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10.-14.10.2005 jeweils um 19 Uhr auf ARTE "Gehirn unter Drogen"

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Northern Lights

ARTE 10.10.2005 19:00 - Gehirn unter Drogen - Die guten Seiten der Sucht

(tsch) Kiffen macht blöde. Wissen wir. Oder etwa doch nicht? Derzeit berichten Forscher von spektakulären Erkenntnissen über die innere und äußere Wirkung von Cannabis. Manche sprechen in Anbetracht völlig neuer Perspektiven für die Behandlung von Schmerzen, Fettleibigkeit, Angstzuständen und Multipler Sklerose gar von einer "biologischen Revolution". Worin diese besteht, warum Heroin ein so hohes Suchtpotenzial besitzt und der LSD-Nachfolger MDMA auch bei der Psychotherapie eingesetzt wird, erklärt die fünfteilige ARTE-Reihe "Gehirn unter Drogen", die werktags um 19.00 Uhr ausgestrahlt wird.

Wer eine Zelluloid gewordene Drogenfibel erwartet, wird freilich enttäuscht. Vielmehr stehen die komplizierten Biomechanismen im Mittelpunkt, die beim Spritzen, Rauchen, Inhalieren und Schlucken in Gang gesetzt werden - oder auch nicht. In den letzten 15 Jahren förderte gerade die Suchtforschung Erstaunliches über die Wirkung von Opiaten, Halluziongenen und Amphetaminen zu Tage - was sich vor allem in der geradezu erdrückenden Anzahl von Experten, Wissenschaftlern, Suchtberatern, Neurobiologen, Genetikern, Psychiatern und Pharmakologen niederschlägt, die in der Doku-Reihe von Matthias Sanderson ausgiebigst zu Wort kommen. Irgendwann fällt der Satz "Drogen sind unschätzbare Hilfsmittel bei der Beobachtung der Maschine Mensch". Die Sucht hat also auch ihre guten Seiten.

Zum Auftakt widmet sich der Filmemacher (rein thematisch) dem Kokain und anderen Aufputschmitteln, die für eine verstärkte Freisetzung von Noradrenalin und Dopamin sorgen. Oder etwas einfacher formuliert: Koks wirkt auf das Glückzentrum im Gehirn. Genau darin liegt seine tückische Wirkung. Doch Untersuchungen über die Einflussnahme des weißen Pülverchens, dem Promis wie Prolos nach wie vor frönen, haben auch zum besseren Verständnis bestimmter Krankheiten beigetragen, wie zum Beispiel der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (im Volksmund gerne auch Zappelphilipp-Syndrom genannt).

Weitere Folgen von "Gehirn unter Drogen" setzen sich mit Opiaten und Tranquilizern (11.10.), Haschisch (12.10.), Alkohol und Tabak (13.10.) sowie mit Pilzen und Ecstasy (14.10.) auseinander.


Quelle: Lübecker Nachrichten





Montag, 10. Oktober 2005 um 19:00
VPS : 19.00
Wiederholungen :
17.10.2005 um 18:15

Gehirn unter Drogen
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F
Regie: Matthias Sanderson


Kokain und Amphetamine machen wach und froh. Eine banale, aber oft tabuisierte Tatsache. Die stimulierenden Drogen wirken auf das Glückszentrum im Gehirn. Tückisch ist, dass unsere Überlebensreflexe auf diesem Glücksgefühl beruhen und das Gehirn drängen, dem Verlangen nach den Aufputschmitteln nachzugeben. Das Ergebnis: Suchtgefahr. Eine Dokumentation über die Auswirkungen von Kokain und Amphetaminen auf die Funktionen des menschlichen Gehirns.


(1): Kokain und Aufputschmittel - Euphorie und Absturz

Drogen verursachen Glücksgefühle. Eine banale Tatsache, die dennoch selten erwähnt wird und nahezu als Tabu gilt. Obwohl genau dies in die Abhängigkeit führen kann. Stimulierende Drogen wie Kokain und Amphetamine wirken auf das Glückszentrum im Gehirn. Tückisch ist, dass unsere Instinkte und Überlebensreflexe auf diesem Gefühl beruhen. Sie drängen das Gehirn, dem Verlangen nach der Droge nachzugeben. Dieser Mechanismus ist bei allen Drogen gleich. Untersuchungen, wie Drogen die Gehirnfunktion beeinflussen, haben zum besseren Verständnis bestimmter Krankheiten, wie zum Beispiel der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung , beigetragen. Die durch die Medien als "Zappelphilipp-Syndrom bekannt gewordene Störung wird im Übrigen mit amphetaminähnlichen Medikamenten behandelt. Viele psychische Erkrankungen sind auf chemische Fehlfunktionen im Gehirn zurück zu führen. Antidepressiva sollen beispielsweise bewirken, dass das bei depressiven Menschen gestörte chemische Gleichgewicht im Gehirn wieder hergestellt wird. Aber werden wir Menschen im täglichen Umgang mit unseren Trieben ausschließlich von den chemischen Prozessen im Gehirn gesteuert?


Quelle: ARTE





Dienstag, 11. Oktober 2005 um 19:00
VPS : 19.00
Wiederholungen :
15.10.2005 um 09:25
18.10.2005 um 18:15

Gehirn unter Drogen
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Christine Carrière, Stéphane Horel, Jean-Pierre Lentin


Die 5-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Wirkung von in der Medizin hoch geschätzten Opiaten und Tranquilizern.


(2): Entspannt in die Sucht - Opiate und Tranquilizer

Der menschliche Organismus produziert körpereigene Drogen. Einige davon unterbinden wirksam das Schmerzempfinden und sind für den Organismus überlebenswichtig. Die starke Wirkung von Opium und seinen Derivaten - Morphium und Heroin - erklärt sich aus der Tatsache, dass diese Substanzen sich natürliche Reaktionen des Körpers zunutze machen. Sehr komplexe Mechanismen werden in Gang gesetzt und bewirken eine Abstumpfung und Gewöhnung an die Droge. Schließlich braucht das Gehirn die Droge, um zu funktionieren: die Sucht hat sich in den Neuronen festgesetzt. Auch verschreibungspflichtige Medikamente wie Tranquilizer haben ein hohes Suchtpotenzial. Wissenschaftler arbeiten an der Erforschung dieser unerwünschten Nebenwirkung. Aber nicht nur der Körper wird süchtig. Es kommt auch zu einer unter Umständen lebenslangen psychischen Abhängigkeit. Nicht alle Menschen reagieren auf Drogen gleich. Wissenschaftler untersuchen heute, wie Schicksalsschläge sich auf den Gehirnstoffwechsel und die Erbsubstanz auswirken, und sind auf der Suche nach neuen Medikamenten, mit denen Schmerz und Leid besser zu behandeln sind.


Quelle: ARTE





Mittwoch, 12. Oktober 2005 um 19:00
VPS : 18.59
Wiederholungen :
19.10.2005 um 18:15
22.10.2005 um 09:25

Gehirn unter Drogen
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Christine Carrière, Stéphane Horel, Jean-Pierre Lentin


Die 5-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn. Der vierte Teil hat die legalen Drogen Alkohol und Tabak im Blick.


(4): Der Griff zum legalen Gift

Tabak und Alkohol Tabak und Alkohol sind die in der Welt am meisten verbreiteten Suchtmittel und die gesundheitsschädlichsten dazu. Dass Tabak und Alkohol echte Drogen sind, wurde über viele Jahre geleugnet, heute ist diese Tatsache jedoch allgemein anerkannt. Neue Techniken der Hirn-, Gen- und Suchtforschung helfen den Wissenschaftlern bei der Bewertung der außerordentlich komplexen Auswirkungen dieser Suchtstoffe auf das Gehirn. Man weiß heute, dass nicht nur Nikotin süchtig macht, sondern auch etliche der über 4.000 im Tabakrauch enthaltenen chemischen Stoffe. Die Arbeit der Forscher erweitert nicht nur unser Wissen über die Wirkung des Tabaks, sondern bringt neben neuen Erkenntnissen über die chemischen Prozesse im Gehirn auch neue Ansätze für die Behandlung der Alzheimer-Erkrankung. Alkohol gilt unter Wissenschaftlern als "schmutzige Droge". Er entfaltet seine zerstörerische Wirkung in unterschiedlichen Hirnzentren und richtet großen Schaden an. Wissenschaftlern ist es gelungen, mehrere Gene zu identifizieren, die einen Menschen besonders anfällig für Alkoholismus machen. Diese Erkenntnisse sollen als Grundlage für eine gezielte Suchtprävention dienen.


Quelle: ARTE





Donnerstag, 13. Oktober 2005 um 19:00
VPS : 18.59
Wiederholungen :
20.10.2005 um 18:15

Gehirn unter Drogen
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Christine Carrière, Stéphane Horel, Jean-Pierre Lentin


Die 5-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn. Im Zentrum des dritten Teils der Reihe steht die am häufigsten konsumierte illegale Droge Cannabis.


(3): Die Wissenschaft vor 100 Fragen - Cannabis

Obwohl Cannabis die weltweit am häufigsten konsumierte illegale Droge ist, birgt sie immer noch viele Geheimnisse. Erst seit einigen Jahren weiß man, welche Wirkung Cannabis auf das Gehirn hat. Das Erforschen der Wirkungsweise dieser Droge brachte der Wissenschaft wesentliche Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns und Regulierungsmechanismen des Organismus, von denen man bis vor 15 Jahren nicht einmal wusste, dass es sie gibt. So wie der Körper natürliche Opiate bildet, produziert er auch eine eigene Form von Cannabis. Derzeit berichten Forscher von spektakulären Erkenntnissen über die innere und äußere Wirkung des Cannabis. Einer größeren Öffentlichkeit sind diese Forschungsergebnisse noch wenig bekannt, doch sie werden das Bild der Droge Cannabis nachhaltig verändern: Eröffnen sie doch völlig neue Perspektiven für die Behandlung von Schmerzen, Fettleibigkeit, Angstzuständen und Multipler Sklerose. In Wissenschaftskreisen spricht man bereits von einer biologischen Revolution.


Quelle: ARTE





Freitag, 14. Oktober 2005 um 19:00
VPS : 19.00
Wiederholungen :
21.10.2005 um 18:15

Gehirn unter Drogen
Dokumentationsreihe, Frankreich 2005, ARTE F, Erstausstrahlung
Regie: Christine Carrière, Stéphane Horel, Jean-Pierre Lentin


Die 5-teilige Reihe begibt sich auf eine neurologische Entdeckungsreise und analysiert die unterschiedlichen Wirkungsweisen diverser Drogen auf das menschliche Gehirn. Im Mittelpunkt des letzten Teils stehen bewusstseinsverändernde Substanzen wie Halluzinogene und die Modedroge Ecstasy.


(5): Angriff aufs Bewusstsein - Halluzinogene und Ecstasy

Halluzinogene Pflanzen, die auch in religiösen und rituellen Handlungen verwendet werden, sind zweifellos die ältesten Drogen der Welt. Mit der Erfindung von LSD tauchte im 20. Jahrhundert eine revolutionäre neue Substanz auf. Sie beeinflusste ganze Generationen und schuf eine neue Kultur. Lange interessierten sich nur wenige Wissenschaftler für bewusstseinsverändernde Substanzen, doch mit den neuen technischen Möglichkeiten stieg auch das Interesse der Forscher. Millionen Jugendliche in aller Welt konsumieren heute Ecstasy und MDMA, die Nachfolger von LSD. Forscher warnen vor der zerstörerischen Wirkung solcher Substanzen auf die Neuronen. Doch illegale Labors werfen immer größere Mengen so genannter Designerdrogen auf den Markt. In einer mit Psychopharmaka überschütteten Gesellschaft wird der Griff zu synthetischen Drogen banal. Müssen wir befürchten, dass der moderne Mensch von morgen nicht mehr ohne Pillen, neue Drogen, Antidepressiva, Anxiolytika und Tranquillantien leben kann, oder wird es ihm gelingen, bewusstseinsverändernde Substanzen intelligent zu nutzen?


Quelle: ARTE





Das kleine Extra
Ob gespritzt, geraucht oder inhaliert, Drogen beeinflussen immer den hoch komplizierten Biomechanismus Gehirn. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um legale, illegale oder medizinisch verordnete Drogen handelt. Neue Technologien und verfeinerte Messmethoden verhalfen der Wissenschaft in den letzten 15 Jahren zu spektakulären Erkenntnissen über die Wirkung von Drogen auf das Gehirn. Drogen sind auch unschätzbare Hilfsmittel bei der Beobachtung der Maschine Mensch. Abgesehen von diesem Nebeneffekt liegt der Schwerpunkt der Drogenforschung in der Aufdeckung des Suchtmechanismus. Um diesem Mechanismus und seinen Ursachen auf die Spur zu kommen, arbeiten Neurobiologen, Genetiker, Psychiater, Pharmakologen und zunehmend auch Psychoanalytiker immer enger zusammen. Einig sind sich die Experten heute in der Bewertung der Sucht als Erkrankung des Gehirns.


Quelle: ARTE


 [user:12772]

Dr. Cox
wow das hört sich ja mal echt interessant an! Vor allem gehn die auf jedes Thema ein und machen ne ganze Sendung draus! *gnicker*
Werd ich bestimmt capturen! Danke für den Tip!

T.O.S.H.
Mist...ich wünsch mir den guten alten Videorekorder wieder *abstink*

Werds mir auf jeden Fall reinziehen...

 [user:4149]

kopfsalat

 [user:15854]

T.O.S.H.
@kopfsalat

Krasse Sache! hätte nich gedacht dass sowas angeboten wird...jetzt kann ichs auf keinen Fall verpasseN! *zwinker*

 [user:4149]

Northern Lights
Zur Erinnerung: Der erste Teil hat jetzt angefangen.

r0wi aka Sir_sumpf_a_lot
@ Peterle
das ist jetzt schon im emulenet... also wenn du das mit dem video nicht auf die reihe bekommst kannst du es dir auch runterladen *abfeier*

 [user:4149]

XteRcePtoR
das ist jetzt schon im emulenet... also wenn du das mit dem video nicht auf die reihe bekommst kannst du es dir auch runterladen

Quelle: r0wi aka Sir_sumpf_a_lot


mhh ich seh da nur Gehirn unter Drogen - 1v5 - Kokain und Aufputschmittel - Euphorie und Absturz.avi, dass is doch der 2. Teil oder?

Den ersten find ich nicht und ich bekomm einfach kein ARTE mehr rein *grmpf*

~EDIT~
achne, is doch der erste Teil, nich?
Hab die Info oben nur etwas verplant ^^

kopfsalat
habs aufgenommen und mir grad mal angeschaut, is wrklich gut gemacht, alles schön wissenschaftlich neutral, vielleicht schreib ich morgen mehr, heut is zu spät für sowas...
*zzz*

Zwürfel - Rated R
Also, ich fand es sehr interessant, leider konnte ich zwischen 19.35 und 19.45 Uhr der Sendung nicht folgen, da ich noch schnell einkaufen musste...*unprofi*

Dieser Teil war ja eher n Einstieg ins Thema Drogen, da Wirkungsweise etc. beschrieben wurde, auch wenn das Hauptaugenmerk auf Kokain (respektive Crack) und Amphetamine gelegt war. Jedenfalls ging es um die Abläufe im Gehirn.

Es wurden tests mit Ratten und Mäusen durchgeführt, da deren gehirne dem des Menschen recht ähnlich sind. So wurde Mäusen z.B. Crack verabreicht um zu sehen, welche Teile des Gehirns dadurch beeinflusst werden. Letztlich kam man zu dem Ergebnis, dass es im Gehirn einen Teil gibt, der fü Belohnungen verantwortlich ist. Das Gefüh der Belohun gibt es z.B. beim Sex und beim Essen, da beides für das Überleben notwendig ist. Drogen spielen dem Menschen letzlich Belohung vor (auch als Ersatz für Essen und Sex) und wirken direkt im Belohungszentrum des Gehirns.

Gut war auch, dass darauf hingewiesen wurde, wie heutzutage mit Ritalin oder ähnlichen Mitteln gegen ADHS und Anti-Depressiva umgegangen wird. Letztlich st Ritalin o.ä. nichts anderes als Kokain was die Wirkung angeh. Der ADHS-Patient reagiert auf Koks genau so wie auf Ritalin o.ä.

Noch was vergessen ?*knet???*

Ich bin jedenfalls schon auf die nächsten Beiträge gespannt und vor allem natürlich auf den Teil über Cannabis.

Northern Lights
@ [user:4149]
Schau dir doch die Wiederholung an. Der erste Teil wird am 17.10.2005 um 18:15 Uhr nochmal ausgestrahlt.

 [user:4149]

 [user:12772]

T.O.S.H.
voll abschreckend...ich hätte so schon nie das zeug angepackt, aber das hat mir einmal mehr gezeigt wie schrecklich der scheiß is...

Fruchtpfote
Ich bin jedenfalls auf Cannabis gespannt, mal sehen ob man noch was dazulernen kann... *cool*

@kopfsalat

wie siehts bezüglich der .exe-Datei aus wegen Spyware&Co?! Seriös und sicher???

 [user:4149]

 [user:2214]

Weedboy
Und wo bekomm ich die Sendungsreihe her? *???* Habe keine ARTE

kopfsalat
@ Weedboy : wurde schon mehrfach drauf hingewiesen:
OnlineTVRecorder

Mayhew
naj ich glaube mal, dass arte mit diesem thema sehr viel offener umgeht als es z.b. vox machen würde. Trotzdem fallen mir bei lesen der Texte (quelle arte) eine ungereimtheit auf.

Wenn so genau auf die biochemischen vorgänge geachtet wird, warum fällt dann keinem auf dass mdma nicht wirklich der nachfolger von lsd ist? Und warum wird mdma und extacy nicht gleichgesetzt, und überhaupt warum taucht mdma bei den haluzinogenen auf?

Entschuldigt bitte wenn das hier jetzt n bisschen komisch rüberkommt, aber es wundert mich einfach. Wenn ich da einfach nur etwas falsch verstanden habe (bin im moment ziemlich *kiff* ) , bitte ich um aufklärung

kopfsalat
naja, erst mal schaun, wenn das in der sendung dann stimmt, isses doch ok.

da hat einfach jemand die zusammenfassung geschrieben, der in dem thema nicht so bewandert ist, und statt mda mdma zu schreiben kann schon mal passieren..., wie gesagt, erstma abwarten.

Zwürfel - Rated R
warum fällt dann keinem auf dass mdma nicht wirklich der nachfolger von lsd ist?


Vielleicht ist mit Nachfolger aber auch nur gemeint, dass LSD ja fast verschwunden ist und nun andere "Szenedrogen" diesen Platz eingenommen haben. Oder das für eine bestimmte (Sub)Kultur MDMA den Platz eingenommen hat, den früher LSD für eine (Sub)Kultur hatte o.ä.

Ich beiß mir gerade ziemlich in *****, dass ich die Folge heute nicht sehen kann. Muss unbedingt an die Wiederholung denken...

RaveN
*push*

in zwei Minuten beginnt die Dokumentation! *schmök*

Leb0rKurtbrötchen
schonma nen Kopf stopfen .... *daaa*

reggae-checkerin
hab nun abgedreht... nicht uninteressant.. aber naja... schon viele klischees, wobei die paar facts die enthalten waren sehr informativ waren...

T.O.S.H.
So....

ersteres:

Von wegen schädlich für Jugendliche...

zweiteres:

Die einzige nebenwirkung die mir angst gemacht hat war schizophrenie, und das wurde ja jetzt widerrufen^^

dritteres:

Vonwegen die reden nur über die wissenschaftlichen sachen...die haben unser Kraut voll schöngemacht!!!!


Wenn ich irgendwas verpeilt hab, tuts mir leid...

RaveN
ich fand die Doku ziemlich aufschlussreich, wirklich nett gemacht.
der einzige Blödsinn der mir aufgefallen ist, ist die alte Legende von der Legalität in den Niederlanden.

*abstink*

Pantoffelkino Teleshopping
Ich fand's etwas zu "medizinisch" (aber dies hat der Titel ja schon erwarten lassen), eine stärkere Beleuchtung des gesellschaftlichen oder moralischen Aspekts wäre schön gewesen.
Ansonsten gut gemacht, wie man es von einem guten & kreativen Sender wie Arte gewohnt ist. Und der Beitrag hat mir vor Augen geführt, daß ich mein Konsummuster vielleicht mal überdenken sollte (diesen Spot aus Spanien in Bezug aufs Kurzzeitgedächtnis fand ich erschreckend).

 [user:12772]

 [user:4149]

kopfsalat
@ [user:4149] : zu körperlicher, bzw psychischer abhängigkeit wurde was gesagt, und zwar, dass diese unterscheidung aus wissenschaftlicher sicht nicht mehr so relevant ist, weil jede sucht mit einer veränderung der vorgänge im nervensystem einhergeht, weshalb die grenze zwischen beiden kategorien nicht mehr so eindeutig ist, als wenn man, wie früher, die einteilung nach entzugserscheinungen vornimmt.


 [user:4149]

kopfsalat
ok, da muss ich dir rechtgeben, das war etwas wiedersprüchlich, aber der eine war der einzige, der sich so konkret und begründet dazu geäussert hat.

Jemand
@Peterle und kopfsalat

Die Dokumentation habe ich nicht gesehen, ich glaube aber dennoch den Grund für den angesprochenen (scheinbaren!) Widerspruch zu kennen. Er besteht in einem verbreiteten falschen Verständnis darin, was sich hinter dem Begriff "psychische Abhängigkeit" verbirgt.

1. Auch heute noch hat man relativ feste und unterschiedliche Definitionen für die Begriffe "psychische" und "körperliche Abhängigkeit".

2. Man hat früher die Bedeutung der sogenannten "körperlichen Abhängigkeit" beim Suchtphänomen an sich etwas überschätzt.
Es ist aber so, daß die sogenannte "körperliche Abhängigkeit" nichts mit dem eigentlichen Suchtphänomen zu tun hat, sondern dieses hängt alleine mit der sogenannten "psychischen Abhängigkeit" zusammen. Die "körperliche Abhängigkeit" ist lediglich ein Zusatzphänomen bei manchen Substanzabhängigkeiten, welches zusätzliche Probleme schafft, aber auch hier hat sie nichts mit der eigentlichen Sucht zu tun.

3. "Psychische Abhängigkeit" bedeutet nicht psychisch bzw. durch psychologische Mechanismen verursacht, das ist ein verbreiteter Irrtum. Sondern bedeutet, daß sich diese Abhängigkeit in psychischen Symptomen äußert! (Ähnliches gilt auch für den Begriff "psychische Krankheit").
Die psychische Abhängigkeit von Substanzen ist wesentlich durch biochemische Effekte der Substanz in bestimmten Funktionssystemen des Gehirns verursacht (wenn auch zahlreiche Wechselwirkungen dieser Effekte mit psychologischen Begleitfaktoren hinzukommen können). Folge dieser biochemischen Effekte der Substanz im Gehirn ist der teilweise sehr starke, teilweise lebenslange Drang die Substanz zu konsumieren. Das und davon abgeleitete Folgen sind die Symptome der "psychischen Abhängigkeit".

4. Die sogenannte "körperliche Abhängigkeit" besteht in körperlichen Symptomen bei absolutem oder relativem Entzug (letzteres wäre eine Dosiserniedrigung) in Form eines substanzspezifischen körperlichen Entzugssyndroms. Wie beispielsweise das Alkoholentzugssyndrom in Form eines Alkoholentzugsdelirs (Delirium tremens).
Bei manchen Substanzen wird von verschiedenen Autoren unterschiedlich angegeben, ob auch eine "leichte körperliche Abhängigkeit" besteht oder nicht. Das hängt damit zusammen, daß eine leichte, unspezifische vegetative (Schwitzen, Unruhe, Herzklopfen, Schla