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sebb
so schaut das ganze wohl aus, wenn nicht mal die UN mehr ihr Vorgehen in Sachen Prohibition rechtfertigen kann und andere Leute zum Schweigen bringt. *+ohrzu*

edit: ah ok, aber dein video link funzt wenigstens *abfeier*

RaveN
Du warst zwölf Sekunden schneller: Post #1210120

*schmök*

Youtube-Video #fe208nLLEwk

Nattulv
Sehr empfehlenswertes Video.

Strich
Ich habe das Gefühl, er darf die Frage nicht ehrlich beantworten.

Mo
Natürlich darf er das, er kann nur nicht, weil die Prohibition keinen Sinn macht

myracle
Die Frage ist, inwieweit der Lobbyismus nicht nur in Staatspolitik mitmischt, sondern auch in der Weltpolitik. Einer der Gründe für das Cannabisverbot, das während der Opiumkonferenz durchgesetzt wurde, war schlichtweg die Papierindustrie. Und auch die Pharmaindustrie, der wir schöne Produkte wie Heroin verdanken, war daran nicht ganz unschuldig. Mir fehlt gerad die Lust und Zeit, alle Daten und Fakten zusammen zu grabbeln, aber wer mag, recherchiert mal bei "Opiumkonferenz" und "Anslinger" drauf los.

Und danach wäre die Frage, ob die Prohibition für -uns- keinen Sinn macht, aber für andere Menschen- und Interessengruppen schon.

Mo
Eben, natürlich macht das in ner gewissen Art Sinn, aber halt nicht so wie die UN das versucht darzustellen

Fivel.Mc.Floyd
*recherchier, recherchier*
Als im Völkerbund Ägypten eine Resolution zur "Kontrolle (sprich Verbot) von Haschisch" einbrachte, stimmten nicht ganz die Hälfte der Länder dafür. Deutschland enthielt sich der Stimme, da der Hanf dort einen gewissen Stellenwert hatte. Als Ägypten allerdings der deutschen Regierung versprach, daß Heroin (made in Germany by BAYER) und Kokain (auch made in Ger-many vom Chemieriesen Merck) ungehindert nach Ägypten
exportiert werden dürften, stimmte good old Germany für die Hanf-Prohibition. Die Ägypter forderten dieses Verbot übrigens, um ihre rauchenden, rebellischen Untertanen besser unter Kontrolle zu kriegen (wie in den USA).
Der Versuch, die Methoden von REEFER MADNESS und Anslinger auf Europa zu übertragen, schlug Gott sei Dank fehl. Allerdings war in den 50er und 60er Jahren eine ähnliche Stimmung grade im stockkonservativen und reaktionären Deutschland zu spüren, die allerdings dank der 68er und besonders den Haschrebellen aufgelockert wurde.
uuund
Chemie-Papier wurde zu dieser Zeit vom US-amerikanischen Chemieriesen DuPont erfunden. Es ging um einen Milliarden-Deal mit dem Zeitungs-Zaren William Randolph Hearst. Dieser sah sein neues Papier durch Hanf gefährdet, denn Hanf ist billiger und resourcenschonender. Dieser Hearst war der Herr über zahlreiche Revolverblätter. Und ihm haben wir auch zu verdanken, daß man diese Art der Zeitung YELLOW PRESS nennt. Denn im Gegensatz zu Hanfpapier wurde das neue Papier schon nach wenigen Wochen gelb, es vergilbte ganz einfach wegen des hohen Säureanteils. Hearst hatte schon soviel Kapital in die Entwicklung des neuen Papiers bei DuPont investiert, daß es bei ihm um alles ging. Er schaltete deshalb die Konkurrenz systematisch aus und natürlich auch die Hanf-Industrie. Ihm ist der sogenannte Marijuana Tax Act von 1937 zu verdanken, dem Verbot von Hanf auch für industrielle Zwecke. Viele Historiker fragen sich heute, warum dieses Gesetzt überhaupt erlassen wurde, da es mit einem Anti-Drogen-Gesetz nicht sehr viel zu tun hatte.
Die Interessen der Industrie wurden durch das Klima von Rassismus und einer Anti-Drogen-Rhetorik begünstigt, Hanf vom freien Markt genommen und das ist der Grund, warum Hanf illegalisiert wurde.

Mo
Tja, das ist der Grund warum es illegal wurde aber wenn nicht einige gewisse Vorurteile in der Bevölkerung vorherrschen würden, würde es nicht so bleiben

Ixam
Wie der schon anfängt rumzuschwafeln *ausmach* boar da möcht man doch echt Gewalt anwenden...

sebb
schreibt doch dem guten alten Mr. Costa ne Mail mit genau dieser Frage und verbreitet das Video unter bekannten.

so, wollte gerade bei abgeordnetenwatch die gleiche Frage stellen an zwei bestimmte Politiker, aber kann momentan keine Quelle finden die zeigt dass in den Niederlanden utner Erwachsenen weniger gekifft wird als hier.

Hat da jemand nen Link für mich?

EDIT: Habe leider nur eine Studie von IFT von 1997 u. 2000 gefunden, aber nichts aktuelleres.

Exorcist
http://www.drogriporter.hu/en/node/929

oder

http://www.cannabislegal.de/studien/ift98.htm

Ich hab dem guten Mr. Costa schon ne Mail geschrieben in der ich in gefragt habe. wieso er diese einfache Frage nicht beantwortet hat und ob er denkt, dass sich die Menschen der Welt lange mit so einem Verhalten an der Nase rumführen lassen.

sebb
schade, mein Versuch bei Abgeordnetenwatch brachte nichts: *abstink*
Ich bin nicht der Meinung, dass Frau Bätzing bereits erschöpfend auf gleiche Mails geantwortet hat. *???*

Aber die gleiche Frage an Ursula Schmidt ging wenigstens durch.

vielen Dank für Ihre Frage an Frau Bätzing über
abgeordnetenwatch.de. Da
von Frau Bätzing auf thematisch ähnliche/gleiche Mails bereits
erschöpfend
geantwortet wurde, fällt Ihre Mail in die Kategorie Massenmails.

Eine Fragenflut zu einem Thema wäre kontraproduktiv für die Akzeptanz
unserer Seite durch andere Nutzer und die Abgeordneten. Wenn Sie
dennoch
weiter über das von Ihnen angesprochene Thema diskutieren möchten,
dann
wenden Sie sich bitte direkt an Frau Bätzing.

Wir werden Frau Bätzing Ihre Nachricht aber zur Kenntnisnahme
weiterleiten
(ohne Ihre E-Mail Adresse).

Den Moderations-Codex finden Sie unter: www.abgeordnetenwatch.de/codex
.

Mit freundlichen Grüßen,
Sabrina Goebig
(abgeordnetenwatch.de)

--
abgeordnetenwatch.de
c/o Parlamentwatch e.V.
Mittelweg 12
20148 Hamburg
Tel: 040 - 317 69 10 - 26
Fax: 040 - 317 69 10 - 28
email: info@abgeordnetenwatch.de
www.abgeordnetenwatch.de

-------- Original-Nachricht --------

Thema: Gesundheit

Sehr geehrte Frau Bätzing,

Ich möchte sie eine ganz einfache Frage stellen mit der Bitte Position
dazu zu beziehen. In den Niederlanden ist Cannabis in so genannten
Coffeeshops frei und legal für jeden Erwachsener über 18 Jahren
verfügbar. Es gibt sozusagen keine Restriktionen für den persönlich
Gebrauch und Besitz. Warum sind die Raten an Cannabiskonsumenten unter
den
Erwachsenen deutlich niedriger als z.B. in den benachtbarten Ländern,
die
eine viel restriktivere Politik verfolgen.

Nach zwei unterschiedlichen Studien (Kraus, L., Augustin, R.:
Repräsentativerhebungen zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei
Erwachsenen in Deutschland 2000,
Sucht 47. Jahrgang, Sonderheft 1, September 2001 (ISBN 3-87581-224-7)
sowie Kraus, L., Bauernfeind, R.:
Repräsentativerhebungen zum Gebrauch psychoaktiver Substanzen bei
Erwachsenen in Deutschland 1997,
Sucht 44. Jahrgang, Sonderheft 1, September 1998 und
http://www.cannabislegal.de/studien/ift98.htm)
lag beispielsweise der Antweil regelmäßiger Konsumenten (30-Tage
Prävalenz) im Jahre 2000 / 2001 bei den Niederländern bei 2,5%,
während
er bei den (Gesamt-)Deutschen bei 2,8% und bei den Westdeutschen sogar
bei
3,0% lag.

Außerdem spielt nur bei ca. 3.2% Konsumenten das Verbot eine Rolle den
Konsum zu beenden (siehe gennannte Repräsentativerhebung).

Zeigen diese Beispiele nicht, dass die Drogenpolitik komplett
fehlgeschlagen ist und Prohibition absolut nichts nützt bzw. sogar
kontraproduktiv wirkt?!?

Warum möchten Sie (die Bundesregierung), dass Coffeeshops aus den
Niederlanden verschwinden? Sicher weil diese Aufzeigen wie nutzlos
Prohibition ist.

Sie ist nur unglaublich teuer und erzeugt immer mehr Leiden als dass
sie
irgendjemanden hilft. Die Bürger müssen dafür in Form von Steuern
zahlen
und Drogenkonsumenten, die höchstens sich selbst schädigen, wird
durch die
Strafverfolgung oft die ganze Existenz zerstört.

Einzig allein die Mafia und andere kriminelle Organisationen
profitieren von der Prohibition!

Mit freundlichen Grüßen

sebb
Abgeordnetenwatch ist echt spitze! Sabine Bätzing hat tatsächlich geantwortet.

Was mich interessiert wo gibt es denn den Epidemiologischen Suchtsurvey

ökofutzi
und wie hat sie das ganze beantwortet? *???*

Strich
Sehr geehrter Herr ,

leider irren Sie in Ihrer Annahme, dass "Drogenkonsumenten höchstens sich selbst schädigen". Sie verursachen neben dem Leid, das sie ihren Angehörigen und Freunden zufügen, auch von der Gesellschaft zu tragende Kosten. Vor dem Hintergrund der mit dem Suchtmittelkonsum verbundenen gesundheitlichen Risiken erreichen mich immer wieder Briefe von Bürgern, die sich sogar dafür aussprechen, das solidarische Versicherungssystem zu entlasten, indem Kosten für die Behandlung von durch Suchtmittel verursachten Erkrankungen ausschließlich dem Behandelten auferlegt werden.

Ihre im Zusammenhang mit Daten aus den Jahren 1997 bzw. 2000/2001 geäußerte Annahme, Prohibition sei nutzlos, teile ich nicht. Im August 2007 habe ich mich zum Cannabisverbot in diesem Forum u.a. wie folgt positioniert: "wie ich in diesem Forum schon an anderer Stelle ausgeführt habe, halte ich Cannabis nicht für eine harmlose Droge. Es geht mir daher darum, den Konsum von Cannabis insgesamt zu reduzieren. Dazu gehören Informationen über die Gesundheitsrisiken, die Prävention, die Behandlung von Abhängigen, die Schadensreduzierung, aber auch die Angebotsreduzierung. Die Unterstellung von Cannabis unter das Betäubungsmittelgesetz dient dazu, den Konsum zu reduzieren, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen." Ergänzend möchte ich anfügen, dass die 30-Tage-Prävalenz des Cannabiskonsums in der Altersgruppe 18-64 Jahre in Deutschland nach Ergebnissen des aktuellen Epidemiologischen Suchtsurveys (der 2006 durchgeführt wurde) 2,2% beträgt. Der über die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) verfügbare Vergleichswert aus den Niederlanden (der aus einer Studie aus dem Jahr 2005 stammt) beträgt für die 15-64-Jährigen 3,3%.

Eine Antwort zu Ihrer Frage "Warum möchten Sie (die Bundesregierung), dass Coffeeshops aus den Niederlanden verschwinden?" habe ich in diesem Forum ebenfalls bereits veröffentlicht: "Sie beziehen sich auch auf das Beispiel der Niederlande, wo der Cannabiserwerb für den Eigenkonsum zwar gesetzlich nicht erlaubt ist, aber in sehr engen Grenzen geduldet wird. Gerade der liberale Ansatz der Niederlande stößt EU-weit und auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft mehr und mehr auf Kritik. So hat der Rat der Europäischen Union am 25. Oktober 2004 - nach langjährigem Widerstand der Niederlande - einen Rahmenbeschluss zur Festlegung von Mindestvorschriften über die Tatbestandsmerkmale strafbarer Handlungen und die Strafen im Bereich des illegalen Drogenhandels angenommen (ABl. L 335 vom 11.11.2004, S. 8). Danach ist in den einschlägigen Gesetzen der Mitgliedstaaten u.a. für den Handel mit geringen Mengen von weniger gefährlichen ("weichen") Drogen eine Mindesthöchststrafe von 1 bis 3 Jahren vorzusehen."

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Bätzing


Quelle: Abgeordnetenwatch - Sabine Bätzing


Oje... eine Legalisierung können wir vergessen

Solche Antworten bringen mich zum Weinen...

zero-zero
Die Schäden die sie da anspricht entstehen aber auch bei Alkohol *autsch*

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
Die Bätzing mal wieder. Ja, das kann sie, nicht wirklich auf Fragen eingehen und wiederkauen, was sie schon mehrfach verdaut hat.

Ergänzend möchte ich anfügen, dass die 30-Tage-Prävalenz des Cannabiskonsums in der Altersgruppe 18-64 Jahre in Deutschland nach Ergebnissen des aktuellen Epidemiologischen Suchtsurveys (der 2006 durchgeführt wurde) 2,2% beträgt. Der über die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) verfügbare Vergleichswert aus den Niederlanden (der aus einer Studie aus dem Jahr 2005 stammt) beträgt für die 15-64-Jährigen 3,3%.


Sehr interessant, dass für Deutschland nur Volljährige gezählt werden, während beim niederländischen Vergleichswert auch Minderjährige dabei sind. Hinzu kommt, dass in den Niederlanden prozentual weniger Jugendliche Cannabis konsumieren als in Deutschland. Durch diese beiden Studien wird darauf aber kein Bezug genommen, sind also irrelevant.

Und ihr Schluss ist auch nicht gerade toll. Die EU mag das nicht, also mögen wir das auch nicht, ist als Ansatz ja wohl nicht gerade sinnig. Selbst denken gilt auch in der internationalen Politik.

poq
besonders toll finde ich, dass man sich immer wieder auf die wohl von niemandem ernsthaft vertretene behauptung, cannabis sei harmlos, stützt.
NEIN cannabis ist nicht vollkommen harmlos, wer hätte das gedacht??? ich dachte gras wär wie schokolade...

wir können ja mal von der grundthese ausgehen, alkohol und tabak seien harmlos.. ich denke da würden die gegenbeweise deutlich leichter zu finden sein und auf fakten basieren, nicht auf schwammigen hypothesen wie "cannabis kann unter umständen eine latente psychose auslösen und öööh macht faul, dumm und abhängig , aber das ist noch nicht eindeutig bewiesen. trotzdem sagen wir einfach mal, dass es so ist!! Zudem handelt es sich bei cannabis um eine wunderdroge, die den freien willen der konsumenten gänzlich ausschaltet und somit als einziger grund für den sozialen absturz von absoluten vollidioten, die mit 9 anfangen zu saufen und mit 13 die schule abbrechen, zu nennen ist.(ich könnte das ewig weiter führen) " beruhen.

ich bewundere denjenigen "experten", der herausfand, dass cannabis eine DROGE ist, die NICHT HARMLOS ist und RISIKEN BIRGT! BRAVO!!!!!!!

Exorcist
Was Frau Bätzing da runterleiert entspricht in großem Maße ihrem Standardgeschwätz. Sie betont wieviel sie doch tut um Drogenkonsum einzudämmen und das Cannabis ja gefährlich sei, lässt ihre Behauptungen aber an Quellenangaben mangeln. Ich selbst habe mich auch schon diverse male über Abgeordnetenwatch an Fr. Bätzing gewandt und bekam jedesmal in etwa zu hören "Cannabis wird verharmlost, es ist gefährlich, ich tue folgendes um den Konsum einzudämmen:(...)".

Besonders dreist finde ich auch, dass sie jedem, der sich als Legalisierungsbefürworter outet gleich Adressen mitgibt, bei denen man sich Hilfe suchen kann. Wie, als wäre jeder Cannabiskonsument ein abgestürzter Süchtiger.

Zu dem Studienauszug bleibt nur zu sagen, dass Frau Bätzing sich da wahrscheinlich eine Passage rausgesucht hat, die ihr gerade in den Kram passt, so ist die Rede von der "30-Tage-Prävalenz des Cannabiskonsums", also, wenn ich das richtig verstehe, von dem Prozentsatz gemessen an der Gesamtbevölkerung zwischen 15 und 64, der in den letzten 30 Tagen Cannabis konsumiert hat. Das dieser Wert in einem Land mit tolerierter Abgabe HÖHER ist, ist angesichts der damit verbundenen gesellschaftlichen Akzeptanz wohl kaum verwunderlich, jedoch bezweifle ich, dass der Wert der regelmäßigen Cannabiskonsumenten in den Niederlanden höher als in Deutschland ist. (Achtung, Spekulation, ich habe diesen Bericht NICHT gelesen!)

Zwürfel in Dosen (III. Wahl)
Besonders dreist finde ich auch, dass sie jedem, der sich als Legalisierungsbefürworter outet gleich Adressen mitgibt, bei denen man sich Hilfe suchen kann. Wie, als wäre jeder Cannabiskonsument ein abgestürzter Süchtiger.

Quelle: Exorcist


Oder aber jeder Legalisierungsbefürworter ein Konsument. Ich kann mich aus guten Gründen für die Legalisierung von Cannabis einsetzen, ohne es konsumieren zu müssen.

Holger
Standard Geschwätz, eben, 08/15 Standardgesülze, diese verf.... XY....

Cress
Unglaublich wie argumentationsarm und sensibel Frau Bätzing auf die Legalisierung anspringt. Einerseits sollen Drogen zur Gesellschaft dazugehören, andererseits kann man sicht nicht aussuchen, welche. (Ohne illegalen Handel zu betreiben)

Alkohol ist in meinen Augen eine wesentlich härtere Droge als Cannabis. Die körperlichen Schäden sind wirklich nicht übersehbar. Und wenn ich, nachdem mein Verstand im Rausch betäubt ist und mein Gehirn nichtmal mehr die Sprachfunktion ausführen kann, auch noch meine Körperfunktionen "verliere", sehe ich doch ganz klar, dass Alkohol eine Scheißdroge ist. Die Wirkung kann aus Alkohol keine gesellschaftsfähige Droge machen, da auch viele Mensch im Rausch aggressiv werden. Auch die Tatsache, der Anfang des Alkoholkonsums rege die Kontaktfreudigkeit an, ist eine falsche Wahrnehmung. Es stärkt nur die Dummheit. Nüchtern hört man auf die inneren Stimmen. Besoffen kann ich ohne Bedenken Müll labern. Jediglich der Aspekt, dass Alk legal ist, macht aus der Droge eine "gesellschaftsfähige" Droge.

Wenn man jetzt Cannabis nimmt und sieht, dass sich die Konsumenten GEGEN das System stellen, weil sie eine RANDGRUPPE sind, dann wird dies gleich als Argument GEGEN Cannabis eingesetzt. "Kiffen schwächt die Fähigkeit, sich sozial zu engargieren", heisst es. Dies wird auf die Wirkung von THC geschoben, obwohl ja das Verbot ansich diese "Ausgrenzungen durch Cannabis" überhaupt verursacht. Meines Erachtens fehlt einfach die Aufklärung dieser Missverständnisse.

Nebenbei: Wie viele Menschen alkoholabhängig sind, ohne es zu wissen, interessiert NIEMANDEN.

Vor dem Hintergrund der mit dem Suchtmittelkonsum verbundenen gesundheitlichen Risiken erreichen mich immer wieder Briefe von Bürgern, die sich sogar dafür aussprechen, das solidarische Versicherungssystem zu entlasten, indem Kosten für die Behandlung von durch Suchtmittel verursachten Erkrankungen ausschließlich dem Behandelten auferlegt werden.


Ja, ich kenn ein paar Heroinabhängige. Manche sagen sich nämlich nach erfolgreicher Therapie, nachdem sie wieder in die Abhängigkeit gefallen sind: "Dann mach ich halt noch ne' Runde" - Bis es nicht mehr geht. Dann wieder Therapie. Ich kenn Leute, die machen das Jahrzehnte so. Alles auf Staatskosten. Aber: Egal! Manche kommen auch aus dem Teufelskreis raus. Soll ich etwa einen Schoresüchtigen zusätzlich noch damit bestrafen, ihm keine Hilfe mehr anzubieten, nur weil irgendjemand sich darüber aufregt, dass die Versicherungssätze so hoch sind? So ein Schwachsinn. Was hat das mit Cannabis zu tun? Oder mit der Drogenbekämpfungspolitik?

Ich weiß nicht, wo das Bewusstsein mancher Menschen hinschweift.... *angst*

weisserwitwer
klar, es gibt auch Leute die die Todesstrafe forden, allerdings muss man nicht auf jeden Müll eingehen Frau Bräsig ! Das zeigt, wie wenig Ahnung sie von der Realität haben ! Das Gesicht der Dummheit und Ignoranz.
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