun unter der Karte möglichst klein gebröselt, ziehe man die Karte an einer Seite mit ordentlich Druck auf dem Papier einmal quer über das Blatt. Seht ihr bleistiftähnliche Spuren, schmeißt das Zeug ohne längere Betrachtung und Beratschlagung weg; aber wie von Strich bereits erwähnt ist die Unzuverlässigkeit dieses Tests zu beachten.

Seid ihr von bislang vermuteten Verunreinigungen nicht eindeutig überzeugt, aber in der Lage, grob gesundheitsschädliche Beimengungen halbwegs auszuschließen, sind die taktilen Tests jetzt anzuwenden. Den zweiten, noch heilen Bud berühre man nun ohne Handschuhe oder ähnliches, und vergleich auf Erfahrung, ob sich das ganze "richtig" anfühlt. Drückt den Bud leicht zwischen den Fingern. Hier lässt sich wenig betreffs Verunreinigungen sagen, mehr aber über das Alter der Ware. Auch beim vorhergehenden Test des Zerdrückens und Zerreibens unter der Kreditkarte ließ sich bereits eventuell etwas darüber sagen, aber besser ist, das nun genauer zwischen den Fingerspitzen zu fühlen. Ist der Bud elastisch und zerfällt nicht in ungefähr 420 Bröselstückchen, ist er entweder nicht richtig getrocknet, oder aber korrekt getrocknet und noch frisch. Zerfällt das ganze unter wenig Einwirkung bereits zu mischefähigem Material, ist es entweder zu lange der Fermentation ausgesetzt gewesen, oder schlichtweg alt. Als nächstes, so die Blüte diesen Test heil überstanden hat, lecke man mit der Zunge vorsichtig über den Bud - süßer und zuckeriger Geschmack lässt auf den Einsatz von Zuckerwasser schließen, andere und ungewohnte Geschmacksrichtungen können einerseits auf die obig erwähnten Unterschiede der einzelnen Sorten zurückzuführen sein, oder aber einen deutlichen Indikator für Verunreinigungen bieten; wenn sich bis hierhin bereits andere Wahrscheinlichkeiten für die Streckung der Ware ergeben haben, sollte man in Erwägung ziehen, die Probe bereits als abgeschlossen zu betrachten. Denn: jeder weitere Kontakt mit dem Zeug mag, je nach verwendeten Mitteln, bereits in geringsten Mengen äusserst schädlich wirken.
Der Bißtest kann das Ergebnis des vorhergehenden Drucktests unterstützen: zum einen über die Frische der Ware, zum anderen über Glas, Vogelsand, oder ähnliche, verglichen mit dem pflanzlichen Material, harte Substanzen. Knirscht es bereits bei leichtem Druck zwischen den Backenzähnen, ausspucken und weg damit. Knirscht es bei weiterem Druck, kann das auch einfach daran liegen, dass man gerad ein Ästchen zerbissen hat, im Falle der Unsicherheit, sollte man lieber mit einem weiteren Stückchen testen.
Auch während der Beißprobe den Bud ausgiebig auf Geschmack prüfen, hier kommt man schließlich auch an Geschmacksrezeptoren heran, die vielleicht beim Lecktest keinen Kontakt mit der Blüte hatten und daher auch keine Aussage über den Geschmack haben liefern können. Kritisch ist hier auch, wie zuvor bei den meisten dieser Versuche, die Möglichkeit einer Unterschätzung oder auch Überschätzung der Gefährdung. Ein metallischer Geschmack kann auf beigefügte Stoffe hinweisen, oder lediglich eine Äußerung von überdüngtem Pflanzenmaterial sein.

Bleibt der Rauchtest. Hier solltet ihr nur angelangen, wenn die vorigen Ergebnisse keine Gefahr erkennen lassen. Wenn ihr euch bei einem Versuch unsicher wart, führt den betreffenden Test lieber ein zweites oder drittes Mal aus. Auch hier gilt: erst die Erfahrung mit der Droge führt zu genauerer und zuverlässigerer Erkenntnis, doch gleichzeitig kann auch den erfahrensten Kiffer eine neue oder noch nicht bekannte Streck-/Verunreinigungsmethode überraschen.
So eine Sache für sich ist das Trennen der Strecksubstanzen von den Buds. Die meisten Verfahren dazu sind aufwendig und nicht unbedingt von hundertprozentigem Erfolg gekrönt, inwieweit man sich also auf dergleichen einläßt, das muss ein jeder für sich selbst wissen, zumal nie auszuschließen ist, dass nur eine einzelne und einzige Form von Verunreinigung vorliegt - für gewöhnlich geht die Ware über eine Menge Zwischenhändler, bis sie beim Endkunden ankommt, was an jeder dieser Stationen eine potentielle Streckung bedeutet. Abgesehen davon ist auch hier die Gefahr gegeben, seine Buds vermeintlich mit irgendeiner guten Methode gereinigt zu haben. Fakt aber ist, dass auch dabei wieder eine Behandlung der Ware auftritt, die an der Natürlichkeit des originalen Erzeugnisses rüttelt.

Der Rauchtest bietet natürlich keine Sicherheit im Hinblick auf präventive Maßnahmen. Wenn ihr nun Mist verkostet habt, ist er schon in euch drin. Solltet ihr das aber recht eindeutig feststellen, wenn Geschmack, Flash und Wirkung nicht mit euren Erfahrungswerten vereinbar sind, sofort aufhören zu rauchen. Beobachtet mindestens 24 Stunden lang euren Körper auf eventuell auftretende Vergiftungserscheinungen, sowie allgemeine unerklärliche Zustände. Im Zweifelsfall, einen Arzt hinzuziehen, er obliegt der Schweigepflicht. Für den Fall, dass ihr diesen Weg einschlagen müsst, ist es ratsam, zumindest einen Rest der gerauchten Ware mitzunehmen, der Arzt kann die Probe dann einsenden. Wollt ihr jedoch den Arztbesuch vermeiden, ist die eingangs erwähnte Methode durchaus ratsam.
Ratsam ist auch, im Falle dessen, dass euer Weed einwandfrei zu sein scheint, beim Rauchen und nachherigen Genuß der Wirkung aufs genauste zu studieren, was da nun gerad passiert, welche Nuancen verschiedene Sorten auslösen; vor allem der Unterschied von Sativa- und Indicasorten sollte einem ein Begriff sein. Nicht zuletzt ist auch zu beachten, dass Cannabis wie wohl jede andere Droge auch, von Mensch zu Mensch verschiedene Wirkungsspektren entfaltet. Hier ist es eben wichtig die Droge und auch euch selbst zu kennen.

Als Fazit mag man ziehen, dass es keine hundertprozentig verlässliche Methode gibt, seine Ware zu prüfen. Die sicherste Lösung ist fraglos der Eigenanbau. Hier weiß man für gewöhnlich darum, welche Sorte(n) man angebaut, und welches Düngeverhalten man angewandt hat. Leider ist diese Methode nun einmal nicht unbedingt kostengünstig, wenn sie gescheit angefangen werden soll, auch wenn man dafür die Investitionskosten schnell herausgeschlagen hat, und sich dafür einer selbst angebauten und nicht gestreckten Droge versichern kann. Zum anderen aber haben viele Kiffer schlicht und ergreifend nicht die Möglichkeit, einen Grow zu starten, sei es aus Platzmangel oder Erklärungsmangel, sollte sich der Nachbar mal dafür interessieren warum man sein Zimmer dauerhaft abgedunkelt hält. Dass das nun keinen was angeht, ist so ein Thema für sich, aber man merkt wohl worauf es hinausläuft: sicher ist nichts.
Zu beachten ist so freilich, dass die vorangehend erwähnten Tests der Subjektivität des Testers unterliegen, also bemüht euch, das Schmachten während der Qualitätsprobe aus dem Kopf zu verbannen, oder zumindest hintenan zu stellen. Lieber die Schmacht als Vorfreude auf wirklich gutes Weed heranreifen lassen anstatt einfach nur unter dem Gedanken des "endlich-irgendwas-rauchen-wollens" jegliche eventuell auftretenden Indikatoren für wahrscheinliche Streckung etc. zu ignorieren.

Und nun ist aus dem Post, in dem ich eigentlich nur auf die Möglichkeit des Einsendens von Proben hinweisen wollte, ein recht langer und nicht gerad übersichtlicher Schrieb geworden. Man möge mir daher nachsehen, wenn ich gerade nicht unbedingt die größte Lust habe, das ganze nochmals stichwortartig zusammen zu fassen, wenn ich dran denke, werde ich das jedoch noch tun. Trotz allem schätze ich, ist es nicht verkehrt, sich einem solchen Thema als Konsument in ausführlicher Form zu widmen.
Zu guter Letzt möchte ich noch dazu erwähnen, dass ich glücklicherweise nicht weit von Holland entfernt wohne, und deswegen mit schlechter Qualität und verschnittener Ware eher selten zu tun habe. Die hier zusammengefassten Gedanken erheben daher weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Unfehlbarkeit, und jede Ergänzung und Überprüfung der hier vorgeschlagenen Methoden ist natürlich mehr als willkommen.

Auf dass euer Gras immer frisch, grün und frei von jeglichem Mist sein möge,
Grüne Grüße
Myra

weisserwitwer (BeißerdesGr..
was für ein Post myracle *oh* *tripschieb* *zwinker*

-e- geht über ca 8 Bildschirme

ChinChilla
bei mir sinds 6 1/2 xD

weisserwitwer (BeißerdesGr..
Auflösungsposer xD ;)

PsyontheSky
Wow Miracle
Danke für die Erklährung

Wie gedagt da nötige Gerät kostet 200 000 Sfr.
Ein bisschen teuer

myracle
Hier sinds 4. :P
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