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georg |
nabend mitnander
ehm ich hab ma ne frage: warum steht in vielen eurer freds bzw. in vielen beiträgen bei der hanfburg soviel über das umtopfen? reicht das etwa nicht aus,wenn man einfach jiffys nimmt,die eine stunde in wasser legt,sodass sie sich vollsaugen mit wasser,den gekeimten samen(davor ca.24 h in wasser gelegt oder in nasses tuch zw. 2 tellern) in die wölbung legt und darauf 1 cm nasse erde gibt und nach einiger zeit den inzwischen aufgangenen keim in nen ca.15 l topf mit erde pflanzt( so ca. 4 cm unter der erde). also warum dann erst in ein kleinen topf(5-7l) und dann erst in ein Großen(15-25l)? ps: all diese angaben würden sich jetz auf mein diesjährig geplanten balkon-grow beziehn.zudem wolltsch ma fragen,ob es reicht das daraus entstandene kleine pflänzchen auf die fensterbank fürn anfang zu legen und die erst im späteren verlauf im freien auf den balkon zu stellen? thx mfg georg |
weisserwitwer |
Wenn die Pflanzen zunächst in kleine Töpfe gesetzt werden, können sich die Wurzeln besser ausbilden und die Pflanze wächst schneller, wenn der Topf durchwurzelt ist kann umgetopft werden. |
k.aos |
es geht eher weniger um ein gutes ausbilden der wurzeln und eher mehr um die effiziente nutzung von raum.
hanf neigt beim wurzeln dazu sehr schnell in tiefere erdschichten vorzudringen, um seine wasserversorgung zu sichern. verhindert man dies, durch entsprechend kleinere töpfe und rechtzeitigem umtopfen in größere gefäße, wird die erdmasse in welcher der hanf wächst gleichmäßiger durchwurzelt und die pflanze ist im stande mehr nährstoffe aufzunehmen. dass dadurch der ertrag gesteigert wird, brauch ich wohl nicht zu erwähnen. edit:
pflanzen wachsen nicht schneller, wenn sie in kleineren töpfen gehalten werden. sollte ich mich irren bitte ich um eine quelle für diese aussage. |
Ernesto Che Guevara |
nein hast recht: kleiner topf = kleine pflanze (zumindest von prinzip)
die pflanze schränkt ihr wachstum ein, wenn sie nicht genug platz hat um ihr wurzeln auszubreiten |
Arthur Dent |
Man kauft ja Kindern auch nicht Schuhgröße 45 und hofft darauf, daß sie da reinwachsen. ![]() |
georg |
ah danke arthur dent,das leuchtet mir ein
jut da pflanzt man die süßen erst in nem kleineren aber jetz ma ne andere frage:reicht das denn dann aus wenn die gemütlich auf der fensterbank vor sich her schlummern oder braucht man da n 40 w lsr lampenset? mfg georg |
weisserwitwer |
Wenn die Fensterbank so liegt, das ausreichend und lange genug Sonnelicht einfällt, reicht es durchaus aus. |
Strich |
Was habt ihr alle für Theorien, besonders die von Arthur ist echt schlech. Das ist in meinen Augen kein akzeptabler Vergleich.
Ihr müsst nicht immer so denken, wie die Holländer Indoor anbauen. Die Töpfe werden wie schon von k.aos erläutert, geht es darum, den Platz Indoor effizient zu nutzen, mehr bringt das nicht. Woher kommt die Pflanze? Sie wurde ja nicht Indoor erschaffen sonder hat sich Jahrtausende draußen kultiviert und wird dort auch nciht umgetopft. |
playpaar.net |
Umpflanzen
Wird die Pflanze zu groß für ihren Topf, so muss sie in einen größeren umgetopft werden, damit die Wurzeln genug Platz zum Ausbreiten haben. Ein zu enger Topf führt zu Wachstumshemmungen und schließlich zum Verkümmern der Pflanze. Damit sich die Wurzeln nicht umgewöhnen müssen, sollte man das gleiche Bodensubstrat wie im vorherigen Topf verwenden. Stecklinge die in Pflanzwürfeln oder Torftöpfen gezüchtet wurden, lassen sich spielen leicht umtopfen. Dies erfolgt indem man die Pflanze samt Torftopf oder Pflanzenwürfel in den größeren Topf vorsichtig hineindrückt. Den Pflanzenkübel danach gut feucht halten, da der Unterschied in der Wasserhaltungskraft unter Umständen zu Wurzelwachstumsstörungen führen kann. Das Umpflanzen erfordert viel Geschick und Sorgfalt, da dieser Prozess einen großen Stress für die Pflanze bedeutet. Durch Licht, Luft und Ungeschick können die feinen und empfindlichen Wurzelhaare Schaden nehmen. Bleibt die Pflanze zu lange ohne Substrat, so trocknen die Häärchen aus und die Pflanze stirbt ab. Die Verbindung zwischen Wurzel und Boden ist essentiell für die Pflanze, denn nur so kann die Pflanze sich mit Nährstoffen und Wasser versorgen. Die Pflanze braucht nach dem Umpflanzen viel Phosphor und in geringer Menge Kalium und Stickstoff. Um das Umpflanztrauma der Pflanze zu kurieren, sind Präparate, die Trichoderma-Bakterien oder Vitamin B1 enthalten, besonders gut. Doch vorrängig braucht die Pflanze Zeit, um sich auf die veränderten Lebensbedingungen einzustellen. Zur Vorsorge sollten Pflanzen, welche gerade umgetopft wurden und ihr normales Wachstum wieder aufgenommen haben, kurz kopfüber in Milbengift getaucht werden. |
weisserwitwer |
Man sollte auf jeden Fall vorsichtig umtopfen, die Wurzel dabei nicht beschädigen. Ist aber doch relativ einfach. |
Dr. Hanf |
...
edit: gelöscht weil anscheinend unverständlich. |
Arthur Dent |
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Strich |
Ok, alles klar. War grad auf nem naturetrip ^^
aber soe wie ihr es jetzt erklärt, versteh ich das und kann voll zustimmen. |
georg |
ah danke an alle,insbesondere an dr. hanf
wie oft sollte man denn umtopfen? reicht es,wenn man die pflanze erst inem 5 l topf hat und später dann den 15 l oder sollte man doch noch mehrmals umtopfen? mfg georg |
Dr. Hanf |
von Jiffy in 12 cm, später 17 cm oder 19 cm (3l), dann evtl 15l.
Getopft wird immer dann, wenn der Topfballen gut durchwurzelt ist. |
ökofutzi |
Post #1172750 <-- quaaark
DE ist das wasser eh so gut wie immer hart, daher ist das mit dem kalken blödsin! wieso sollte denn dein kleiner topf die nährstoffaufnahme begünstigen? es bilden sich genau so viele kleine wurzeln wie in einem großen nur dass es in einem kleinen nach mehr aussieht. eine pflanze in einem kleinen topf kann man genauso gut über wässern wie in einem großen, wenn man jeden tag zuviel gießt. und das mit der tamperatur ist auch quaaark, denn in einer wohnung herrst zu jeder tageszeit die selbe temperatur (+- 1-2 °C), was nicht besonders viel bei der wurzelbildung verändert. k.aos hat es ziemlich gut erklärt: es geht um die effizienz eine pflanze kann in einem topf bis zu einer gewissen größe wachsen, bis sie das wachstum einstellt/verlangsamt. das nutzt man aus. kurz bevor die pflanze das wachstum verlangsamt topft man um, denn dann wächst sie wieder weiter und so hat man wenig topf und viel gebüsch. am ende hat man einen relativ kleinen wurzel ballen aber viel was aus der erde rauskuckt. eigentlich kann man auch direkt in einen großen topf umtopfen, aber es dauert halt bist die pflanze eine art übergröße erreicht hat. ein großer topf hat aber auch vorteile so muss man z.B erst spät anfangen das erste mal zu düngen und man muss nicht so oft gießen. aber für anfänger ist es gut erst kleinere töpfe zu nehmen, weil sie viel zu schnell überwässern. |
Dr. Hanf |
Das ist kein Quatsch, sondern bewiesene, angewandte Naturwissenschaft.
Eine gute durchwurzelung fördert grundsätzlich die Nährstoffaufnahme, egal ob großer oder kleiner Topf aber er muss für die Pflanze passend sein. In einem großen Topf verlieren sich die Wurzeln und wachsen NICHT so schnell. Die Temperatur wird ebenfalls durch die große, der Verdunstungskälte unterliegender Erdmenge beeinflusst. Fakt: Topfen in zu große Töpfe verlangsamt das Wachstum (edit: der Pflanze ^^) und kann zu Problemen führen. |
Desire |
In erster Linie wächst dann vorallem die Pflanze lange nicht so schnell. Wenn eine Pflanze mit zu kleinem Wurzelwerk in einen großen Topf gesetzt wird, werden als erstes die Wurzeln den Topf durchwachsen bevor die Pflanze wieder die "aufgenommene Energie" in Höhen-, Blüten- und Blattwachstum steckt. |
Dr. Hanf |
exakt richtig. Als Folge können Wachstumsdepressionen auftreten, was die Pflanze anfälliger macht für Krankheiten und Schädlinge. |
ökofutzi |
kalkt man blumen die lange in den selben töpfen stehen?
nicht oder? Daher ist deine behauptung, dass währen ca. 2-5monaten kübelkultur der boden versauert irgendwie nicht passend. welche verdunstungskälte sollte denn herschen? da wo wasser verdunsten kann ist die erdoberfläche und die ist 1. nicht besonders groß und 2. ist sie nach 2 stunden so weit ausgetrocknet, dass dort fast nichts mehr verdunstet. viel mehr verdunstet die feuchtigkeit über die blätter. ich kann sogar im gegenteil behaupten, dass ein großer topf mehr wärme speichert, aber diese diskussion ist doch voll kommen sinnlos, da INNEN die temp. der erde die selbe ist wie die raumtemperatur. So ein riesen unterschied entsteht da nicht durch die verdunstung. es ist doch klar, dass die pflanze nicht sofort den großen erdballen mit wurzeln aus füllt immerhin ist er groß und es sind viele nährstoffe vorhanden. große töpfe verlangsamen das wachstum nicht, die pflanze wächst normal. und kann zu problemen führen ist auch unsinn, denn man kann mit jeder topfgröße probleme bekommen. (spätestens wenn die polizei kommt^^) E: Post #1173307 die wurzeln wachsen nur so stark wie die pflanzen es benötigt, oder bewurzelt hanf draußen erst den halben erdball um dann 1m hoch zu werden. es werden nur soviel wurzeln gebildet wie nötig und erst später, wenn überschüssige energien vorhanden sind wachsen die wurzeln weiter. |
Desire |
Richtig, die Pflanze wurzelt soweit wie sie es braucht. Und ein Blumentopf von 19L ist nicht viel Erde und von einer Pflanze daher auch benötigt und daher durchwurzelt sie erst den Topf was dem Wachstum der Pflanze sehrwohl zurückwirft, da eben erst die Wurzeln wachsen. Draußen hat die Pflanze eine viel größere Erdmasse aus der sie Nährstoffe gewinnen kann und die Wurzeln einer Pflanze erstrecken sich da auch oft erstaunlich weit. |
ökofutzi |
Desire, die wurzeln wachsen langsam und stetig mit der pflanze mit und bis sie 30cm groß geworden ist wird sie kaum den 19L topf durch wachsen haben, aber sie wird genau so wachsen wie eine pflanze, die ständig um getopft wird.
meine fresse muss ich nen report als gegen beweiß machen ? naja ich bin dann mal raus aus dem thread. |
Dr. Hanf |
Wenn es auch anders klappt ist es ja in Ordnung...
edit: nicht böse sein^^ |
georg |
sollte man beim umtopfen die erde,welche die wurzel umgibt,mit wasser abwaschen oder reicht es aus,wenn man einfach den erdklumpen mit der pflanze in neue erde reinpflanzt? sprich ob man sie im nächsten topf weiter benutzt?
mfg georg |
weisserwitwer |
eigentlich sollte der ganze Topf durchwurzelt sein, aber nicht mit Wasser abspülen, einfach umsetzen und die Erde weiterverwenden wäre das was ich machen würde. |
Desire |
Es ist auch gut den Erdballen der das Wurzelwerk umgibt nocheinmal zu Wässern vorm Umtopfen... Ist aber nicht notwendig. Die Wurzeln sollten dabei auch nicht von der Erde befreit werden. |
georg |
aber am anfang des wachstums benutzt man ja anzuchterde,also erde,die nicht gedüngt ist und nich dieses ganzen mix beinhaltet,wenn man dann den erdballen ,welcher aus anzuchterde besteht,umtopft in einen größeren topf mit all-mix erde,dann bringt dieses mix-erde doch nicht allzuviel oder?
mfg georg |
weisserwitwer |
Doch, Du nimmst ja keinen Topf der nur ein wenig größer ist, schließlich brauchen die Wurzeln ja auch Platz zum wachsen. Das Substrat reicht eh nur für ein paar Wochen maximal, danach wird entweder wieder umgetopft oder man beginnt mit dem sehr vorsichtigen düngen. |
JabbaTheHut |
word :-) wir hatten erstmal jiffis, dann nach ca. einer woche in ganz kleine töpfe umgetopft, bis sie so 15-20 cm hatten
dann wurden sie in 3,5 l töpfe gesteckt und kurz vor der blüte alle in 7 l eimer hat bisher eig super funktioniert |
Dr. Hanf |
Die Erde wird beim Umtopfen nicht abgewaschen, weil sonst die feinen Wurzelhaare abgerissen oder verletzt werden.
Im Ballen der Jungpflanze mit der Aussaaterde werden sich nach dem Umtopfen auch Nährstoffe anreichern, weil die Nährstoffe durch Diffusion "wandern" und ein Gleichgewicht herstellen. |
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