Kiffer-Eltern von Ihrem Panik-Trip runterholen.... |
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ardana |
Hallo,
ich selbst stehe praktisch "auf der anderen Seite". Ich bin Mutter, und weil ich schon bei 2 meiner Kinder die Kiffer-Phase erfolgreich überwunden habe, werde ich häufig von besorgten Eltern der Klassenkameraden meiner 2 jüngeren Kindern um Rat und Information gebeten. Jetzt habe ich beschlossen mich im "Beratenden Sektor" weiterzubilden mit dem Hintergedanken, Eltern und natürlich auch den Jugendlichen eine fachgerechte Beratung anzubieten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in bestehenden Drogen- und Sucht- sowie in Jugendberatungsstellen das Thema Cannabismißbrauch nicht wirklich ernst genommen wird bzw. stark verharmlost. Ich möchte aber vor allem weg von der Beratungweise des erhobenen Zeigefingers und der weit verbreiteten Meinung: wenn ein Jugendlicher erstmal kifft, dann landet er zwangsläufig in der "H"-Szene. Und die Eltern wundern sich, dass sie bei derartig irrationalen Drohungen und Vorstellungen bei ihren Kindern keinen Blumentopf gewinnen können. Ich möchte dem Thema die Panik nehmen und den Jugendlichen helfen, trotz Cannabiskonsum ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Eltern zu erhalten (bei meinen Jungs hat das nämlich geholfen - einer raucht überhaupt nicht mehr, der andere in sozialverträglichen maßen - dafür trinken meine Kids ausgesprochen selten Alkohl - das hat ja auch was....) - ich weiß, schwierige Sache - aber wenn ich es bei einem von 10 Betroffenen schaffen könnte, wäre das meines Erachtens ein Erfolg. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin neugierig auf eure Meinung und freue mich über jeden Tipp zu dieser Idee..... Ardana |
Arthur Dent |
Hallo und willkommen.
Hier vieleicht mal ein Einstiegspukt für deine weitere Arumentation. Deine Ansatz, nicht in Panik zu verfallen, finde ich richtig. Wichtig finde ich es auch, bei der Drogenaufklärung ehrlich zu sein. So Argumente, wie "dann wirst du ein junkie" o.ä sind wenig hilfreich und ungeeignet, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen bzw. zu erhalten. Viel Erfolg! |
CRySTAL |
Dann haben meine Eltern wohl ohne es zu wissen die beste Lösung gewählt, denn so wie du deine Idee schilderst, so haben sich meine Eltern verhalten.
Anstatt mir das gute, alte "vom Kiffen zum Heroin"-Klischee aufzudrücken, waren meine Eltern unterstützend und informierten sich selbstständig (!) über mein neues Hobby. Danach folgten ein paar sachliche Diskussionen und das war's. Mittlerweile wissen meine Eltern obwohl sie niemals selbst gekifft haben, darüber bestens Bescheid. Bei meinen Kollegen, die die übliche "Elternreaktion" abbekamen, ist dieses Thema entweder Quelle für ständige Streiterei oder wird permanent "totgeschwiegen". |
bigbaysen |
Als Hintergrund muss, wie in jeder sonstigen Diskussion auch, ein mehr oder weniger fundiertes Wissen vorhanden sein. Ich denke, dass dies bei den meisten Eltern nicht der Fall ist. Sobald also die Eltern erstmal durch verständliche Argumente und Fakten von ihrer "Bild"-Meinung abgebracht sind und evtl sogar einsehen, dass die Diskussion THC-vs-Alk sogar doch eine Daseinsberechtigung haben könnte, DANN haben sie eine Ebene auf der die Kids mit sich sprechen lassen. Davor ist es doch sicherlich schwer überhaupt ein ernsthaftes Gespräch darüber zu führen. Die Kleinen haben Angst gleich wieder mit Vorwürfen und gutgemeinter Besorgnis in die Ecke gedrängt zu werden. Ich kann hier bisher nur von der Seite der Kleinen aus sprechen und ich bin die Phase mit meinen Eltern natürlich auch durchgangen. Meine Mutter hat mich panisch zur Drogenberatung geschleppt, wo das alles verharmlost wurde, was für mich in dem Moment natürlich gut war.
Nichtsdestotrotz ist die Angelegenheit natürlich auch nicht ungefährlich. Der tägliche Konsum ist schnell da und sicherlich nicht weniger mit Aufmerksamkeit anzupacken wie täglicher Alkoholkonsum - gerade im Schulalter... Wer etwas gegenteiliges behauptet verarscht sich meiner Meinung nach selber. Wie jedes andere Genussmittel auch sollte es genossen und nicht missbraucht werden. Halt uns doch auf dem Laufenden, wie Du mit Deiner Aufklärungsarbeit vorankommst! |
UsualRedAnt |
Der DHV hat sich auch mit diesem Problem beschäftigt. Die Ergebnisse unseres Nachdenkens findest du unter "Hilfe! Mein Kind kifft."
Ich hoffe es hilft. |
RaveN |
ardana |
Aaalso, denen die mir schon geantwortet haben - vielen Dank....
genau diese Punkte möchte ich eben aufgreifen - vernünftige Aufklärung als Basis eines guten Kind-Eltern-Verhältnisses. Meine Idee ist, Eltern zu beraten (viele wissen noch nicht mal was z.B. eine Bong ist oder wie das Zeugs aussieht) aber auch Jugendlichen eine Anlaufstelle zu bieten - ihnen einen Ort zu bieten, an dem sie ihre Sorgen aussprechen können und sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe (keine Vorschläge wie: "mach' das so oder so") anzubieten. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass mich in diesem Zusammenhang die ganz jungen Kiffer (14 Jahre oder so) besonders interessieren. Von Euch wünsche ich mir, dass ihr mir sagt was euch geholfen hätte einen vernünftigen Umgang (wobei ich jetzt natürlich nicht sagen will, ihr konsumiert alle unverrnünftig) mit diesem Genußmittel zu leben d.h. was müsste eine Beraterin bieten oder was müsste passieren, dass ihr euch an eine Beraterin wendet? Ach.... all sowas halt (wie soll ich das denn vernünftig in Worte fassen ) ich denke, ihr könnt euch vorstellen was ich meine.
Übrigens wäre es ausgesprochen nett, wenn der eine oder andere mir sein Alter und seinen "Kifferweg" kurz beschreiben könnte (wie alt bei Beginn, wie ist das Konsumverhalten heute, wer hat damit angefangen bzw. wie seid ihr dran gekommen, wie war das in der Schule ... usw.) Wer sich die Mühe machen möchte gerne an meine e-mail Adresse ardana Hey Raven... das ist dann aber mit Arbeit verbunden *lach* .... da bin ich schon dran |
Kitty, just Kitty |
Dieser Fred könnte da vielleicht interessant für dich sein. Es gab auch mal eine Diskussion zum Thema Wie alt ist alt genug zum Kiffen? |
RaveN |
Folgende Freds dürften ganz interessant für dich sein, ardana:
Kiffen (Alter von euch, wie lange schon, Probleme) warum habt ihr angefangen? Soll man es den Eltern sagen? Muss meiner Mutter beibringen das ich kiff ![]() |
Kitty, just Kitty |
Den ersten Link hatte ich schon gepostet |
ko'ben |
Hi ardana,
es gab im dritten Programm mal eine -relativ- neutrale Doku über kiffende Jugendliche treffend "Haschkids" genannt. Die Doku ist in 5 Teile a 8 Minuten gesplittet und bei you-tube eingestellt worden. Vlt wäre das etwas zur ersten Information derjenigen Eltern, die denken Haschisch sei ein weisses Pulver und wird auf nem Löffel heissgemacht. Hier die Links: Haschkids I Haschkids II Haschkids III Haschkids IV Haschkids V Keep on! |
| Slusher ~V6~ | 06:30 01.07.08 1 blunt oder lieber 3 jointz? (46|3145) |
| Tschapajew | 14:28 22.06.08 Merkmale für gestrecktes Zeug? (7|1891) |
| L. Bird | 13:31 12.06.08 Hasch/Grass-Preise (4|736) |
| Schildkrötenjunge | 12:48 10.05.08 je feiner grass desto besser der chillfaktor ! (27|1095) |
| Fivel.Mc.Floyd | 13:11 07.05.08 mit zigarettenfilter kiffen? (32|3248) |
| weisserwitwer | 07:09 23.04.08 Die Zahl 420 in Verbindung mit Cannabis? (75|7391) |
| Capelutti | 21:30 26.03.08 Wie bindet man am besten die Pflanzen runter ??? (8|646) |
| Starek | 11:39 10.03.08 Cannabis Sativa (5|830) |
| weisserwitwer | 18:29 13.02.08 wie kann ich meinen eltern beibringen das ich indoor growen will (46|3004) |
| creater | 21:15 12.02.08 Ticker vertrauenswürdig? (45|4192) |
Rauchen lässt |