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Interview-Anfrage vom SWR

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Hille
es geht um einen Bericht zur Vereinbarkeit von Drogen bzw. Haschkonsum und Autofahren.

wer von Euch hat morgen (Mittwoch, den 22.9) Zeit, dem SWR diesbezüglich seine Erfahrungen zu schildern?

Ich suche kurzfristig noch jemand, der in einem Interview erzählen könnte, wie sich Kiffen auf die Fahrweise auswirken kann, also evtl. Tunnelblick, Langsamfahren, Blendwirkung, schlechte Reaktion, manchmal Angstattacken oder auch Überschätzung.

Wir würden das Interview auf Wunsch auch verfremden, so dass man niemanden wiedererkennen kann. Allerdings brauchen wir jemand aus dem deutschen Südwesten: Mainz, Frankfurt, Kaiserslautern und so weiter.


wendet Euch per SMS oder E-Mail an mich, ich leite Euch dann dementsprechend weiter. evtl. ist Eure Telefonnummer hilfreich, da das Interview bereits MORGEN stattfinden soll.

 [user:831]

Johannschen
also ich hab hille schon gesmst, da ich ebenfalls aus dem Raum bin und das eines meiner Lieblingsthemen ist.... Gott sei Dank hab ich meinen Lappen noch und das seit fast sechs Jahren durchgehend.... teilweise aber auch mit mehr Glück als Verstand wie man so schön sagt....

Hille
also ich hab hille schon gesmst, da ich ebenfalls aus dem Raum bin und das eines meiner Lieblingsthemen ist.... Gott sei Dank hab ich meinen Lappen noch und das seit fast sechs Jahren durchgehend.... teilweise aber auch mit mehr Glück als Verstand wie man so schön sagt....

Unfälle bisher?

hier meine Meinung:
Ich habe Erfahrung mit dem Autofahren unter Cannabis-Einfluss, bei uns in der Region war das unter Jugendlichen genauso wie das Fahren unter Alkohol-Einfluss vollkommen normal. Das erscheint mir heute als jugendlicher Leichtsinn, was es auch ist, selbst wenn man uns anrechnet, dass wir unter Drogen-Einfluss meist besonders vorsichtig gefahren sind. Die von Ihnen angesprochenen Auswirkungen kann ich nicht bestätigen, sie sind mir auch aus dem Bekanntenkreis nicht bekannt. Was ich bestätigen kann ist (bisweilen stark) verlangsamtes Fahren und erhöhtes Blend-Empfinden.

Heute, im "reifen Alter" von 26 Jahren liegt das hinter mir und ich bin strikt dagegen, sich unter Einfluss welcher Droge auch immer hinters Steuer zu setzen.

Während das Fahren unter Alkohol-Einfluss spürbar risikofreudiger und aggressiver macht, verleitet Cannabis-Konsum zum defensiven Fahren. Leicht beeinträchtigte Reaktionsfähigkeit (also nicht bei akutem Konsum) lässt sich mit erhöhter Konzentration einigermaßen ausgleichen, diese Erfahrungen teilen viele.
Bei entsprechend vorausschauender und angepasster Fahrweise und bei wenig Verkehr, z.B. Abends oder in ländlichen Gebieten, wird das Risiko von vielen Cannabis-Konsumenten gerne unterschätzt. Dabei wird außer Acht gelassen, dass es in Gefahren-Situationen auf Sekunden-Bruchteile ankommen kann. Der möglichen Gefährdung Dritter wegen sehe ich daher die moralische Verpflichtung, Fahrten unter Cannabis-Einfluss zu unterlassen.

Ich würde es begrüßen, wenn in ihrem Bericht deutlich zum Ausdruck kommt, dass solche Drogenfahrten schlicht verantwortungslos sind.

Man muss allerdings differenzieren: wie beim Alkohol auch kann die Wirkung von Cannabis, je nach Menge und THC-Gehalt, stärker oder weniger stark sein. Die Wirkung klingt nach einigen Stunden ab, der Konsument ist wieder fahrtüchtig. Doch Drogentests wie z.B. der Drupwipe können nicht feststellen, wieviel THC bzw. THC-Abbauprodukte sich im Körper des Konsumenten befinden und geben daher keinen Auschluss auf dessen Fahrfähigkeit. Was fehlt ist wie bei Alkohol eine Grenze, ab der ein Fahrzeugführer als fahruntauglich gilt.

So kann es auch wegen Konsum am Vortag, der keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit hat, zu Führerscheinentzug und sogar zur kostenpflichtigen MPU kommen. Eine MPU wird bei Alkoholfahrten erst ab verantwortungslosen 1,6 Promille angeordnet. Jemand, der etliche Stunden oder gar Tage zuvor einen Joint geraucht hat, muss befürchten wie ein volltrunkener Koma-Säufer behandelt zu werden. Hier verspielen Staat und Behörden viel Glaubwürdigkeit, besonders bei jungen Leuten. Die Folgen für die Opfer dieser unsinnigen Politik sind enorm, teilweise sogar existensbedrohend.
(hätt man besser formulieren können, war halt spontan)

 [user:2511]

Johannschen
Unfälle hatte ich bisher (verursacht) nur kleinere, es ist durch méin Verschulden noch kein Lebewesen verletzt worden (Mir Inklusive).... Bin allerdings als Zeuge ( oder sohalbgeschädigte) schon satt mit den Bullen konfrontiert worden, die haben das aber nie bemerkt oder angesprochen...(das meinte ich mit "mehr Glück als Verstand", oder breit zur Tanke um was Süßes zu holen und die Grünen trinken da grad ihr Käffchen..also eher weniger dramatische Situationen)
Ich wurde in fünfeinhalb Jahren Zweimal geblitzt, einmal ne Ampel und einmal glaub mit etwas über 60 in der 50er Zone. Ich fahre nie auch nur angetrunken, weil ich mich dabei nicht mehr sicher fühle, bekifft aber eigentlich schon (Ganz ehrlich finde ich mich aber fast "gefährlicher" hinterm Steuer wenn ich sehr aufgebracht bin, frisch verliebt, oder scheißnervös....)
Im Großen und Ganzen würde ich aber deine Aussage von oben unterstreichen, vorallem den letzten Teil find ich wichtig, weils nich sein kann das WEkiffer Sanktionen bekommen, die härter ausfallen als die für Trunkenheitsfahrten.
Wenn man aber täglich kifft, sowie ich das die letzten Jahre betrieben habe, lässt sich das bekifft Autofahren halt kaum verhindern... ich hab auch grad noch mal überlegt, bei zwo Unfällen war ich nüchtern, bei zwo bekifft... je nach dem wie hoch mein Konsum war muss ich sagen dass sich eine gewisse Routine im sadd Fahren breit gemacht ( ich war ja auch z.B bekifft in der Fahrschule und fand den Zustand "was geraucht haben in den letzten zwo Stunden" lange als dauernd und normal) hat und ich empfinde meinen Fahrstil nicht als verantwortungslos oder schlecht, es hat sich auch noch keine Mitfahrer beschwert.
Wie Hille auch oben sagt, ist auch bei mir die Lichtempfindlichkeit erhöht, das is aber alles, und ich kenne auch Nichtkiffer die mit diesen grellen neuen Autoscheinwerfern Probleme haben. Unangenehmer ist die Angst, man könnte doch mal kontrolliert werden.
Aber wie schongesagt bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich Hilles Meinung, es sollte eben wie beim Alkohol einen Grenzwert geben, ab welchem das Fahren verboten ist. Trotzdem finde ich nicht dass jeder der breit Auto fährt ein schlechter Fahrer ist. Ich würde jederzeit wieder eine Fahrprüfung bestehen, im Gegensatz zu manch einem Rentner oder manch ner Muddi.... Ich kenn Weiber, die sind grundsätzlich auf einem hysterische gesteigerten Grundniveau hinterm Steuer und bauen auch mehr Unfälle als ich.... Werd mir aber morgen beim Frühstück noch mal Gedanken machen, falls sich da echt so eins meldet, was ich dazu sagen kann.
und zum Thema unterschätzen/sich überschätzen: ich kann da nur für mich reden;
ich weiß ja, das ich was geraucht hab und wie satt ich bin, d.h. ich gleiche das durch Konzentration aus, fahre umsichtiger oder warte im schlimmsten Fall eben etwas bis ich nüchterner bin. Ich glaube das ist wie immer mehr eine Charakter als eine Drogenfrage, menschen, die sich gerne überschätzen tun dies eben immer gerne, egal in welchem Zustand..

vllt. ist meine Meinung ja auch leichtsinnig oder verändert sich mit reifender Verantwortung, aber ich will noch mal betonen, dass ich, obwohl ich echt viel fahre, auch in fremden Gegenden, erst zwomal geblitzt wurde also bisher an die +-hundert(?) Blitzer rechtzeitig erkannt/reagiert habe und jedem Tier oder anderm Verkehrsteilnemer ausweichen konnte ohne das was passiert wäre...
richtig zu schrott gefahren hab ich nur ein Auto mit achtzehn, der Rest alles sog. Parkplatzunfälle, der Letzte vor zwo Jahren.

Hille
Wenn man aber täglich kifft, sowie ich das die letzten Jahre betrieben habe, lässt sich das bekifft Autofahren halt kaum verhindern...
da es Leute gibt, die gar kein Auto haben, kann ich das nicht so recht glauben. das ist wohl doch eher Bequemlichkeit.

ich weiß ja, das ich was geraucht hab und wie satt ich bin, d.h. ich gleiche das durch Konzentration aus, fahre umsichtiger oder warte im schlimmsten Fall eben etwas bis ich nüchterner bin. Ich glaube das ist wie immer mehr eine Charakter als eine Drogenfrage, menschen, die sich gerne überschätzen tun dies eben immer gerne, egal in welchem Zustand..
vielleicht gar nicht schlecht, wenn Du das auch im Interview erzählst, sollte man auf Dich zurückkommen. denn es könnte stellvertretend für viele lockere Einstellungen zu dem Thema stehen.
die Aussage an sich sieht für mich schon ein wenig nach Selbstüberschätzung aus. schließlich schreibst Du nicht "ich versuche das durch Konzentration auszugleichen", sondern "ich gleiche das durch Konzentration aus". ich habe ja etwas ähnliches geschrieben, es aber bewusst eingeschränkt ("einigermaßen").

Dein Post wirkt auf mich sehr defensiv. ich hoffe, Du fühlst Dich nicht angegriffen. ich respektiere Deine Ehrlichkeit und freue mich, dass Du Dich gerade generell mehr mit Deinem Drogenkonsum auseinandersetzt (Post #633888). ich wünsch Dir, dass Du ein gutes Maß findest.

Pazifist ist Fowler
ich denke es kommt darauf an, wie viel man kifft, jemand der nur einmal im monat was raucht is danach sicher weniger fahrtüchtig, als jemand der jeden tag breit is.
ich versuche immer nüchtern zu sein, wenn ich mich hinters steuer setze, d.h. ich versuche, dass ich mich auch am nächsten morgen nach nem durchkifften abend nicht hinters steuer setze, ich hab sowas 2 mal gemacht und beide male kam es zu blöden situationen. (das eine mal hab ich mich verfahren, das andere mal hätt ich fast n unfall gebaut und dass auf ner 6km langen strecke, weil ich n lahmen trekker überholen wollte.)

Hille
ich denke es kommt darauf an, wie viel man kifft, jemand der nur einmal im monat was raucht is danach sicher weniger fahrtüchtig, als jemand der jeden tag breit is.
sicher?

Coach Overgrow³³
da es Leute gibt, die gar kein Auto haben, kann ich das nicht so recht glauben. das ist wohl doch eher Bequemlichkeit.


Solche Sprüche mag ich ja besonders gerne...schon mal dran gedacht dass es Leute gibt die auf dem Land leben und keinerlei Verbindungen zu anderen Orten haben ausser mit dem Auto?

Der nexte Bahnhof ist von hier aus 6 Kilometer entfernt(bergauf)...zudem gibt es Nachts in meiner Umgebung keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr...sogar der Nachtbus am Wochenende wurde abgeschafft...mir bleibt nichts anderes übrig als Auto zu fahren.

Es kommt auch durchaus mal vor dass ich noch leicht bekifft ins Auto steige...jedoch fahre ich dann langsamer und sehr konzentiert...dass ich keine Reaktion mehr zeigen würde kann mir niemand vorwerfen;ich musste dieses Jahr schon weit über 20 Füchsen ausweichen,mehreren Rehen und auch Dachsen...wer schon mal einen Wildunfall hatte,weiss dass man sehr schnell reagieren muss...und ich denke ich war ein paar mal zumindest "Rest-stoned"...

Ich finde ganz entscheidend ist beim bekifft fahren wieviel,wie und was man vorher geraucht hat...

Genau wie beim Alkohol auch kommt es da sicher auf die Dosierung an...direkte Vergleiche sind da sicher nicht möglich...aber es dürfte klar sein was ich meine...

Da ich fast täglich rauche,kann ich davon ausgehen dass bei mir eigentlich immer THC-Reststoffe gefunden würden;ich somit bei einer Drogenkontrolle meinen Schein los wäre...und das obwohl ich Abends durchschnittlich höchstens zwei Joints rauche(zusammen mit Freunden)...

Ich denke es liese sich vermeiden unmittelbar "bekifft" in ein Auto zu steigen...um zu vermeiden mit THC-Reststoffen im Blut ins Auto zu steigen müsste ich wohl komplett aufhören zu Kiffen und das sehe ich nicht ein...das würde ich schon fast als Einschränkung meiner Persönlichkeit betrachten...wenn nicht sogar meiner Rechte...

Meine Meinung ist zumindest : Bei Cannabis gehört eine ähnliche Regelung her wie bei Alkohol...auch wenn es momentan noch nicht möglich ist...so wie es jetzt gerade abläuft kann es nicht weiter gehen!

Wegen o,4°% Restalkohol am nexten Morgen eines Saufabends wird mir ja auch nicht mein Schein gezwickt...wenn ich mit dem Restalk(meistens verbunden mit nem üblen Kater) ins Auto steige,bin ich sicherlich weniger fahrtüchtig,als wenn ich am Vorabend geraucht hätte,und sich noch THC-Reststoffe im Blut befinden...*zwinker*

Achja und eines noch : Wer aus Faulheit bekifft ins Auto steigt(z.B. um kurz an die Tanke zu fahren,anstatt 5 Min Fussweg) der ist echt selbst schuld...sowas muss echt nicht sein;ich laufe so viel es geht zu Fuss...ansonsten gibts ja auch noch Fahrräder...das Auto braucht man wirklich nur für längere Strecken *zwinker*


Johannschen
das mit der Bequemlichkeit kann ich sicher nicht ganz von mir weisen, aber es kommt auch auf die Wohngegend an, in welcher man lebt... als ich ne zeitlang in der Innenstadtnähe gelebt hab, konnte ich leichter aufs Fahren verzichten, wenn ich aber wie meist und auch jetzt in nem Vorort wohne und das ÖV-Netz einfach sch.... ausgebaut ist, und ich meistens noch mein hund dabei hab, kann ich echt nicht oft aufs Auto verzichten, gut ich bin auch ein bequemer Mensch und ich fahre echt gerne...
Noch anzumerken wäre, dass ich ein Fahrsicherheitstraining beim ADAC gemacht hab, im Jahr 2000 und da hab ich ne Stunde vorher auch noch einen Kopp geraucht, trotzdem war der Kursleiter zufrieden und hat nichts derartiges bemerkt, bzw. es mich nicht merken lassen, falls doch.

Pazifist muss ich aber aus meiner Erfahrung heraus schon recht geben...eine gewisse Toleranzentwicklung ist nun mal da...
Wenn ich am WE meinen ersten Grasdubbi nach zwo Wochen rauchen werde, werde ich sicher nicht fahren...dass ist dann selbst mir zu heikel... das Fahren nach dem Feiern hab ich schon vor längerem eibgestellt, da hat sich meine Meinung schon sehr geändert, einfach weil ich es mir nicht verzeihen könnte in druffen(!) Zustand auch nur nen Igel totzufahren...(geschweige denn schlimmeres zu verursachen) im nüchternen Zustand ist es eben ein Unfall, im satten Zustand wäre da immer diese Frage im Hinterkopf, hätte ich es vermeiden können, wäre ich nüchtern gewesen....

hehe, das ist dem defensiv ist eh so ne Sache, ich bin glaub so ein Mensch....ich versuche generell nicht meine Meinung als das Maß aller Dinge zu sehen und selbstkritisch zu bleiben... und sicher ist da dieses Männlein in meinem Kopf, das mir sagt, dass man nur im klaren Zustand fahren sollte... aber meine Lebensrealität sieht nun mal anders aus und ich versuche auch dazu zu stehen...
Vllt. habe ich diese euphemistische Meinung auch nur weil mir noch nie etwas schlimmes passiert ist, aber ich werde mich bemühen das Kind nicht in den Brunnen fallen zu lassen, selbst wenn es schwimmen kann...

generell bin ich sehr froh diese Community(?) aufgetan zu haben und hier auch offen über meine Selbstzweifel diesbezüglich sprechen zu können. Ich finde es sehr gut wie verantwortungsvoll viele hier mit dem Thema umgehen, aus meinem Bekanntenkreis kenne ich eher das Gegenteil.
Ich denke vielen wäre es ein unverständliches Argument wenn jemand sagt: ich fahr jetzt nicht, weil ich habe gekifft.. wie Hille ganz oben schon sagt, es ist halt normal geworden zu kiffen, bzw. so zu fahren.
Leider erlebe ich auch bei vielen Freunden, dass sie auf anderen Drogen fahren...

Trotzdem möchte ich nicht generell mit einem schlechten Gewissen durch die Gegend fahren, das beeinträchtigt meine Konzentration ja schließlich auch....ich weigere mich, mich nur deswegen als veranwortungslos zu betrachten oder zu fühlen, denn meine Fahrstatistik spricht nun mal auch für mich...
Nur erachte ich eben auch das Argument des jugendlichen Leichtsinns, auch wenn ich mir nicht ganz klar darüber bin ob das nun für oder gegen mich spricht (*verwirrtbin*)
ich würde mich auch nicht hinstellen und sagen: jaa fahrt alle satt, das ist super, da kann gar nix passiern! So einfach ist das nicht, es gibt wie immer eben nocht bloß schwarz und weiß... es gibt Leute die sind von einem Joint nahezu reaktionsunfähig, so wie ich nach schon einem Bier.... meine mum trinkt zwo viertel Wein und kommt ohne Problem durch ne Kontrolle, ich könnte das nicht...wenn sie aber zwo mal an nem Joint zieht geht se nicht mehr vor die Tür! es ist denke ich schon von Typ zu Typ verschieden.
Blöd sind natürlich auch Situationen in denen man unverschuldet in einen Unfall gerät und die Bullen meinen sie müssten mal genau schauen und schon hast du u.U. Teil/Vollschuld (meine größte Sorge)




Quelle: Coach Overgrow³³ in Post #634042, Interview-Anfrage vom SWR


Ich finde ganz entscheidend ist beim bekifft fahren wieviel,wie und was man vorher geraucht hat...

Genau wie beim Alkohol auch kommt es da sicher auf die Dosierung an...direkte Vergleiche sind da sicher nicht möglich...aber es dürfte klar sein was ich meine...

Da ich fast täglich rauche,kann ich davon ausgehen dass bei mir eigentlich immer THC-Reststoffe gefunden würden;ich somit bei einer Drogenkontrolle meinen Schein los wäre...und das obwohl ich Abends durchschnittlich höchstens zwei Joints rauche(zusammen mit Freunden)...

...um zu vermeiden mit THC-Reststoffen im Blut ins Auto zu steigen müsste ich wohl komplett aufhören zu Kiffen und das sehe ich nicht ein...das würde ich schon fast als Einschränkung meiner Persönlichkeit betrachten...wenn nicht sogar meiner Rechte...

Meine Meinung ist zumindest : Bei Cannabis gehört eine ähnliche Regelung her wie bei Alkohol...auch wenn es momentan noch nicht möglich ist...so wie es jetzt gerade abläuft kann es nicht weiter gehen!




ja so inetwa....

Hille
Solche Sprüche mag ich ja besonders gerne...
Sprüche? Du hast offensichtlich nicht verstanden, was ich damit sagen wollte.
schon mal dran gedacht dass es Leute gibt die auf dem Land leben und keinerlei Verbindungen zu anderen Orten haben ausser mit dem Auto?
schon mal dran gedacht, dass das noch lange kein Grund ist, bekifft zu fahren?

Ich denke es liese sich vermeiden unmittelbar "bekifft" in ein Auto zu steigen...um zu vermeiden mit THC-Reststoffen im Blut ins Auto zu steigen müsste ich wohl komplett aufhören zu Kiffen und das sehe ich nicht ein...
stimme ich Dir zu. wenn ich schreibe "unter Cannabis-Einfluss" meine ich auch eine konkrete Auswirkung auf die Fahrtauglichkeit, die nach allem was ich weiß spätestens am nächsten Tag nicht mehr vorhanden ist.

xmas
nich zum swr, sondern nur zum autofahrn

erhoehtes geschwindigkeitsgefuehl (also langsameres fahren) und empfindlichere augen (blenden) kann ich bestaetigen. ausserdem furchtbar, wenn bei regen im dunkeln auf der autobahn wieder uralte markierungen auftauchen. .. tunnelblick.. hm,. kann schon sein. auf jedenfall laeuft das fahren so merkwuerdig "automatisch" ab.. klar, das tut es irgendwie immer, aber man kann sich fast dabei zusehn. ich hab frueher immer mindestens 2 h abgewartet (ich weiss, nen sehr willkuerlicher wert) und die fenster sperrangelweit auf. enge strecken sind schon schwieriger. ich fahr seit so 3 jahren nicht mehr unter drogeneinfluss, weil ich einmal entdecken musste, wofuer der schulterblick da ist, beim spurwechsel. is zwar nix passiert, auch nicht ansatzweise, aber es war schon unheimlich.

ich find eigentlich fahrradfahrn schon recht schwierig..

Johannschen
also...für die dies interessiert..hab heute mehrmals mit der Dame telefoniert..allerdings hats wohl nich sollen sein da mein tel und internet(gekoppelt über Kabeltvanschluss) mehrmals meinte zwischendrin abkacken zu müssen und sie wohl in ´nem Funkloch saß....( mailbox, obwohl sie ihr handy an hatte) jetzt wird das ganze wohl ohne "Betroffenen Aussage" on air gehen.
Sowohl sie und ich finden das schade, jetz is aber leider zu spät....es hätte sich ja wohl noch beinahe jemand von hier gefunden nur ham da wohl die Eltern nicht so recht mitgespielt....schade eigentlich...
naja man weiß ja nie...vllt. besser so, bevor ich noch irgendeinen Müll gelabert hätte, oder die meine Aussagen noch verschnitten hätten *zwinker*

Hille
Joints am Steuer - Tödliche Unfälle durch Drogenkonsum
Joints am Steuer (Quelle: ARD)

Immer häufiger holt die Polizei Fahrer im Drogenrausch von der Straße. Kein Wunder: Sogenannte Einstiegsdrogen wie Hasch- und Extasy werden immer billiger und sind leicht zu beschaffen. Doch die Fahrt mit dem Joint ist alles andere als harmlos. Viele tödliche Unfälle lassen sich auf Drogenkonsum zurückführen. Immer wieder werden Unschuldige mit in den Tod gerissen. Ländersache über die unterschätzte Gefahr der Joints am Steuer.
"Kein Wunder: Sogenannte Einstiegsdrogen wie Hasch- und Extasy werden immer billiger"... *autsch*
soviele Fehler in nur einem Satz... *oberlehrer*

 [user:2223]

Hans Wurstsuppe
Ich habe heute auch mehrfach mit der Dame telefoniert. Dort hab ich meine Probleme beim bekifften fahren geschildert, aber habe sie auch gefragt, ob ich Dinge wie "THC-Grenzwerte ähnlich der Promillegrenze sind notwendig" etc. sagen darf. Darauf kam dann die Antwort, dass sie nicht wüsste, was am Ende rausgeschnitten wird. Pro-Cannabis dürfe "wohl nicht" sein. Mit Johannschen wollte sie eigentlich nicht sprechen, da diese keine Probleme bei der Sache sähe. Sie wollten von mir also nur die negativen Seiten hören, wie der Titel ja auch beweist.
Dafür haetten sie mich gerne per Zug auf ihre Kosten nach Kaiserslautern geschickt und mir noch zusätzlich Geld für geben... Muss nicht sein, deshalb hab ich ihr mit Hinweis auf meine Eltern abgesagt und dann im Test meine Mutter gefragt. Und die ist richtig ausgeflippt.... Hätt ich nicht mit gerechnet, Glück gehabt - nun ja. Meine Eltern sehen oft SWR, das hätte also auch richtig ins Auge gehen können. Aber wir haben es dann wieder gerade diskutiert und mein Vater wird nicht eingeweiht.
Ich denke aber, dass es nicht nur wegen meinen Eltern besser war, nicht mitzumachen.

MahatmaGanja
ich denke es kommt darauf an, wie viel man kifft, jemand der nur einmal im monat was raucht is danach sicher weniger fahrtüchtig, als jemand der jeden tag breit is.

Quelle: Hille in Post #634026, Interview-Anfrage vom SWR
sicher?


@Hille: Naja, in der Regel wird das schon stimmen.

Cannabis entwickelt bekanntermassen ja eine recht grosse Tolleranz bei regelmässigem Konsum.

Wer also täglich kifft wird in der Regel davon weniger beeinflusst sein als jemand der dies nur einmal im Monat tut. Sprich: Man ist nicht mehr so lange und auch nicht mehr so stark "dicht".

Dennoch ist das alles schwer zu erfassen. Genau wie es halt Alkoholiker gibt, denen man auch bei über 2 promille den suff nicht wirklich anmerkt und es gibt halt auch wenig-trinker, welche schon nach 2 bier (zumindest selber) deutlich die wirkung von alk merken.

nicht anders bei cannabis.

Dennoch sind die viel-Kiffer sicher die gefährlicheren Autofahrer, da sie wohl einfach viel häufiger bekifft am strassenverkehr teilnehmen als die wenig-kiffer und daher auch damit beginnen die gefahr zu unterschätzen. schliesslich ist ja schon 100x mal nichts passiert...

Johannschen
beim ersten Gespräch mittags war sie nich so nett, und wollte auch mehr über neg. erfahrungen wissen, hab ich aber nicht gleich so mitgemacht.
(War schon en komisches Gespräch) Als wir dann das zweite mal gesprochen haben hab ich auch den Alkoholvergleich gebracht und da war sie eigentlich netter, als es dann erst wieder gegen halb fünf zum Gespräch kam war sie sehr nett und hat nicht mehr ganz so contra gewirkt, und ich hatte am Schluß schon den Eindruck, dass sie gerne mit jemand betroffenen gesprochen hätten und dass sie irgendwie lockerer für solche Argumente war, als ganz am Anfang. Vllt. hat sie auch niemand gefunden der ihr Tunnelblick, Kontrollverlust und ähnliches bestätigt hat?
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