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Wenn ohne Joint nichts läuft

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Joo
Kennt jemand dieses Buch? Meine Mutter hat es mir gekauft. Was denkt ihr ist es gut keine Fehlinfos udn so nen Ramsch?

 [user:628]

 [user:147]

Joo
Ich schreib mal was hinten auf dem Buch steht:

Cannabis täglich konsumiert, ist gerade für Jugentliche keineswegs die sanfte, harmlose Droge, als die es so lange galt. Dieser von einer betroffener Mutter verfasste Ratgeber informiert Eltern und Erzieher kompetent und umfassend über die weitgehend unterschätzte Droge Cannabis und gibt zahlreiche Tips und Verhaltensmassnahmen auch in schwierigen familiären Situationen [ist bei uns nicht der Fall]

"Vor dem Hintergrund des starkansteigenden Cannabis-Konsums unter Jugentlichen kommt dieses nützliche Buch für Eltern, Pädagogen, aber auch für Jugentliche zum absolut richtigen Zeitpunkt. Eine echte Orientierungshilfe für besorgte Eltern und Lehrer: fachlich fundiert, engagiert, bringt es die Sache auf den Punkt und zeigt sinnvolle Lösungen auf. Aus dieser Sicht der Suchtprävention und Suchtberatung ein unbedingt empfehlenswertes Buch!"

Joo
Ich lese den Schinken trotzdem mal durch. Hta ca. 190 Seiten

Shangri-La

Ja lies mal, sonst kann man sich ja eh kein Urteil bilden.
was mir gleich auffällt: Wie wenn sich bei 14jährigen keine Persönlichkeitsveränderungen einstellen... aber das Alter ist meiner Meinung nach schon viel zu jung zum Kiffen, besonders regelmässig!

dr.choco
Das finde ich eher dumm das über so einen Kamm zu scheren.
Oft kann es so sein aber insgesamt kann man das echt nicht verallgemeinern.

Dr.Pepper
word@chocodoc

Shangri-La

Sehe ich nicht so. Die Ausnahmen bewegen sich wohl eher im 1-2% Bereich.

Wie alt seid ihr denn? *zwinker* (nicht so ernst nehmen)

Smoking_Joe
da steht ja auch "täglicher" Konsum.... ich weiß jetzt nicht wie dein Konsummuster ist, was deine Mutter drüber weiss usw....

wichtig finde ich an der Stelle noch, dass tägl. Konsum nicht gleich täglicher Konsum ist... der eine raucht direkt morgens die erste Bong und übern Tag verteilt weiter....
der andere raucht abends 1-2 Tüten um zu chille und abzuschalten...

ein gewaltiger Unterschied....

Im Prinzip kann man das mit Alkohol vergleichen... der der morgesns schon nen Bier säuft ist schwer krank... der der am Abend 2 Gläser Wein trinkt hat zwar auch ein leichtes Alk Problem (wen das täglich ist) aber es ist trozdem nicht allzu heftig....

Lies dir das Buch mal durch.... denn wenn nur davor gewarnt wird, die heftigen Fälle zu erkennen, muss das noch lange nicht rundrum neg. und Vourteilsbehaftet sein... denn schlimme Fälle gibt es wirklich...

Joo
Ich habe mich jetzt mal ein bischen eingelesen und es ist garnicht so schlecht. Nur weis man nicht so recht was die Autorin von Cannabis denkt. Ich glaube zumindest sie ist für die Legalisierung

@Shangri-La

Ich binn 16

Kynega


ich hab die autorin davon ma innem interview gesehn, es ist haltn buch für eltern, deren kinder probleme mit gras haben, sicherlich ganz gut, wenn da echte probleme (gerade bei sehr jungen konsumenten) sind, aber sicherlich auch geeignet, eltern diese probleme einzureden, wo sie gar nicht dasind.

aber auch für leute mit diesen problemen kann das buch bestimmt gute tips geben, allein weils von einer indirekt betroffenen (ich glaub sie hat sogar auch ma gekifft) ist, und nich von irgendwelchen theoretikern.


Meisterkiffer
also auch wenn ich mir jetzt das Todesurteil der gesamten jüngeren Belegschaft hier einhandele:

Ich finde das 14 Jahre definitiv zu jung ist um regelmässig zu kiffen! Ich habe selber in dem Alter angefangen und finde es jetzt viel zu früh. 16 -18 finde ich eher ein passender Zeitraum. Und wollt ihr jetzt ehrlich erzählen das das Leben ja so stressig ist, das man mit 14 eine Joint abends braucht um abschalten zu können? Das ist imho ein selbstbelügen wie bei älteren auch!

Anyway, vielleicht ist das Buch gar net so schlimm, sag mal bescheid wenn dus gelesen hast

dreadloxx
Und wollt ihr jetzt ehrlich erzählen das das Leben ja so stressig ist, das man mit 14 eine Joint abends braucht um abschalten zu können?


Hast du da einige Posts durcheinandergebracht? Smoking Joe ist meines Wissens Student und keineswegs 14 *grins*

Aber sonst stimme ich dir ja zu, Meisterkiffer. 14 ist schon zu jung. Der Grund liegt m.E. daran, dass man in diesem Alter einfach noch persönlich zu labil ist, um Drogen konsumieren - und das gilt gerade auch für Alkohol in diesem Alter.

Ich hatte zu der Zeit meine ersten paar Alkoholräusche, mit Kotzen, totaler Desorientierung, etc. Nein, das muss wirklich nicht sein.

Mit 16-18 denke ich ist man alt genug, um zu wissen, was man will.

funkjoker
hm das buch schaue ich mir mal an, rein interessehalber, was die da so berichten.

"Überzeugt davon, dass Cannabis völlig harmlos sei"
ohne sich zu informieren sollte man garnicht erst mit dem konsum anfangen... überhaupt sind 14 jahre nach meinen persönlichen recherchen auch zu jung um regelmäßig cannabis zu konsumieren. ich bin der meinung das der organismus erst ausgewachsen sein sollte, bevor man mit dem konsum jeglicher drogen beginnt. bei mir hats leider nicht geklappt... mit 16 die erste zigarette, einige zeit davor der erste alkohol und kurz danach der erste joint. ich sehe da aber keine gefahr für mich, da in allen studien die ich mir angesehen habe fast ausschließlich die rede von langzeitfolgen durch regelmäßigen konsum ist, und regelmäßig bedeutet dann meist mehr als einen joint am tag. zu übertriebenen konsum wird es bei mir nicht kommen, bei keiner droge, von zigaretten mal abgesehen, aber das werde ich auch noch an den nagel hängen ;)

zum buchtitel: von lustlosigkeit etc., die auftreten soll, wenn konsumenten mal einen tag nichts zu rauchen haben hört man ziemlich oft was... aber selbst habe ich das noch nie festgestellt. ganz im gegenteil, wenn ich mal eine zeit lang garnichts rauche werde ich sofort aktiver, da läuft dann so einiges z.b. in bezug auf schulische hausaufgaben ;) zum glück vertrage ich eh fast nichts, eine tüte für nen kürzeren abend reicht mir fast immer schon völlig aus, und dann habe ich auch keine probleme mal kürzere oder längere pausen zu machen.

 [user:11629]

pac
ich finde definitiv auch dass 14 jahre zu jung ist um anzufangen... geradet regelmäßig..

bei mir kam das kiffen kurz vor der pupertät... hatte also meine persönlihckeitswandlung sowieso noch vor mir... das wird heute natürlich alles aufs kiffen bezogen meine wandlung....

reusch
Ich hab mit 14 angefangen. *???*

Mr. Kp
*hüstel* Ich auch, aber kein regelmäßiger Konsum. Aber wenn ich schon lese für "Eltern und "PÄDAGOGEN"" krieg ich schon Gänsehaut.

So ziehmlich jeder meiner Bekannten dessen Eltern Pädagogen oder Erzieher sind, haben den ultimativen Schaden. Sie werden für sowas ausgebildet und das is glaub ich auch so der Fehler hoch 10. Da wird alles nach Buch gemacht. Richtig krass.

Naja bisschen offtopic für zwischen durch.

gez. Mr. Kp

 [user:13158]

Mr.X
ich find man sollte damit anfangen wenn man sich sozusagen reif genug dafür einschätzt.ich selber hab mit 13 angefangen hab aber bemerkt, dass das aber auch nicht lange gut gehen kann wenn man jeden tag breit nachhause kommt und die mutter immer nachfragt ob man gekifft hat weil man fast keine augen mehr hat.aber was solls man lebt doch nur einmal. *abfeier*

live in baylon
ich finde das überhaupt sehr komisch da es so vile vorurteile über das ganja gibt wie zum Beispiel das mann in Depresionen fallen kann obwohl das genau das gegenteil ist . Cannabis ist einfach nur ein Gottes Geschenk imgegensatz zu Alkohol der ja selbst hergestellt wird und der nicht nur ein schweres Suchtmittel sondern auch ein Nervengift ist aber ich finde auch selber ,dass es mit 14 zu früh ist da mann noch keine feste persönlichkeit hat und durch zu often Konsum die Pubertät verhindert werden kann ,obwohl das muss mann bemerken ist auf der ganzen Welt nur ein solcher Fall eingetreten . Und ich will noch kurz eine bemerkung über das Thema Alkohol abgeben. Denn die meisten Menschen drinken ja nur aus dem Grund um ihre Sorgen zu vergessen doch wenn cannabis legal und Alkohol illegal wäre würde sich dass Positiv auf alle die es statt Alkohol Konsumieren auswirken

Und wenn umbedingt einer mit 13 oder 14 schon Anfangen zu müssen ist es noch immer besser als Alkohol *zwinker*

RaveN
Bla....*abstink*

 [user:11963]

Boogeyman
Ich denke das Buch beschreibt nur den "schlimmst möglichen Fall" wie das bei derartiger Literatur oft der Fall ist. *schock*

Und sooo harmlos ist Haschisch & Co auch wieder nicht.Ich denke schon das es Menschen gibt auf die der Titel des Buches sehr wohl zutrifft.Schade halt das durch so ein Buch suggeriert wird das es so kommen muss ...

M.f.G.

 [user:14681]

Boogeyman
@Samu

Das war eigentlich so gemeint das es TROTZ täglichem Konsums NICHT soweit kommen muss das man sein Leben nicht mehr auf die Reihe kriegt.Ich hab in meinem Bekanntenkreis jede Menge Leute die TÄGLICH sich herrauchen und ihr Leben TROTZDEM auf die Reihe kriegen.Wie gesagt ich weiss selber das es auch jede Menge Menschen gibt für die wie du sagst das "Nicht förderlich" ist aber ich mags nicht wenn man "nur" die eine "Schlimme" Seite der Medalie zeigt und Ausnahmen bestätigen ja immer noch jede Regel...

 [user:11963]

 [user:14681]

 [user:11963]

Boogeyman
da hätte ich gerne eine fundierte quelle zu, eine die deine aussage belegt.

Quelle: ²o~loge


Wie kommst du denn auf deine Zahl von 2-3 % (die mir auch recht niedrig erscheint - da ich genau weiß was Samu meint)

 [user:11963]

Boogeyman
Ich würd sagen jeder 5 te von den "Hardcorekiffern" hat Probleme damit - geben`s aber nicht zu oder realisieren es nicht (Jetzt muss Ich aufpassen das ich nicht selber anfang zu verallgemeinern) *abstink*

Hab keinen Namen
ich persönlich habe mit anfang 16 angefangen, habe anfangs immer wochenends einen geraucht, dann auch mal unter der woche einen und jetzt jeden tag mind. 3 pfeifen, wo ich fast 18 bin.
als ich angefangen habe zu rauchen hatte ich einen notendurchschnitt von 1,6 und jetzt einen von 3,5, weil ich keine hausaufgaben mehr mache und zu viel schwänze.
in der ersten pause schnorr ich mir eine kippe um in der nächsten einen zu rauchen...
ich finde 16 auch noch zu früh anzufangen, wenn man abi macht, ansonsten halt nach der schulausbildung

Malboro
ich bin 14. ich kiffe nicht regelmäßig, manche 2 wochen gar nicht, manchmal 2 oder 3 in der woche, einfach zum abchillen, wenn ich gerade lust hab. ich habe sie zwar selber nicht aber @meisterkiffer: ich glaube es kann durchaus lebensumstände für 14 jährige geben, die sowas hervorrufen! (also dass man jeden abend einen braucht, etc....)

Proxymus
Persönlichkeitsveränderungen bei einer 14jährigen?
mmh..dachte eigentlich,das wär was normales... *grins*

 [user:14681]

 [user:11963]

 [user:14681]

kopfsalat
letztendlich sagen einem diese studien wenig über den eigenen fall, es gibt problemfälle und leute, die durchs kiffen keine probleme bekommen, wo man selbst steht, kann einem keine noch so beruhigende oder warnende studie sagen.

wenn man sich ehrlich und selbstkritisch betrachtet und bei schwierigkeiten auch mal ne weile abstinent ist, dann findet man einen angemessenen konsum(evtl. auch entgültigen verzicht) für sich selbst.

 [user:11963]

 [user:14681]

Jemand
Ohne auf alles hier im Detail einzugehen, nur eine Anmerkung.

"Psychische Sucht" bzw. "psychische Abhängigkeit" IST die Sucht schlechthin, ist die Abhängigkeit. Und zwar bei allen Drogen ob Heroin, Alkohol, Nikotin, Cannabis, Kokain, Amphetamine usw., d.h. alle diese Substanzen können eine mehr oder weniger ausgeprägte Abhängigkeit erzeugen, in der Art, daß ein starkes unwiederstehliches Bedürfnis, eine Art Zwang/Drang/Lust besteht die Substanz erneut zu konsumieren. Ursache sind unter anderem biochemische Effekte der Substanzen in bestimmten Hirnarealen die man Belohnungssystem nennt. DIES alles ist die psychische Abhängigkeit, genauergesagt die eigentliche Sucht und die Ursache fast aller Probleme im Zusammenhang mit Abhängigkeit.
Es ist also eine grobe Verzerrung immer nur im Zusammenhang mit Cannabis von einer betont "psychischen Abhängigkeit" zu sprechen und damit den Eindruck zu erzeugen, dies sei irgendetwas besonders harmloses, irgendetwas "psychisches", auf jedenfalls etwas anderes als die Abhängigkeit von anderen Substanzen. Genau dies ist aber falsch.

Es gibt lediglich bei einigen Substanzen eine zusätzliche sogenannte körperliche Abhängigkeit. Diese hat nichts oder kaum mit dem eigentlichen Kernphänomen, der eigentlichen Sucht, zu tun. Es ist lediglich ein Zusatzphänomen bei manchen Substanzen, aber auch dann gut beherrschbar bzw. behandelbar. Nach der Entgiftung, d.h. nach wenigen Tagen, ist die eventuell vorhandene körperliche Abhängigkeit ausgestanden. Die Entgiftung ist allerdings bei eigentlich allen Substanzen das geringste aller Probleme.

Zweifellos beeinträchtigt Cannabis die kognitiven und andere psychische Funktionen. Und zweifellos führt dies völlig logischerweise zu nachteiligen Effekten wenn man täglich konsumiert, sich täglich mehrere Stunden in einem substanzbedingt psychisch (und körperlich) deutlich beeinträchtigten Zustand befindet.
Von der eventuell entstehenden Abhängigkeit ganz zu schweigen, welche ebenfalls z.T. sehr tiefgreifende Veränderungen des Psychischen mit sich bringt.
(Und ebenfalls nicht erwähnt durch Cannabis bedingte oder geförderte spezifische Erkrankungen, wie Psychosen etc..)

Das auch Täglich-Kiffer oft halbwegs oder weitgehend irgendwie sozial funktionieren widerspricht dem nicht. Es gibt viele schwer Alkoholabhängigke, Junkies usw. die lange Zeit sozial völlig unauffällig sind, sozial gut funktionsfähig sind, selbst in sehr hohen Positionen.

MadMann
"Psychische Sucht" bzw. "psychische Abhängigkeit" IST die Sucht schlechthin, ist die Abhängigkeit.

Quelle: Jemand


Word + Danke für dein posting....will jetzt nix unqualifiziertes hinterherwerfen...aber da muss man sich doch nur viele Kokainkonsumenten anschauen....ich habe genug gesehen die Ihr Leben/Familie durch die Abhängigkeit kaputt gemacht haben...und hey Sie waren "nur" psychisch abhängig nicht physisch...;=)

 [user:11963]

 [user:14681]
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