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Headshopowner
Hey!
Hab mal ne frage an euch: Zählt Hasch für euch als droge oder nich?

Ich meine Drogen sind was, wovon man stirbt oder die einen total kaputtmachen! Oder?
Dazu zählen für mich Heroin, Kokain und co!
Wenn es danach ginge müssten "normales" Rauchen und Alkohol doch auch ILLEGALE drogen sein, oder?

Bitte um ernstgemeinte Antorten!

mfg B.M.G

stupid_kid
So´n Quatsch, es geht nicht darum, ob irgendwelche Kiffer (überspitzt gesagt) Haschisch für KEINE Droge halten, sondern darum, was die wissenschaftliche Definition sagt.

Man kann es mit der Cannabisverherrlichung auch übertreiben und sollte seiner Glaubwürdigkeit und die der Legalisierungsargumente zuliebe schon noch die Fakten im Auge behalten.

Auch Alkohol und Nikotin sind Drogen. Daran besteht höchstens in den Augen einiger Stammtischhelden ein Zweifel, sonst nicht...

Dr.Pepper
natürlich ist hasch eine droge. genau wie Adrenalin, Alkohol, Nikotin...

Arthur Dent
hanf ist für mich auf jeden fall eine droge, was denn sonst.
genau so wie tabak, alkohol, kaffee, aspirin usw...

droge hat nix mit legal oder illegal zu tun, nicht mal ansatzweise!

Dr.Pepper
3 dumme, ein gedanke... *lol*

 [user:2223]

chepONx
Jop alles was man einnimt was etwas im körper verändert ist für mich eine droge. Zwar zähle ich Canabis nicht unter die Harten drogen, doch da würd ich wiederum den Alkohol einsortieren ... naja. AUf jeden Fall macht kanabis süchtig zwar nicht so extream wie manch anderes aber es macht bzw kann machen und somit ist es in meinen augen eine droge die man mit Respekt behandeln und umgehen sollte !

Arthur Dent
Die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren, gewiss kein Verein von Cannabisverharmlosern, schreibt:

"Nach einer Definition der Weltgesundheitsorganisation gilt jede Substanz als Droge, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser erweiterte Drogenbegriff erfaßt nicht nur Cannabisprodukte, Halluzinogene, Stimulantien, Schnüffelstoffe, Schlaf- und Beruhigungsmittel, Alkohol, Tabakerzeugnisse, Schmerzmittel Opiate und Kokain. Er bezieht sich auch auf Alltagsdrogen wie z.B. Kaffee und Tee und grenzt Drogen einerseits sowie Genuß- und "Lebens"mittel andererseits nicht mehr trennscharf voneinander ab".

(quelle: cannabislegal

wuslon
auf den spruch einer politikerin der da lautete

"ICH FORDERE EINE DROGENFREIE GESELLSCHAFT"

... hab ich mal nen ultralachfilm gekriegt ...

Sven
Drogen sind all jene chemischen Substanzen, die auf das Zentralnervensystem unseres Körpers einwirken und einen Rausch- oder Erregungszustand auslösen. Man spricht im erweiterten Sinne auch von Vergiftung.
Weiterhin unterscheidet man zwischen legalen und illegalen Drogen. Zu den legalen Drogen zählen beispielsweise Alkohol, Nikotin aber auch Koffein und Teein sowie alle verschreibungspflichtigen Medikamente, welche ein gewisses Abhängigskeitspotential aufweisen.
Die illegalen Drogen umfassen ein weites Spektrum an natürlichen, synthetischen und halbsynthetischen Substanzen. Cannabis, Kokain, Opiate, LSD, alle möglichen Designerdrogen und viele andere Stoffe, deren Namen man kaum aussprechen kann.
Per Definition ist Haschisch zweifellos eine Droge, zugegebenermaßen eine weiche. Im Zuge einer Legalisierungsdebatte sollte man, wie stupid_kid das richtig erwähnt hat, den nötigen Realismus aufbringen, und sich von seiner "Liebe zum Cannabis" nicht die rosa Brille aufsetzen lassen. Denn so würden wir niemals ernstgenommen werden.
Haschisch ist eine Droge. Wer das nicht denkt, sollte die Finger davon lassen.

Hille
Hab mal ne frage an euch: Zählt Hasch für euch als droge oder nich?

das ist keine Ansichtssache, das ist eine Tatsache.
man sollte den Begriff Droge nicht verwässern, indem man da irgendwelche eigenen Definitionen erfindet.

RaveN
Wenn du den Respekt vor den Drogen verlierst, bedeutet das deinen Untergang!

 [user:2249]

Hille
Für mich sind
vergl. #11.

Sensemann
alles kann eine droge sein

Jemand
Es gibt viele verschiedene Definitionen für den Begriff Droge.
Aber: dies ist völlig irrelevant, es spielt keine Rolle wie man eine Sache nennt, die Bezeichnung sagt nichts über den Gegenstand als solches aus.
Ob man Cannabis oder Alkohol oder Tee als Droge bezeichnet oder nicht ist egal, es ändert nichts an den reellen Fakten um diese Stoffe.

Droge kommt ursprünglich von trocken oder trocknen und meinte in der alten Apothekersprache getrocknete Pflanzenteile/Pflanzen usw. oder auch getrocknete tierische Mittel. In dieser Art Defintion wird der Begriff in der Apothekersprache auch heute noch verwendet.
Nach dieser Definition sind sowohl die klassischen "Rauschmittel": Opium (getrockneter Mohnsaft), Cannabis, Kokablätter, Kaffee, Tee, Tabak, auch exotisches wie Betel oder Khat Drogen, genauso aber eben auch Lindenblütentee oder getrocknete Ingwerwurzel usw. sind Drogen dieser Definition. (Alkohol wäre dieser Definition nach keine Droge.) Diese Drogen konnte man in der Drogerie kaufen.
In einer Erweiterung der Definition meinte man schließlich auch aus den oben genannten getrockneten Mitteln hergestellte Zubereitungen oder extrahierte Wirkstoffe wie Morphium oder Kokain, es ging ja im wesentlichen um Arzneimittel. Und in einer noch weiteren Definition meinte man schließlich auch halb und vollsynthetische Stoffe bzw. Arzneimittel.

Heutzutage meint man mit Droge meist psychotrope Substanzen,also Substanzen die Verhalten und Erleben wesentlich beeinflußen. Möglicherweise weil diese Stoffe größtenteils Drogen im Sinnen des alten Apothekerbegriff sind. (Andrerseits sind die meisten Drogen dieser Art nicht psychotrop und andere psychotrope Stoffe sind keine Drogen der alten Apothekersprache wie Alkohol).
Und wieder andere meinen mit "Drogen" vor allem die illegalen Drogen. Es ist im Grunde völlig egal ob jemand sagt, Alkohol ist eine Droge oder ob er sagt Alkohol UND Drogen (im Sinn der letzten Defintion).
Denn es zählt was Alkohol ist: eine psychotrope Substanz, aber darüber besteht kein Zweifel.

Und wenn man mit Drogen psychotrope Substanzen meint (die gebräuchliste Definition des Begriff Drogen), dann ist neben Alkohol, Heroin, Kokain, LSD, Psilocybin, Kaffee, Tee auch Cannabis eine Droge. Das kann man klar mit ja beantworten und das ist es doch was hier gemeint ist.

Cannabís würde beim Vergleich der Drogen untereinander viel schlechter abschneiden als es den meisten Kiffern recht ist. Darum wird lieber der Hardcore-Alkoholiker der jeden Tag säuft, mit dem Gelegenheitskiffer verglichen. Außerdem wissen sicherlich die meisten Alkoholiker (und auch die Allgemeinbevölkerung) viel besser Bescheid über die Risiken das Alkohols als Kiffer über die Risiken des Kiffens Bescheid wissen.
Die Verharmlosung des Kiffens, dieser Thread ist wieder ein typisches Beispiel, nimmt bei einigen Kiffern wirklich groteske Züge an.

Hille
Es ist im Grunde völlig egal ob jemand sagt, Alkohol ist eine Droge oder ob er sagt Alkohol UND Drogen (im Sinn der letzten Defintion).
Denn es zählt was Alkohol ist: eine psychotrope Substanz, aber darüber besteht kein Zweifel.
nun ist es aber doch nicht so, dass jene, die von "Alkohol und Drogen" reden oder schreiben, sich auf die Apotheker-Definition beziehen. sie tun dies, um eine Wertung zu vermitteln, die eben jene psychotrope Wirkung des Alkohols verharmlost bzw. verleugnet. die meisten Menschen dürften das so interpretieren und deshalb finde ich das nicht gut, es ist irreführend.

ansonsten wieder mal ein sehr gelungener Beirag, fast schon ein Artikel.
*grins*

Jemand
Schwer zu sagen was diese Leute meinen. Wenn sie sich auf die Apotheker Definition beziehen und Alkohol davon abgrenzen, ist dies aber keine Verharmlosung, denn auch der Pfefferminztee ist eine Droge gleich neben dem Opium in der Apothekerdefintion, eben getrocknete Arzneimittel die man früher in der Drogerie und Apotheke auch so kaufen konnte.
Ich würde eher vermuten, daß dem Begriff "Droge" für viele Leute etwas exotisches anhaftet, vielleicht auch verbotenes, illegales. Wie gesagt: Pfefferminztee ist auch eine Droge der ursprünglichen Defintion, daß ist diesen Leuten sicher nicht bekannt.
Trotzdem denke ich, daß die Gefährlichkeit von Alkohol sehr gut bekannt ist, jeder weiß was ein Alkoholiker ist und nahezu jeder weiß in etwa was eine Leberzirrhose ist und wie man sie bekommen kann. Das ist ja auch in viele Redewendungen und Witze usw. eingebaut. Das hält natürlich viele nicht davon ab, Alkohol zu mißbrauchen und erst Recht nicht einen Alkoholiker. Aber das ist ja eines von mehreren fakultativen Merkmalen der Abhängigkeit: konsumieren trotz Wissen daß es schädlich ist. Dem Raucher geht es ja nicht anders, es gibt Krankenschwestern und Ärzte die jeden Tag mit todkranken Lungenkrebspatienten zu tun haben und trotzdem rauchen.

edit: Moment, ja, ich habe Dein Post falsch verstanden, sie beziehen sich nicht auf die Apothekerdefinition meinst Du. Ja, das glaube ich auch.

Sven
Ist es nicht so, dass der moderne Drogenbegriff vor allem gesellschaftlich geprägt ist? Die wenigsten (und mich inbegriffen) dürften wissen, dass Droge ursprünglich von Trocknen stammt und somit alle (oder ausschließlich) Stoffe unter sich versammelt, die aus getrockneten Pflanzen oder Tierbestandteilen gewonnen wurden. Aber trotzdem würde ja heutzutage niemand auf die Idee kommen, einen Kamillentee als Droge zu bezeichnen.

Dass die Interpretationen des Wortes Droge von Medizinern, Politikern und der Gesellschaft weit auseinanderdriften ist hinlänglich bekannt. Ein Mediziner wird sicherlich wesentlich mehr Substanzen als Droge bezeichnen als ein gewöhnlicher Bürger. Aber warum ist das so? Ist es nur das ungleiche Wissen zwischen diesen Gruppen, die eine Missinterpretation entstehen lassen? Ich glaube die Gründe liegen viel tiefer. Ob eine Substanz von der Gesellschaft als Droge bezeichnet wird, hängt maßgeblich von ihrer Gesellschaftsfähigkeit ab. Wenn wir Kaffee trinken, ein Bier am Abend genießen und dazu eine Zigarette rauchen, denkt man nicht wirklich daran, dass man jetzt Drogen konsumiert. Obwohl es per Definition natürlich so ist. Sehen die Menschen aber das Bild eines Junkies im Fernsehen, der sich gerade einen Schuss setzt, so denken die meisten von ihnen: immer diese Drogensüchtigen.

Der Begriff Droge ist von Falschinformation und Doppelmoral gebeutelt. Jeder weiß, dass Rauchen Krebs verursacht, Alkohol schlecht für Leber und Gehirn ist und Kaffee schlecht für den Blutdruck ist. Aber es tut trotzdem jeder. Warum? Weil es alle tun. Man kann also sagen, dass diese Drogen weitestgehend von der Gesellschaft akzeptiert sind, womit das Bewusstsein für ihre Gefährlichkeit abnimmt. Unter Kiffern kann man ähnliches beobachten im Bezug auf Cannabisprodukte.
Letztendlich ist es reine Haarspalterei, ob man etwas nun eine Droge nennt, oder nicht. Wichtig ist, dass man sich darüber im Klaren ist, welche Substanzen man seinem Organismus zumutet und was diese anrichten können. Wer sich nur darauf beruft, was andere davon halten, hat auch später kein Recht sich darüber aufzuregen, wenn sein Körper ernsten Schaden genommen hat. Aufklärung ist wie immer alles.

Jemand
Natürlich gibt es viele Gründe, gesellschaftliche und andere, für den Wandel der Definition. Bestimmt haben die wenigsten die alte Definition damit im Sinn.
Aber wie gesagt, dies ist im Grunde irrelevant, denn das Wesen der Sache zählt.

Sicher, wenn die Leute einen "Junkie" sehen denken sie "immer diese Drogensüchtigen". Aber was denken sie über einen Alkoholiker der mit seinen Kumpels vor einem Supermarkt steht? Ob sie Alkohol nun als "Droge" sehen oder nicht, der Alkoholiker hat vielleicht noch ein geringeres Ansehen als der "Drogenabhängige" der ja irgendwo einem "ganz schlimmen Zeug" verfallen ist und damit krank, während der Alkoholiker einfach nur ein "altes Saufschwein" ist. Kaum jemdand sieht in einem Alkoholiker einen Kranken und das obwohl Alkohol kulturell und andersweitig bedingt allgegenwärtig ist hierzulande. (Das ist aber kein Grund für eine Prohibition!).
Man muß also sehr differenzieren zwischen Droge, Drogenkonsum und seinen Folgen und Drogenabhängigkeit und den Folgen. Und auch natürlich wieviele der Konsumenten werden abhängig.

Sicher der Junkie, der Kaffeetrinker und der Herr Meier der abends "ein Bier genießt", sie alle konsumieren eine Droge im Sinne der meist gebräuchlichen Definition: Droge=psychotrope Substanz.
Aber: der Heroinabhängige ist krank, er leidet an einer schweren, sehr oft unheilbaren Substanzabhängigkeit die so gravierend ist, daß daraus extreme soziale, psychische und körperliche Probleme entstehen. Heroin sich selbst zum Rauschzweck einzuverleiben ist sehr riskant, die Gefahr der Abhängigkeitsentwicklung, einer Abhängigkeit extremen Ausmaßes, ist sehr groß.

Der Herr Meier ist höchstwahrscheinlich nicht abhängig und wenn er halbwegs vernünftig trinkt wird er es auch sehr wahrscheinlich nicht werden. Du hast weiter oben geschrieben "ein Bier am Abend genießt", das klang nicht nach einem Alkoholiker. Und dies ist eben ein oft gemachter Fehler: alles wird durcheinander geworfen, Abhängige, Konsumenten usw. und dann werden unmögliche Vergleiche gezogen. (Von nahezu einer ganzen Bevölkerung die zumindest gelegentlich, oft regelmäßig Alkohol trinkt, den es überall zu kaufen gibt sind 2-3% abhängig, das sind zwar in Absolutzahlen viele, relativ aber wenig). Der Herr Meier wird vermutlich weder sozialen, psychischen noch körperlichen Schaden von seinem gelegentlichen Bier nehmen.

Der Kaffeetrinker ist vielleicht abhängig, vielleicht auch nicht (das müßte man prüfen), aber in beiden Fällen wird auch er sehr wahrscheinlich weder soziale noch psychische oder körperliche Schäden davontragen. (Die Schädlichkeit von Koffein bezüglich Blutdruck usw. ist viel geringer als viele denken, mäßiger Kaffeekonsum hat praktisch keine negativen Folgen (weniger als 6 Tassen pro Tag stellen in dem meisten Fällen jedenfalls kein Risiko für den Blutdruck dar)

Da wäre noch der Raucher. Er ist sehr wahrscheinlich abhängig. Und obwohl Rauchen sicher vielen nicht als "Drogenabhängigkeit" bekannt ist, ist doch die Schädlichkeit und die Schwere des damit Aufhörens den meisten irgednwo bewußt. Wenn auch niemand den Vergleich mit dem Heroinabhängigen ziehen würde. Aber zu Recht: es ist sehr fraglich ob ein Raucher sich für ein paar Zigaretten prostituieren würde, seine Verwandten und Bekannten belügen und bestehlen würde usw.. Das Heroin verändert sehr schnell die Persönlichkeit ganz grundlegend und oft irreversibel. (Obwohl es im Einzelfall extrem schwere Abhängigkeiten beim Rauchen gibt).

Sven
Ich wollte im Grunde nur ausdrücken, wie verwaschen der Begriff Droge ist. Und das wird in diesem Thread einmal mehr deutlich. Jeder definiert es für sich anders, dabei sollte gerade ein solcher Begriff keine weitere Interpretation zulassen. Es hängt immer vom gesellschaftlichen Standpunkt ab, wie man Droge definiert und welche Stoffe man infolgedessen dazuzählt. Und genau darin liegt auch ein Kernproblem einer jeden Legalisierungsdebatte.
Aber wir stimmen überein, wenn wir sagen, dass es letztendlich vollkommen egal ist, was man nun als Droge bezeichnet und was nicht. "Das Wesen der Sache zählt."

snippet
mann seid ihr kompliziert

Sven
Nein, nur unausgelastet.

RaveN
Wenn der Herr Meier sein Bier wirklich jeden abend trinkt, gilt er nach Definition auch schon als Alkoholiker. *sauf*

PotBot!
Ok ich nehme mal das Beispiel Sex,
jemand der 2-x mal am Tag Sex hat, ist noch kein Abhängiger, aber jemand, der gern mal Abends nen Bier trinkt *sauf*
oder nen Köpfchen raucht *zieh*
ist gleich ein Drogensüchtiger.
Irgendwo is Menschsein seltsam, es mangelt auf jeden Fall an einer allgemeinen gültigen Definition.

stupid_kid
Man kann war in gewisser Weise auch von Sex abhängig werden, trotzdem ist es keine Droge und wesentlich weniger schädlich als Alkohol, Nikotin oder auch Cannabis.

Ich dachte schon, ich hätte eine relativ verherrlichende Meinung zum Kiffen, aber was ich hier teilweise lese, ist echt lächerlich. Stellt euch mal vor, Nichtkiffer kommen hier her und lesen derart lächerliche Argumente und absurde, jeglicher Grundlage entbehrende Vergleiche . Meint ihr, dass ist förderlich für die Legalisierung?

Jemand
@Raven

Nein, das stimmt nicht, das ist Quatsch! Er gilt dann NICHT "nach Definition" als Alkoholiker. Abhängigkeit bzw. Sucht ist nicht einfach durch regelmäßige Einnahme (noch dazu geringer unschädlicher Mengen) definiert. (Nur stellt das ein mehr oder weniger großes Risiko zur eventuellen Entwicklung einer Abhängigkeit dar, je nach Substanz usw. und auch individuellen Faktoren, einschließlich genetischer Faktoren u.a..)

Alkoholiker (bzw. Abhängigkeit von einer Substanz) ist durch die WHO wie folgt definiert:

mindestens 3 der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein
1. starker Drang, Wunsch oder Zwang zu konsumieren
2. Kontrollverlust bezüglich Beginn, Ende oder Menge des Konsums
3. deutliche Toleranz
4. ein spezifisches körperliches Entzugssyndrom
5. Vernachlässigung andererer Aktivitäten und Interessen des normalen Lebens zu Gunsten Konsum, Erholung davon usw.
6. Konsum trotz deutlicher sozialer, psychischer oder körperlicher Folgeschäden

Es gibt auch noch andere Definitionen die sich im Detail unterscheiden, aber der Herr Meier der Abends ein Bier trinkt gehört bei keiner dieser Festlegungen dazu. Und das ist ja auch zweckmäßig.

RaveN
Ich wollte damit auch nicht sagen, das ich das richtig finde.
(siehe auch #12)
Sind wir nicht alle ein bisschen wie der Herr Meier? *sauf* *schmök*

Madman
Sind wir nicht alle ein bisschen wie der Herr Meier?

nö ich mag kein bier *gnicker*

on-topic: ja haschisch ist für mich definitiv ne droge, man sollte sich mMn bei ALLEN drogen (also auch alk und kippen) bewusst sein, dass man da drogen konsumiert, nicht das man das verharmlost, es ist doch schon traurig, wenn sich manche jugendliche toll fühlen, nur weil sie "mehr vertragen" als andere.
off-topic: und alkohol müsste ja eigentlich auch den wortsinn von "rauschgift" vollständig erfüllen: löst rauschzustände aus und ist giftig

ganjamann on funk
was ist das für eine frage? is haschisch eine droge?! alles was meine wahrnehmung in irgenteiner weise verändert ist eine droge. und jede droge ist schlecht für den körper. es gibt keine guten und bösen drogen. alles was rein kommt in den körper muss auch irgentwann wieder raus und wenn nich, dann vergiftet man sich.
. osuxh

lunatic
klar ist haschisch ne droge, nur halt nich so ne harte...wenigstens is noch niemand dran gestorben, im gegensatz zu alkohol! aber es bleibt halt trotzdem ne droge...
schade, dass es in der schönen schweiz jetzt doch nicht legalisiert wurde! gekifft wird eh weiterhin, ob das verbot da ist, oder nicht...aber ja, das müssen die politiker halt erstma begreifen!

 [user:2923]

Truesp!n
Oh man. Geh besser direkt wieder!

Bitte!

chepONx
Naja ich denke mal nicht das sich die diskosion noch irgend wie lohnt weiter zu gehen. Wir haben festgestellt das es vor dem gesetz eigendlich in jedem 1te weltland als droge angesehen wird. Ob man nun schnell oder langsam oder überhaupt abhängig wird ist eine ganz andere frage... Aber das zeug ist und bleibt eine droge :)

PS: bis heute abend im TS :D

schnuucki wuugi :))
Alkoholismus ist eine psycho(seelisch)somatische(körperlich) Krankheit.
Also muss es nicht sein, dass Herr Meier der jeden Abend sein Bierchen trinkt zum Alkoholiker wird. Denn es gibt Menschen die sich so zusagen dagegen wehren und andere wiederrum können es nicht und werden durch ein Bier täglich Alkoholiker. Es kommt also immer auf die jeweilige Person an.
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Haschisch=Droge?

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